Johanna (00:00.718)
Ich weiß nicht, ob du weißt, so eine könnekonkulose Ultraschall abläuft.
Pass auf, soll ich sagen, wie ich mir das vorstelle? Ja, bitte. Aber ich glaube, so ist es nicht. Ich habe gedacht, Ultraschall, das ist so wie, wie wenn man guckt, ob das Baby okay ist, da kommt so eine Creme, nee, nicht so so ein Zeug, so ein Gel auf den Bauch und dann kommt so ein Apparat, aussieht wie so ein Scanner im Supermarkt und dann wird geguckt, ob alles okay ist. Ja, so wie du… Fass. Schön.
Was?
Tom (00:53.854)
Hallo Johanna! Da sind wir. Ja, wir machen Podcast.
Hallo Tom.
Fremd seh ich.
Wir haben es geschafft, wir sitzen vor dem Mikrofon. Ich habe ganz professionell mein Laptop auf drei Etagen Schrauben gestellt, mein Mikrofon auf einen umgekehrten Milchaufschäumer. Jetzt kann es losgehen.
Ja, aber vielleicht zu Beginn erstmal, was machen wir denn überhaupt hier für ein Podcast? Also es ist kein Laber-Podcast, meine Lieben, das können wir euch schon mal am Anfang sagen.
Johanna (01:23.604)
Vielleicht zwischendurch mal ein bisschen.
Mhm, bisschen. so ein… so ein… Misch.
Aber eigentlich haben wir eine kleine Mission.
Also, erstmal, wir machen Podcasts, haben wir gesagt. So, wir machen Podcasts. Aber worum soll es gehen? Und es war, ich glaube, es war relativ schnell klar, dass wir deine Expertise nutzen wollen. Und deine Expertise geht in Richtung Periode.
Genau, Zyklus, Menstruation, Endometriose, da gibt es ein paar Themen, die wir besprechen können und natürlich auch gerne teilen möchten. Denn die Idee ist nicht nur, dass Tom vielleicht die eine oder andere neue Info bekommt über diese Themen, sondern auch, dass wir gemeinsam vielleicht durch unsere zwischendurch klein abschweifenden Gespräche auch ein bisschen, ja, eine kleine Message in die Welt hinaustragen wollen. Wir wollen…
Johanna (02:18.246)
Leuten Infos geben, die gerne geteilt werden können und die vielleicht am Ende helfen, dass man sich mit dem eigenen Körper oder mit dem Körper einer befreundeten Person besser auskennt.
Ja, und dann merkt man schon, krass, okay, cool, da haben wir Themen, da haben wir Content, über den wir sprechen können. Dann hatte ich aber relativ schnell, also hatte ich große Zweifel, ob ich denn da wirklich auch einen Stuhl bekomme und ein Mikro bekommen sollte. Also warum sollte dieser Podcast …
Also warum sollte diese Unterhaltung zwischen uns beiden stattfinden? Also was hat ein Mann da verloren? Selbst wenn dieser Mann, das nehme ich jetzt schon mal vorweg, schwul ist, aber was hat er da zu suchen? Und irgendwie war dann aber auch direkt schon der, haben wir den Entschluss gefasst, und weil wir uns diese Frage stellen, ist doch eigentlich schon der Grund gegeben, warum wir eine Berechtigung haben, diesen Podcast hier zu machen.
Und zwar die Frage, warum müssen menstruierende Personen immer die Expertise haben und warum halten sich nicht menstruierende Personen raus? Kann das nicht auch anders sein?
Ja, wär’s nicht anders schöner, wenn man auch unterstützt wird als menschdruende Personen von eben nicht menschdruenden Personen.
Tom (03:43.534)
Genau. Und der Podcast heißt jetzt unverkrampft. Ja. Weil wir nämlich gemerkt haben, ganz so unverkrampft wird es nicht, aber wir schreiben uns das schon mal mantra-mäßig auf. Unverkrampft gehen wir daran. Deswegen dürfen wir zwischendurch auch mal bisschen labern und vielleicht ein bisschen verlieren in einem Geschmack. Ja, genau.
bisschen Kiche an. Genau.
Johanna (04:30.694)
Ja, und wir wollen jetzt bisschen versuchen, dass du nach dieser Podcastreise sozusagen derjenige bist, der auch Expertise hat und den anderen Menschen gut weiterhelfen kann.
Ja, ist, also diesem Podcast wird es lange geben, bis wir dieses Ziel erreicht haben. Nein, so ein bisschen habe ich mich ja schon damit beschäftigt. Vielleicht müssen wir vorher, oder du hast mir gesagt, wir müssen vorher noch einen Disclaimer machen.
Genau, ein Disclaimer, warum eigentlich? Das Ganze ist natürlich hier kein medizinischer Podcast. Wir sind keine ausgebildeten Ärztinnen oder anderes medizinisches Personal. Das heißt also, dass all unser Wissen basiert auf eigenen, angelesenen Sachen oder kommt aus Gesprächen mit ExpertInnen, zum Beispiel von Ärztinnen oder anderen, ja, sich ausgehenden Menschen. Oder natürlich basiert das Wissen auf den eigenen Erfahrungen von…
mir beispielsweise, aber auch von Menschen in meinem Umfeld, mit denen ich mich natürlich ausgiebig ausgetauscht habe. Und was auch noch sehr wichtig ist, ist, dass wir natürlich viel über durchschnittliche Perioden, sage ich mal, sprechen. Das bedeutet aber nicht, dass das unbedingt dann immer so sein muss, auch beim eigenen Körper. Denn ich glaube, es ist ganz, ganz wichtig festzuhalten, dass einfach jeder Körper
anders funktioniert und damit andere Bedürfnisse hat und sich auch im Alltag anders aussieht. Und das sollte man immer im Kopf behalten, wenn man diesen Podcast hört.
