#3.1 Endometriose – der Deep Dive

Johanna (00:00)
Hallo Tom, schön, dass du da bist. Ich freue mich, dass wir heute noch mal reinsteigen und weitermachen mit einem Thema, mit dem wir letztes Mal schon ganz viel Feuer gefangen haben und viele Emotionen gehabt haben, gefühlt haben, diskutiert haben. Und es ist schön, dass wir uns heute die Zeit nehmen, noch mal ein bisschen weiter reinzugehen in das Thema. Und ich freue mich, dass du an meiner Seite bist.

Tom (00:03)
Hallo Johanna.

Mhm.

Ja,

ich finde das auch sehr gut. Und mit Anlauf geht es in den Deep Dive. Ja, ich habe in der letzten Folge auch gesagt, dass mich das jetzt so richtig mitgenommen hat, ein bisschen aufgewühlt, obwohl ich dadurch, dass ich weder die Periode noch Endometriose habe, überhaupt nicht eine leidende Person jetzt bin, was das ganze Thema angeht, aber einfach das

Johanna (00:34)
So ist es, kindau.

Tom (00:55)
das mal zu hören, welche Hürden man einfach so nehmen muss und wie, obwohl wir in unserer Wahrnehmung, in unserer Blase jetzt das Gefühl haben, dass das Thema sehr viel besprochen wird, dass es ja doch nicht angemessen besprochen wird, so wie man sich das eigentlich wünschen würde, wenn man mal berücksicht, wie viele Personen von Endometriose vielleicht betroffen sind.

Und das hat mich dann doch trotz mitgenommen. Ja, genau. Vielleicht am Ende ein bisschen viel dafür, dass ich … nicht leider, aber in dem Moment waren es meine ehrlichen Emotionen. Ich dachte, das macht mich halt irgendwie wütend, das kann ja jetzt irgendwie alles nicht sein. Ja, genau.

Johanna (01:31)
Als guter Eli.

Tom (01:51)
eine Info, die ich auf jeden Fall sehr mitgenommen habe und worüber ich nochmal nachgedacht ist, dass das Endometriose schon 1690, das erste Mal in einer, was war das, in Doktorarbeit, besprochen worden ist. Und das war für mich wirklich so ein kleiner, nicht kleiner, großer Eyeopener eigentlich, dass ich dachte, wow, so lange

Johanna (02:03)
zur Arbeit.

Tom (02:15)
ist im Grunde bekannt, dass es eine Erkrankung wie die Endometriose gibt. Wahrscheinlich war da der Forschungsstand noch nicht so. Vielleicht hieß es da schon so? Nein, wahrscheinlich nicht. Genau.

Johanna (02:25)
Ich glaube nicht. Das Wort ist

später dazu gekommen. Aber die Symptome passten auf die Beschreibungen, die auch der Herr Daniel Schön benutzt hatte damals.

Tom (02:35)
Ja, genau. Und dass dann aber der Forschungsstand jetzt gerade gefühlt, für mich gefühlt, weil ich jetzt so ein Auge drauf hab, aber so ein Pfad aufnimmt, ist eine wahnsinnig lange Zeit dafür, dass das eigentlich schon hätte viel mehr passieren können. Ja. Und stellen wir uns mal vor, ein Mann hätte Endometriose gehabt. Wie weit dann jetzt die Forschung schon wäre. Oder?

Johanna (02:48)
Ja.

Auf jeden Fall. Genau.

Das

hat man doch auch letztes Mal schon gesagt, oder? wir, dass ich, ich bin der feste Überzeugung, dass wenn mehr Männer Endometriose hätten, dass die Forschung auf jeden Fall auch weiter wäre. Und wahrscheinlich hätte es schon Impfung gegeben und alles. Na ja.

Tom (03:03)
Ja, ja, ja.

Ja, ja. Und ist wahrscheinlich richtig.

So genau, und wenn wir uns jetzt mal vorstellen, Männer würden menstruieren oder schwanger werden können oder wären … Natürlich sind sie für die Verhütung verantwortlich, aber meistens wird es ja doch auf die Frau abgewälzt. Und jetzt bin ich schon wieder im binären …

Ding drin, aber ich weiß grad, hilf mir, ich weiß grad nicht genau.