Tom (06:05.858)
Alles klar. Und vor allem, was ich sage, hat überhaupt gar keine Grundlage. Schau mal ganz klar. Nein, also genau. Du bist die Expertin. Ich versuche, nein, zuhören, das schaffe ich. Ich versuche, was zu lernen und werde zwischendurch dann auch mal ein paar Fragen stellen. Sehr gerne. Cool. Soll ich mal oder …
Wir hatten uns ja überlegt, dass wir vielleicht nochmal so bisschen unsere Rolle in diesem Podcast, ich habe das gerade schon angeschnitten, warum ich der Meinung bin, dass ich hier darf und darf darüber reden oder darf mich einmischen, ich weiß es nicht. Also ich bin, was das angeht, bin ich auch immer noch unsicher, ob ich da nicht was auf die Finger kriege, dass ich mich hier rein schlavenze.
Gut, tschüss!
Tom (07:00.49)
Genau, in Folge dessen habe ich mir natürlich ein bisschen Gedanken gemacht. liebe Zuhörerinnen, wir haben uns jetzt vorgenommen, dass ich tatsächlich den Vortritt bekomme. Bewusst? Genau, weil Johanna danach etwas mehr Raum bekommt. Deswegen handeln wir jetzt ganz schnell ab, was ich hier zu sagen habe. Nicht, dass ich hier Johanna den mich vordrängeln möchte oder so was.
Okay, dann ist alles abgesprochen, das erlaubt.
Okay. Warum ist Tom hier? Also ich habe jetzt schon verraten. Ich weiß nicht warum. Das erleichtert mich ein bisschen, dass ich ein schwuler Mann bin und da habe ich überlegt, aber warum ist das denn jetzt für mich irgendwie mehr Berechtigung? Und dann bin ich drauf gekommen, ich also ich weiß, was es bedeutet, Allies zu haben. Also Verbündete. Allies sind Verbündete. Das sind Menschen,
nicht betroffen sind. Also jetzt, ich es mal einfach auf das Schwulsein beziehe, also Leute, die nicht schwul sind, einfach von außen vielleicht auf etwas gucken und dabei aber echt zuhören und auch echt teilnehmen und vielleicht auch mitdenken und das auch machen, wenn, ich nenne es jetzt mal betroffen, obwohl das irgendwie ist, nicht das richtige Wort, aber
dass auch wenn die Leute, mit denen sie sich verbünden, nicht im Raum sind, dass trotzdem quasi die Fahnung hochhalten. Das heißt, kennt, vielleicht kennst du das auch und da bin ich mal gespannt oder das frage ich mich, wenn ich zum Beispiel jetzt auf Partys oder bei Familienfeiern oder so einfach mal über das, irgendwelche Themen, queere Themen, schwule Themen rede, dann merke ich relativ schnell, ob die Person mir gegenüber einfach nur
Tom (08:55.508)
zuhört, abwartet und dann ein bisschen erleichtert ist, wenn es vorüber ist. Es ist nicht, dass sie dagegen sind oder so. Also das heißt nicht, sie was dagegen haben oder so, aber man merkt, okay, das Thema strengt an.
Ja, ja, total.
Und Allies strengen dieses Thema nicht an. Also die, wenn ich dir jetzt, du bist ja auch mein Ally, so. Ungekehrt, ne? Wenn ich dir jetzt von irgendwelchen Sachen, mir fällt jetzt nichts ein, so einen schwulen Kram erzähle, dann habe ich nicht das Gefühl, dass du halt denkst, okay, wann ist er denn fertig damit? Sondern du dir ernsthaft auch Gedanken machst und vielleicht auch was dazu sagst oder was Neues mit einbringst. So, genau. Also ich sehe meine Rolle hier als Ally, der echt zuhört.
der vielleicht Fragen stellt und der auch ganz ehrlich was dazulernen möchte. Und dabei nutze ich meine Unwissenheit nicht als Ausrede, dass ich mich nicht damit beschäftigen muss, sondern sehe die viel mehr als Möglichkeit, mich halt mit dem Thema Menstruation auch auseinanderzusetzen. Und ich hoffe, das klappt. Und ich habe vielleicht schon ein bisschen mein Zuhören geändert.
Also auch durch unsere Freundschaft. Aber das war auch nötig, weil in meiner Jugend waren Menstruationen sag ich bewusst, Frauenthema. Weil damals, also da war es halt auch einfach so. Es war halt, war etwas, über das man nicht gesprochen hat. Da haben allenfalls Frauen untereinander gesprochen und das aber auch so heimlich eher.
Tom (10:31.918)
Also wenn das Thema aufkam, man als Mann lieber weggehört und hat aber auch gedacht, ja, das wollen die Frauen ja auch so. Die wollen nicht, dass wir mithören.
Aber es war ja, glaube ich, schon aus, also zumindest in meiner Kindheitjugend, also das ich jetzt super unangenehm gefunden, wenn da ein Typ mitgehört hätte. Weil wie du schon sagst, ich fand das ja selbst mit Freundinnen schon ganz schräg und unangenehm und am liebsten hätte man da gar nicht drüber gesprochen. Was natürlich total absurd ist, wenn man total viele Fragen hatte und ein Austausch total gut gewesen wäre. Aber so die Nuller Jahre waren da einfach echt, das war eine …
Verschlossene Schublade auf jeden Fall.
Ja, so also ich muss echter Verbündeter sein, echter Eli, wenn ich mich hier tatsächlich für Aufklärung, besseres Verständnis und mehr Toleranz einbringen möchte. Und ich finde es eigentlich ganz schön, auch mal auf der anderen Seite zu sein.
Ja, das hast du sehr schön gesagt. Danke. Genau, okay.
Tom (11:33.131)
So, Johanna, jetzt wissen alle, warum ich hier definitiv meine Berechtigung habe. Wieso bist du eigentlich hier?
Ja, ich würde das nochmal aufgreifen, was du gesagt hast, dass ich vielleicht jetzt ein Stückchen mehr Raum bekomme. Und genau, das liegt daran, dass ich, glaube ich, ich habe hin und her überlegt, wie ich das begründe und erzähle, aber ich glaube, ich muss tatsächlich an die Stelle zurück, die sehr weit weg liegt, nämlich in meiner Jugend und Kindheit schon. Und also, wie fing das an? Ich hatte in meiner Jugend und Kindheit tatsächlich echt ziemlich starke Rückenschmerzen und gar nicht mal unbedingt
Schmerzen. Deshalb ich auch auf keinen Fall in meiner Kindheit oder zu meiner Gynäkologin bin mit irgendeinem Verdacht. Und natürlich sind meine Mama und ich wirklich fleißig zu jeder anderen Art von Praxis gelaufen. Also wir waren beim Orthopäden, wir waren immer im Rheuma-Zentrum, wir waren in der Chirurgie, dann waren wir zwischendurch bei
so einer lustigen Kräuterhexe, die versucht hat, rauszubekommen, was das ist. alles mögliche. natürlich alles ohne Diagnose. Und das ging dann über die Jahre halt so weiter, bis ich irgendwann halt stagniert habe, weil ich gemerkt habe, okay, wir kommen da nicht weiter. Und meine Mama auch gemerkt hat, da ist irgendwie komisch hier.
Und da war aber noch gar keine Verbindung zur Periode, es war einfach Rückenschmerzen.
Johanna (13:06.068)
Es war ein Rückenschmerzen. Rückenschmerzen ist ja auch auf jeden Fall ein gutes, wie sagt man, so eine Volkskrankheit. Sagt man das so? Doch, das Wort. Genau so. Man kennt das. Und deswegen, ich weiß nicht, in meiner Familie ist das auch so ein Ding gewesen, alles schief und krumm im Rücken. Es war dann so abgestempelt. Und natürlich
Ich hab Rücken.
Johanna (13:35.598)
Fängst du ja auch selbst an, dann zu glauben, wenn du bei so Expertinnen sitzt und die Röntgenaufnahmen machen, MRT und weiß ich nicht was alles und niemand findet da irgendwas, dann denkst du ja auch einfach, okay, du bildest dir das ein, so du spinnst jetzt. Also du glaubst dann einfach selber nicht mehr daran, dass du da so einen Schmerz hast. Und das hat sich dann festgesetzt, Glauben oder dieses Anzweifeln an diese Schmerzen.
soweit, dass man es halt irgendwie akzeptiert, normalisiert und wie so totschweigt irgendwie.
Die haben, also du hast halt gedacht, also Gaslighting eigentlich. Ja voll. Krass. Also du bist sehr sicher, du hast etwas, du fühlst es ja. Und die haben, also ich meine, gut, das machen Ärzte jetzt natürlich, machen natürlich nicht bewusst, da im Psychospiel. Aber dass dir halt gesagt wird, ne, aber da ist nichts. Absolut. Nicht ernst genommen.
Genau.
Ja, genau. Ja, und dann plus natürlich noch dieses äußere Erscheinungsbild, da ist halt irgendwie ein Mädchen oder eine junge jugendliche Frau oder generell eine junge Frau, die kann ja nichts haben. Das kommt ja dann nochmal dazu so. Und wie gesagt, man fängt das dann natürlich an, selbst zu glauben und zu verinnerlichen und trägt dann diese Glaubenssätze einfach mit sich. Und jetzt springen wir mal so ein bisschen in meiner Zeitleiste bis zu meinem
Johanna (15:04.718)
Referendariat, bis ich dann Lehrerin wurde in der Praxis sozusagen.
Wow, das ist aber eine lange Zeit. Das ist ein ordentlicher, in dem du aber weiterhin die Schmerzen hattest, oder nicht? Genau.
Ist es eine lange Zeit?