Johanna (03:41)
Ja, es

ist tatsächlich in dem Sinne okay, weil wir jetzt uns bei dieser Aussage bzw. bei der Statistik, die er an Endometriose geforscht hat und wer Endometriose haben kann, die basiert halt auf dem Bienerensystem. Also die hat tatsächlich nur Frauen und Männer untersucht. Deswegen, Tom, entschuldige ich das jetzt an dieser Stelle, dass wir uns diese zwei hier nur angucken und da sonst natürlich auch.

Tom (04:02)
Danke schön.

Johanna (04:10)
sensibler sind. jetzt die Statistik, wie so oft, hat natürlich viele andere Gesichter und Identitäten, Geschlechter ausgeklammert.

Tom (04:19)
So, aus der Basics-Folge habe ich auf jeden Fall mitgenommen, dass der Forschungsstand ein bisschen ernüchternd ist. Also sehr ernüchternd eigentlich ist. Und auch, dass…

die Endometriose sehr, sehr viele Gesichter haben kann. Also du hast es das Chameleon der Krankheit genannt und

Johanna (04:37)
der Krankheiten. Genau, nicht nur

ich, sondern es wird in der Literatur tatsächlich so bezeichnet. war jetzt kein ausgedachter Begriff von mir.

Tom (04:42)
Ah, okay. Für mich bist du … Ach so,

ah, okay. Ja, nein, okay, alles klar. Aber das war mir tatsächlich davor auch noch nicht so so bewusst, wiederhole ich, glaube ich, auch in der Folge ein paar Mal, ich das krass finde, weil man dann sagen kann, okay, es gibt das, das, das, das, aber vielleicht auch nicht. Und … ja, genau, die Symptomatiken. Genau, die Symptome.

Johanna (05:04)
Genau, die Symptomatiken meinst jetzt. Symptome. Ja, ja,

ja.

Tom (05:08)
Und wenn du das und das abhackst, dann könnte es sein, dass du Endometriose hast, könnte aber auch nicht sein. wenn, also ich beziehe mich jetzt alles auf das, was ich in der Basics-Folge gelernt habe. Und wenn du einen Speicheltest machst, dann, und es kommt raus, du hast keine Endometriose. ⁓ fühl dich nicht auf der sicheren Seite, weil es kann die Andi, da muss mir helfen. Adenomioose sein, trotz allem. Ja.

Johanna (05:29)
Adenomyose. Genau, ja, ja, Genau, die böse Schwester der Endometriose.

Genau, ja, und da haben wir jetzt auch schon gelernt, dass oftmals tatsächlich im Verlauf der Entkrankung mit Adenomyose eben auch noch eine Endometriose entstehen kann, beziehungsweise dass es einfach, ja, häufig, dass häufig auch beides diagnostiziert wird. Genau. Und ich fand das sehr schön, dass du da gesagt hast, dass

Das ist einfach super krass, ja, ist für die Patientinnen, dann eben denken, sie haben jetzt keine Endometriose, haben unwissend eine Adenomyose und rennen deswegen weiterhin durch ihr Leben, denken sie, dass sie ja eigentlich gesund sind und ihre Periolenschmerzen damit ja auch weiter ja, das ist mir auf jeden Fall sehr im Kopf geblieben.

Tom (06:07)
Mhm.

Genau

Johanna (06:19)
Also, ich nehme mit, Tom, das ist nämlich das, was ich dich eigentlich fragen wollte, welche Gefühle bei dir entstanden sind nach der letzten Folge. meintest vorhin, dass Wut bei dir entstanden ist. Ich finde, ist eigentlich ein ganz schönes Gefühl, weil ich finde, aus Wut kann ja oftmals auch was Produktives passieren. Das ist ja etwas, woran man arbeiten kann, was man mitnimmt. zumindest mich bringt die Wut in so eine Art von Aktivismus.

Tom (06:22)
Mmh.