Johanna (15:17.982)
Genau, durchgehend Rückenschmerzen, aber wie gesagt, das ist halt so, das war dann so, das gehört halt zum Leben dazu. Du denkst, das ist das Leben so, das ist normal. Du hast einfach immer Rückenschmerzen. Und andere haben dafür vielleicht irgendwie ein schmerzendes Knie. Also man redet sich das ja dann auch schön oder redet gar nicht drüber und dann bleibt es so. Und in meinem Referendariat kam dann noch dazu, dass ich auf einmal
meine Periode so stark wurde, also vom Flüssigkeitsverlust her, sag ich mal, und die Krämpfe dann auch zugenommen haben. Aber auch da hab ich gedacht, okay, das liest man ja auch in jedem blöden Ratgeber, ja, man soll den Stress reduzieren und dann wird das schon wieder, steht in jeder Apothekenumschau. Also ich hab da auch gar keine Kapazität gehabt.
dieser Hochphase des Laminierens und Druckens, mich irgendwie meinen Körper zu kümmern, sondern der Fokus lag da ganz klar auf der ganzen Arbeit.
Ich meine unter normalen Umständen bedeutet das Referendariat schon eine totale Ausbeutung. Also ich hatte jetzt nicht meine Rückenschmerzen oder hatte ich später dann, aber das hat auch nichts damit zu tun. ich meine, da hat man einfach gar keine Zeit für irgendwas. Passt nicht.
Genau, also ich hab’s auch total versucht, totzuschweigen und also für mich totzuschweigen, aber es ging irgendwann nicht mehr. Also du brauchst ja dann auch Schlaf in so einer Phase, aber wenn du nachts dich auch gar nicht mehr erholen kannst, weil du einfach nur wach liegst und der Rücken wehtut, genau, dann war’s doch irgendwie so eine Notfallbremse, die ich ziehen musste und hab diese Odyssee wiederholt wie damals in der Kindheit und Jugend und bin wieder von einer Praxis zur nächsten gelaufen und es ist das gleiche Spiel gewesen, ne?
Johanna (17:08.334)
wie die 15 Jahre davor. Kein Ergebnis, keine Diagnose und auch wieder volle Kanne Gaslighting.
Wie stelle ich mir das vor? Ich meine jetzt kommst du da nicht als Kind hin, ne? Dem man vielleicht nochmal eher sagt, hä jetzt hab dich man oder es übertreibt oder es stellt sich an oder Wachstumsschmerzen, kam auch sowas. Gott, ja. irgendwie so. Und jetzt gehst du aber dahin und bist ja eine Frau, Ende 20, Mitte, Ende 20. Und trotzdem geht es weiter, dass dir dann gesagt wird, nee, da ist nichts.
Ja, Absolut. Also das so ernst nehmen war schwierig. Ja, aber ich habe dann natürlich auch nochmal Sachen ausprobiert, habe dann Akupunktur gemacht, was ja tatsächlich bei vielen Menschen richtig gut hilft. Hat nicht geholfen. So, habe Physiotherapie gemacht, habe Psychotherapie gemacht, weil wie gesagt, ich habe mir ja auch schon eingeredet, ich rede mir das ein. man hat ja viele, Baustellen, an denen man dann versucht weiterzumachen.
hat alles nicht geholfen und ich habe dann wirklich den besten Tipp von einer Freundin von mir bekommen, die damals im Medizinstudien war, die mir dann erzählt hatte, dass ich einfach mal bei meinem Gynäkologen nach dem Thema Endometriose fragen soll. Vielleicht kurz das Claim, also Endometriose ist eine chronische Erkrankung, der Gebärmutter ähnliches Gewebe außerhalb der Gebärmutter läuft.
Bin mir sicher, Tom, wir werden ganz bestimmt nochmal an anderer Stelle ausführlich über Endometriose sprechen. Nur, ihr uns hier auch folgen könnt, das vielleicht mal so als kleine Sidenote, wem es jetzt total in den Fingern kribbelt. Es gibt auf der Seite der Endometriose-Vereinigung auch wirklich sehr gut verständliche Texte darüber nachzulesen, das vielleicht als kleine Nebeninfo.
Tom (19:01.568)
Und wer jetzt noch nicht so genau weiß, was das ist, wir holen euch ab. Ich wusste das auch nicht. das ist jetzt, ne, fühlt euch jetzt auch nicht doof. Ich glaube, es ist gar nicht, gar nicht stimmt, wenn nicht jeder weiß, was das jetzt ist. Oder? Also wir holen euch dann noch, oder du holst uns dann noch ab.
Ja, ich glaube, das schaffen wir vielleicht auch zusammen dann, es so weit ist. Also auf jeden Fall bin ich mit diesem Wort Endometriose dann zu meinem Gynäkologen gegangen und der dann da seinen Ultraschall gemacht und Tom, weiß nicht, ob du weißt, wie so ein Ultraschall abläuft.
Pass auf, soll ich sagen, wie ich mir das vorstelle? Ja, bitte. Aber ich glaube, so ist es nicht. Ich habe gedacht, Ultraschall, das ist so wie, wie wenn man guckt, ob das Baby okay ist, da kommt so eine Creme, nee, nicht so so ein Zeug, so ein Gel auf den Bauch und dann kommt so ein Apparat, der aussieht wie so ein Scanner im Supermarkt und dann wird geguckt, ob alles okay ist.
Aber ich finde das Bild richtig schön. glaube auch, bevor ich meinen ersten Giltra-Schein hatte, war das definitiv auch die Vorstellung, ich hatte.
Das was man im Fernsehen halt auch immer sieht.
Johanna (20:19.166)
Klar, so wie ich das damals gesehen hab, als meine Mama schwanger war mit meinem kleinen Bruder, natürlich kommt das Gel auf den Bauch. Aber ich sag dir in weit, kam der da einfach mit so einem Laserschwert an, hat da seine Tube rauf gemacht und dann zack, kommt das da rein.
Ich sag mal so, wenn du Endometriose hast oder auch andere gynäkologische Erkrankungen, kann das halt auch weh tun, wenn da mal eben so ein Laserschwerd reingesteckt wird. Ich dachte mit so einem kleinen Star Wars Vergleich. da hole ich dich vielleicht ab.
Ja, ja, ja. Ich dabei.
Naja, also jedenfalls hat er sein Ultraschall gemacht und hat nix gesehen. weil so, ja, weiß er jetzt auch nicht, aber das Wort hat er schon mal gehört. Er wird mich mal trotzdem in die Klinik überweisen. Ähm, nee, nee, noch nicht so richtig.
Wusstest du was das ist?
Tom (21:19.064)
Also bis hin, hast gesagt, ich hab davon gehört.
Genau, hier gibt es ein komisches Wort. Ja, das ist Wort, ich nicht kenne. Können Sie bitte gucken. Also ich habe dann draufgepocht, was ich sagen wollte, mich vielleicht mal in einem Krankenhaus untersuchen zu lassen. Und er hat auch, muss ich auch sagen, der hat dann auch gleich gesagt, klar, können wir machen. Hier ist der Schein, gehen Sie mal hin. Dann war ich auch eine Woche später da und habe mich da nochmal auf den Stuhl gesetzt und da auch nochmal einen gönnekologischen Ultraschall gemacht und auch
Wunder, ganz, ganz schnell einen MRT-Termin innerhalb von wenigen Tagen gehabt, was dann auch ausgewertet werden konnte. Der hat dann auf jeden Fall Ultraschall gemacht, hat so Geräusche vorsichtig gemacht und man sich ja auch schon zum Teil denkt, ich glaube, es stimmt fast nicht, mal gucken. Jedenfalls hat er dann gesagt, dass er auf jeden Fall hier während des Ultraschalls schon an der Gebärmutter selbst gesehen hat, dass die nicht
symmetrisch ist. nicht, dass Organe jemals wirklich perfekt symmetrisch werden, aber so eine Gebärmutter ist relativ symmetrisch, wenn es ihr gut geht, sage ich mal. Und bei mir war es an der Seite, das habe selbst ich gesehen, war so ein ganz fetter, ist so eine Kurve dran, sage ich mal.
Du kannst es dir ja so vorstellen, als wenn so ein kleines Erstklassler Kind so ein Herz malt mit Bleistift. Erst denkst du, das wird ganz süß. Und dann siehst du aber so ein Geschwür auf der anderen Seite und sagst, den Liebesbrief brauch ich nicht. Und dann die Anometrioseherde hatte der auch gesehen durch die MRT-Bilder. Das ist natürlich alles keine Diagnose, sondern alles so ein Verdacht.
Johanna (23:06.418)
Du kannst wirklich die Diagnose nur durchführen durch die Bauchspiegelung, also so eine kleine minimale invasive OP, die hatte ich dann auch eine Woche später. Und da wird dann eine Gewebeprobe entnommen von der Endometriose von den Herden. die Adenomyose kannst du tatsächlich, der Unterschied hierbei ist, die Adenomyose ist in der Gebärmuttermuskelwand und Endometriose zur Erinnerung, gebärmutterähnliches Gewebe außerhalb der Gebärmutter. Das ist so der große Unterschied.
Wir gehen an anderer Stelle da nochmal drauf ein, aber so für den groben Überblick. Aber dadurch hast du ja gerade gehört, das eine ist in der Gebärmuttermuskelwand, da kannst du ja nicht mal eben Gewebe rausnehmen, das jetzt wirklich zu identifizieren. Deswegen ist es in den allermeisten Fällen so, dass es erst mal eine Verdachtsdiagnose ist. Und bei der Endometriose ist es aber durch diese Gewebeentnahme dann schnell eine Diagnose geworden.
weiß, dass ich im Krankenhaus dann später sehr froh darüber war, gehört zu haben, dass es wirklich die Endometriose ist.
Voll, also ich mein, man stellt sich vor, du denkst die ganze Zeit, da ist was, alle sagen, da ist nichts und jetzt endlich kommt quasi mit der Diagnose, die aber nicht schön ist, kommt die Erlösung, dass dir jemand sagt, doch, sie hatten recht, da war was. Oder ist was?