Johanna (06:44)
Was wir letzte Folge auch gesagt haben, ist, dass wir in dieser Folge auf jeden Fall noch mal auf die Herausforderungen im Alltag eingehen werden. Wir haben schon einiges gesprochen. Ich hab aus meinem Alltag, aus meiner Vergangenheit erzählt. Und wir wollen dieses Mal, ja, wie gesagt, dem Fokus noch mal auf ein weiter da reingehen. Ich kann das ja vielleicht doch schon mal

vorwegnehmen, dass wir uns ein bisschen beschäftigen wollen mit der Partnerschaft und mit der Sexualität, mit Endometriose. Und dann schauen wir mal, wo es da noch hingeht, wo wir noch nach links und rechts abbiegen. Wir haben ja jetzt schon ein paar Mal festgestellt, dass wir in unseren Gesprächen auch viele Seitenstraßen nehmen und uns die Landschaften dort auch ganz gerne angucken.

Tom (07:17)
Mhm.

Ja.

Ja, und der erwartet uns

auch manchmal eine Überraschung. Das finde ich gut.

Johanna (07:36)
So ist

keine Überraschungen. Schöne Überleitung, Johanna. Super. Ist hier doch unser Disclaimer, den wir ja immer wieder gerne machen. Und ich glaube, es ist auch Zeit, ihn dieses Mal wieder auszusprechen. Genau. Nach wie vor sind wir kein medizinisches Personal. Wir haben keine Ausbildung in…

derlei unser Wissen, was wir haben, ist angelesen, ist basiert auf Gesprächen. Wir haben eigene Erfahrungen gemacht. Wir haben die Erfahrungen der anderen mit eingebaut. Und es ist besonders wichtig, auch noch mal zu sagen, dass jeder Körper anders ist, anders funktioniert und dass wir gerade bei dem Thema Endometriose eine besondere Sensibilität hier auch mit reinbringen möchten.

Es kann sein, dass uns das vielleicht an der einen oder anderen Stelle nicht perfekt gelingt und deswegen sind wir da sehr, sehr offen, was auch Rückmeldungen angeht, was Kritik angeht und auch vor allem, wenn ihr andere, neuere Quellenstatistiken habt, sendet uns das gerne zu, dann können wir in der nächsten Folge darauf eingehen und uns natürlich auch

jetzt noch mal an den Disclaimer anzuschließen, weshalb einfach dieses Thema auch supersensibel ist, weil das einfach viel mit den Menschen macht. Es strengt halt an. Es strengt an, krank zu sein. So,

Tom (08:45)
Mhm. Ja.

Johanna (08:49)
Genau, und selbst wenn du dann deine Diagnose hast, dann heißt das ja auch noch lange nicht, dass du dann geheilt bist. Das hatten wir ja auch schon angesprochen, dass die Endometriose zwar operativ entfernt werden kann, aber dass es eben auch eine hohe Wahrscheinlichkeit ist, dass die Herde nachwachsen kann nach einer gewissen

Deswegen arbeitet man danach oft mit dieser medikamentösen Therapie. Das heißt, so ein Hormonpräparat, was ähnlich dem der Antibabypille ist, wird gegeben. Aber das klar, natürlich nicht nur den Vorteil, dass der Wachstum vielleicht eingeschränkt ist, sondern es bringt auch viele Herausforderungen mit sich, die Einfluss auf deinen Alltag haben können. Und so beispielsweise auch in der Partnerschaft. äh, die …

Wenn ich jetzt zurückdenke an, also wie es bei mir war, bei mir hat es beispielsweise ganz, ganz toll die Libido in den Keller getrieben. Also da hätten die schönsten nackigen Menschen mich herum tanzen können und niemanden von denen hätte ich irgendwie toll gefunden.

Tom (09:46)
Mh.

Wegen der Medikamente, die du nehmen musstest? Okay, alles klar.

Johanna (09:55)
Ja, ich hab mich gefühlt

auf einer sexuellen Ebene wie ein Stein.