Ja, es ist wirklich abgefahren, dass wirklich mit so einer Diagnose, Endometriose Diagnose, dass das eine wahnsinnige Erleichterung ist. Weil ich meine, das waren ja 15 Jahre, die ich dachte, ich bilde mir was ein. Absurd. Oder bei dir ich auch dachte, so Schmerzen sind normal. Jeder hat sein WBchen. Genau und dann habe ich in eine
Johanna (24:50.322)
große Suchmaschine, das Wort Endometriose, noch ob Krankenwett eingegeben und habe halt relativ schnell festgestellt, dass doch wirklich jede zehnte menstruierte Person davon betroffen ist. Und dann sind so tausend Gedankenblitze in meinem Kopf aufgestoßen, wie das dann sein kann, dass einfach so viele Menschen daran erkrankt sind und ich noch nicht davon gehört habe. Also das macht irgendwie gar keinen Sinn. jetzt
rückblickend auf diesen langen Leidensweg, den ich dir und allen anderen jetzt ausgiebig beschrieben habe, habe ich mir gedacht, ich möchte das gerne ändern, dass Menschen nicht so einen langen Leidensweg haben wie ich oder was heißt Leidensweg oft, ist ja auch einfach … Genau, ist eine Un Danke, das ist gut, es ist eine Ungewissheit. ja, daraufhin habe ich beschlossen, ich …
Ungewissheit
Johanna (25:48.818)
würde gerne ein Kollektiv gründen, was sich eben mit dem Thema Endometriose, auch Menstruation und Zyklus im Allgemeinen auseinandersetzt. das Ganze noch so bisschen verkuppelt mit meinem Hobby, weil ich ja noch ganz gerne auflege hier und da und mir dachte, wenn ich schon eine Bühne habe, dann wäre das ja total gut, einfach die auch zu nutzen und nicht nur da zu stehen, Musik zu machen, sondern eben zu zeigen, dass man auch auflegen kann mit der politischen Messe. Krass.
da ganz klar auch eine Haltung haben kann. Ich hatte vor allem den Gedanken, dass dieses Wissen ja an alle Menschen, außerhalb von so einer Bubble, kommen soll. Natürlich ist jetzt Club und Berliner Club in Besonderheit nochmal eine ganz eigene Bubble, klar. Aber trotzdem erreiche ich ja in einem öffentlichen Kontext, in einem öffentlichen Raum, in einem Club beispielsweise nochmal andere Menschen, als wenn ich mich jetzt mit meinen Freundinnen und deren Freunde
über eine Matriose oder Menstruation unterhalte. Und wenn du einfach in einem Raum bist, wo du sowieso bist und dann nichts ahnend da auf einmal so ein Info stand, das zum Thema Menstruation, und die Leute Zeit haben, das ist, ich, auch noch so ein Faktor, im Club alt ist ja dann doch weniger als wenn ich mir jetzt hier vor die Schönhauser Alea-Karten stelle, dann ist das auch okay. Dann nehmen die Leute sich auch Zeit und unterhalten sich mit einem.
Niederspannung halt.
Niederschwellig, genau. Und so aus dieser Idee wiederum ist dann eben entstanden, dass ich auch mein Wissen teilen möchte. hab dann letztes Jahr durfte ich meinen ersten Workshop im Periodenladen hier in Berlin halten und hab das jetzt viermal gemacht, dreimal, viermal, ich weiß gar nicht. Hab auch jetzt im Februar gleich den nächsten Termin und ja, das ist irgendwie schön zu sehen, dass man
Johanna (27:44.43)
Menschen da so unterstützen kann und meine kleine Hoffnung, dass dadurch anderen eben dieser lange Weg nicht so oder der lange Weg eben genommen wird. Genau. Ja. Und dann weiß ja selber, wie es weiterging. Dann habe ich gedacht, Mensch, das ist ja, kann man ja noch weitergehen, das Spiel. Da schnappe ich mir den Tom und mach noch mal, mach dann auch ein Podcast da drauf.
Ja, aber hätte es diesen Podcast damals gegeben, ich setze uns mal auf ein ganz hohes Podest.
Ja, gerne.
Hättest du vielleicht, hättest du den vielleicht gefunden? Weiß ich nicht, doch vielleicht. Ich weiß gar nicht, wo ich jetzt hinreiten wollte. Das weiß ich auch nicht. Hättest es gegeben, hättest dich vielleicht gefreut, so.
Ja, ach so, dass meine Mama vielleicht auch auf die Idee gekommen wäre. Ich glaube, das war dein Gedanke, dass es eine Matriose
Tom (28:38.154)
Jetzt wisst ihr auf jeden Fall, wer wir sind, warum wir das machen, was wir hier machen, was wir vorhaben, vielleicht so bisschen. Und die nächsten Folgen werden sich dann auch mehr auf, also Hauptthemen. Also wir nehmen uns ein Thema vor, du bringst ein Thema mit und dann geht es darum. Wir haben vielleicht eine kleine Probeaufnahme gebraucht. Ich finde, jetzt läuft es richtig gut, jetzt sind wir drin.
Bei dieser Probeaufnahme ist aber auch eine Kategorie schon entstanden, die wir nicht löschen wollten. Also wir wiederholen die jetzt auch nicht, wir sind nicht die besten Schauspielerinnen, sondern ihr bekommt einfach die Aufnahme, die wir da gemacht haben, die ist aber vom Sound her vielleicht nicht ganz…
Sie ist anders. Sie ist einfach anders.
Lasst sie, lasst sie, die darf auch.
findet es selbst heraus, was anders ist.
Tom (29:34.158)
ist. Ja, genau, genau. Ich finde den Unterschied. Die Kategorie heißt richtig oder falsch.
eine wichtige Sache mal vorwegzunehmen. Wie gesagt, das ist ja vor Aufzeichnungen dieser Folge passiert und auch vor der Aufzeichnung der Probeaufnahme. Das heißt also, ich habe dort Tom Sachen gefragt, die ich hier inhaltlich aufgegriffen habe und Tom hat also nicht die Folge mit mir durchsprochen und wusste dann die Antwort nicht. Auch möglich.
Möglich ist es aber nicht so passieren.
Genau, er wusste die Antwort vor unserem Dialog einfach nicht, was okay ist.
Genau, also denkt ja nicht, ich hab jetzt nicht richtig zugehört und dann fragt sie mich was und ich bin Dämel, weiß die Antwort nicht. sind, genau, die Kategorie heißt richtig oder falsch. Da werden, weiß nicht, drei oder wir haben es uns so vorgenommen, drei Behauptungen aufgestellt und ich muss sagen, was richtig oder falsch ist.
Johanna (30:42.126)
Okay, pass auf Tom, ich hab überlegt, wir machen das wie in der Schule. Wir bleiben schön mal in unserem Alltagsding drin und ich stelle ein paar Fragen. Und du darfst entscheiden, ist das wahr oder ist das falsch? Ja? Hab ich mir gedacht. Okay, wir gehen mal direkt rein. Meine erste Frage an dich ist, sind Periodenschmerzen normal?
Toll.
Tom (31:06.25)
Also dass man sie hat. war.
Das was man sie hat.
Mhm. Ist falsch. Was?
Also gibt es Personen, keine Schmerzen haben.
Genau, eigentlich sollte das so sein, sollte es natürlich auch relativ, dass du während deiner Menstruation keine Schmerzen hast. Eigentlich ist es so, du, wenn du, ich sag mal, natürlich auch abhängig von vielen Faktoren, was du auch für eine Privileg in deinem Leben hast, aber wenn alles optimal läuft, sag ich mal, du eine gute Ernährung hast, du Ruhe hast, du dich gut bewegen kannst, dann
Johanna (31:46.088)
dürftest du eigentlich keine Periodenschmerzen haben. Es gibt natürlich immer Ausnahmen, aber eigentlich kannst du eine Periode haben, ohne dass es weh tut.
Also die Regel wäre, man hätte keine Schmerzen, wenn man alles optimal… Also best case scenario ist, jemand, der menstruiert, hat keine Schmerzen. Korrekt.
Ja, ist interessant, weil ich glaube, der Großteil ja doch immer wieder mal von Schmerzen erzählt oder auf jeden Fall auch von einer Periode erzählt, wo es mal irgendwie weh tut, manche natürlich mehr.
Ne, weil ich hab wirklich gedacht, einfach, also das gehört dazu. Also es passiert immer. Ich geh auch stärker und schwächer, aber …
Ich glaube, genau das ist ja auch das Ding, weil dadurch, viele Menschen, also jetzt nicht nur du als Mensch, nicht menstruiert, sondern auch viele Menschen, eben menstruieren und ihre Periode haben, für die ist das auch, glaube ich, so ein Satz, den man ja auch beigebracht bekommt und mit dem man irgendwie groß wird. Das gehört dazu und ich glaube, dadurch kommt auch dieser Glaubenssatz
Tom (32:46.307)
Das gehört dazu.
Johanna (32:52.942)
ich soll mich jetzt mal nicht so anstellen. Weißt du, was mir auch oft als Kind irgendwie dann gesagt wird, jetzt reiße ich irgendwie zusammen oder, ach ja, hat halt ihre Tage und und wenn man nicht weiß, dass das eigentlich auch anders sein kann, dann nimmt man natürlich diese Schmerzen als normal hin und da dauert nichts dran.
Also habe ich jetzt schon mal keinen Punkt.
Nee. Cool.
Ja.
Okay, machen wir doch mal weiter, da gehen wir doch mal rein jetzt. also Frage Nummer zwei. Sport sollte man während der Periode lieber meiden?
Tom (33:35.63)
das weiß ich vielleicht. Man darf keinen Sport machen.
Genau. Sollte.
Das ist Mythos.
Genau, also das ist ein Mythos, das ist richtig. Ich glaube trotzdem, dass viele Menschen denken, dass das stimmt, weil ich glaube auch einfach viele Menschen tatsächlich in dieser Zeit keinen Sport machen, was gar nicht daran liegt, dass sie jetzt irgendwie zu faul sind oder keinen Bock haben, natürlich haben, wie wir jetzt auch gerade schon in Frage 1 festgestellt haben, natürlich viele Menschen Periodenschmerzen. Und natürlich ist jetzt nicht der erste Gedanke, den ich habe, wenn ich Periodenschmerzen habe.
dass ich jetzt ins Fitnessstudio gehe und nicht nur dahin gehe, sondern ich pack meinen Handtuch ein, was ich für die Geräte brauche. Ich such mir einen Wechselschlübbi fürs Duschen danach, meinen Handtuch, mein Duschbad, alles Mögliche. Ich pack’s ein, dann fahr ich dahin. Ich hab einen langen Weg, komm zurück. Das ist große Hemmspelle. Und wie gesagt, wenn es dir wirklich nicht gut geht, dann
Johanna (34:44.466)
bleib auf jeden Fall auch in deinem Bett und ich glaube, dann ist es auch kuschelig, einfach da liegen zu bleiben und sich eine Wärmflasche auf den Bauch zu legen und Ruhe für sich zu haben. Aber genau, es gibt auch viele, viele Menschen, bei denen wirkt es halt genau umgekehrt. Also wenn ich jetzt Sport mache, dann durchblutet ja in dem Moment alles mehr, auch die Gebärmutter. Und das kann im besten Fall einfach auch krampflösend sein. Das heißt,
Einerseits im Vorfeld, dass ich einfach gut, ich sag mal, aufgewärmt bin und vielleicht die Krämpfe im Vorfeld gar nicht es entstehen lasse oder wenn es halt wirklich weh tut, dass es dann auch, ja, entkrampfend wirkt. ich glaube auch nochmal wichtig an der Stelle ist zu sagen, da ist natürlich jeder Körper total anders und wenn ich einen Körper habe, wo es da natürlich schlimmer wird, ist das auf jeden Fall keine gute Idee, Sport zu machen. Dann ist es real, genau.
Kein Mütes, sondern Leer.
Finger weg. genau, ich glaube, wenn man das vielleicht noch nicht probiert hat, das mal zu machen, ist es vielleicht eine mögliche Idee, so ein bisschen, ja, oder ein Mittel zu haben, was gegen die Schmerzen helfen könnte. Gut. Ja.
Aber ich kuck‘ boden.
Johanna (36:06.254)
Doch, doch. Ja, ja, eins kommt noch. Ach, genau. Lass mich noch eine Sache ergänzen. Was vielleicht auch noch interessant ist, das geht jetzt schon bisschen zu sehr weit rein. Deswegen kratzen wir halt nur noch mal an. Es gibt ja verschiedene Zyklusphasen und je nachdem, in welcher Zyklusphase ich bin, mache ich mehr Sport, weniger Sport, Cardio oder Kraftsport. Und gerade mit der Periodensport zu machen, da geht es jetzt nicht darum, dass man Marathon läuft.
Ich glaube, es gibt Menschen, können das bestimmt richtig gut, aber Sport ist ja nicht gleich Sport. Das geht dann natürlich auch sanfte Bewegungen, die dir da helfen.
Gewinnen ist alles.
Der Inhalt ist egal. Ja, genau. Hauptsache, ich gewinne. Okay, also, Frage Nummer drei ist…
Ja, das gemein war, ich würde jetzt eigentlich sagen, das ist… Das ist warm. Nee, ich habe das Gefühl, es sind sich mehr. Jede 50. Das klingt fast so… einmal auf alle. Das ist warm.
Johanna (37:15.79)
Mhm.
Johanna (37:21.902)
Ist falsch.
Ja, okay, ist hart.
Also warte kurz, jetzt muss ich es wieder rücken. Das war falsch.
Ja, was denkst du, mehr Menschen? Ja, genau, mehr Menschen, betroffen sind. Schätzung? Hast du eine? Schätzung.
mehr.
Tom (37:39.95)
Ja, ich überlege. Das ist keine Lehrungsgeschichte, ich überlege. Also du hast gesagt, es sind auf jeden Fall mehr als jede 50.
system
Ich logge
Okay, ist wieder falsch. ist tatsächlich jede zehnte Person. krass. Siehst du? Ich finde das immer krass, wenn ich mir das bei uns jetzt in der Schulklasse vorstelle und du da mindestens deine 20 Kinder, manchmal auch 30 Kinder, lassest. Und also ich finde, so dieses Bild von, okay, du hast zwei bis drei Kinder, die da auf jeden Fall auch eine Metribose haben oder vielleicht mal irgendwie bekommen werden.
schon viel.
Tom (38:29.374)
So, das war richtig oder falsch? Sehr gut. Also komm, erste Folge. finde, also ich geb uns ein Sternchen.
Bienchen, wachsende Pflanze. Bienchen ist doch…
Du hast auch ein Fleißbienchen. Fleißbienchen bekommst du. Ich bekomme, er hat sich stets bemüht. Also mir hat’s auf jeden Fall gefallen. Ich fühle mich ein ganzes Stück wohler, muss ich sagen. Und ich glaube, ich darf hier ans Mikro.
Ja, Gott!
Johanna (39:03.198)
Ja, ich glaube das auch. Du hast die Erlaubnis jetzt offiziell erhalten, Periode zu sprechen, Tom. Yeah!
Hätte ich auch nicht gedacht, dass ich das so sage. Das ist cool. Okay, Leo Leute, wie das zu so einem guten Podcast gehört, und das übernehme ich gerne, kommt hier noch die Ansage, bitte teilen, liken, kommentieren und man muss auch eine Glocke aktivieren. Das gehört dazu. Ich sehe es in deinem Gesicht, das mache ich lieber.
Egal, macht das bitte, ja, wir brauchen das. Ihr habt ja gehört, dieser Podcast, der hat einen Mehrwert. Er muss also raus ans Licht, hebt ihn aus der Masse heraus.
Ja, wir brauchen Unterstützung. Wir wollen gerne, dass das Thema einfach transparenter wird. Und deswegen setzen wir uns hierhin, deswegen sprechen wir darüber und wir würden uns einfach freuen, möglichst viele Menschen die Chance haben, vielleicht das eine oder andere daraus mitzunehmen und Tipps für sich zu erhalten oder für andere. Genau. Also wir sitzen nicht nur hier, zu reden, sondern haben eigentlich auch einen Sinn und eine Hoffnung, dass wir damit ganz viel helfen können.
Und eine Mission. So, die Revolution steht an.
Tom (40:20.654)
Seid dabei, kommt mit. Warum singe ich? Keine Ahnung. Ich glaube, wir müssen Tschüss sagen. Ja, okay. Es war mir eine Freude.
Mir auch. Tschüss. Super. Bis dann. Tschüss. Ciao.
Ciao!