Also, das muss ja auch nicht so sein, ne? Ich find das immer superwichtig, darüber zu sprechen, dass diese Hormontherapie bei vielen Menschen auch wirklich hilfreich ist und gut wirkt ohne Nebenwirkungen. Sondern das ist einfach … die Herde dann erst mal da einfrieren lässt sozusagen. sie einfach nicht so schnell nachwachsen. Das heißt also auch, wenn du

Tom (10:13)
Mhm.

Johanna (10:23)
beispielsweise planst, in den nächsten zwei Jahren vielleicht schwanger zu werden, dass du bis dahin auch die Hormontherapie fortführst, weil du dann eben nicht noch mal deine Bauchspiegelung neu machen musst, sondern dass der Ist-Zustand ab nach der OP dann gleich bleibt. Also im Fach-Jangur redet man ja immer von der Sanierung. Ich finde dieses Wort nach wie vor einfach ekelhaft. Ähm … Ja.

Tom (10:31)
Mhm.

Sanierung? Ey, warte,

was ist die …?

Johanna (10:54)
Wenn man die Bauchspekulierung hat, kommen die da kommen die ganzen, äh, die rochenden Bauarbeiter kommen dann die Ecke und hemmen dich doch einfach frei.

Tom (10:57)
Okay.

Einmal alles raus.

Und ja, wo wir wieder,

Kopf. Okay, klar. es wird einmal alles rausgeräumt und dann wird einmal schön, Wow, okay, also die Sanierung.

Johanna (11:14)
ist ganz hansaniert.

Genau.

Mhm, genau. Wo waren wir denn? Du hast dann deine Sanierung hinter dir und dann meintest du … Oh Gott. Ich weiß es nicht. Ich es so eklig. Aber das wurde wirklich mehrfach zu mir gesagt. Ich freue mich, wenn das auch andere Leute schon mal gehört haben. Ich hoffe, ist nicht so ein Vielleicht sagt man das auch nur in Berlin. In den Praxen. Keine Ahnung. Sanierung.

Tom (11:27)
Wer hat sich das denn ausgedacht? Sanierung? Ja.

Mhm.

Ja, das könnte ich mir auch vorstellen. Ja. Mhm. Mhm.

Johanna (11:48)
Ich weiß es nicht. Naja, einfach flapsiger Ausdruck hier.

Na, okay. Gut. Auf jeden Fall. Ich komme gar nicht zum Punkt, wo ich hin will. Also…

Tom (11:59)
Ja, tut mir leid, aber das

reißt mich bisschen raus. Aber

Johanna (12:03)
Also, Sardierung hat stattgefunden. Und du möchtest dann, weiß ich nicht, in einem überschaubaren Zeitraum Nachwuchs haben, dann kann das schon total Sinn machen, dass du diese Hormonbehandlung machst, weil dein Körper bleibt in diesem Zustand nach der OP. Also, es kann sich natürlich ändern, muss nicht so sein, aber die Wahrscheinlichkeit, dass die Herde wachsen, ist einfach viel geringer. Du kannst natürlich auch sagen … Ja? Warte.

Tom (12:27)
Okay, und du musst … Ich

fall dir leider heute ein paar Mal rein. Das kündige ich schon mal also … Wenn du Wenn du endometriose Herde hast, dann ist das … Dann ist es … Erschwert, dass die Schwangerschaft auf jeden Fall … Oder Schwanger … Also, schwanger zu werden. So, das heißt, hast die … passieren. Also … Okay.

Johanna (12:30)
Okay, mach das, hau rein!

kann passieren. Muss nicht sein.

Tom (12:49)
Und du hast die OP. Und dann ist erst mal … die Wahrscheinlichkeit, dass man schwanger werden kann, höher. Und deswegen nimmt man Hormone, auf diesem Level zu bleiben. Hab ich das richtig verstanden? Okay.

Johanna (13:03)
Genau. Hast

du richtig verstanden. Also, wenn wir jetzt beispielsweise verklebte … Eyelighter nehmen. Das ist so typischer Ort, wo die Endometriose wachsen kann. Die Eyelighter verkleben dann durch die Herde. Und natürlich ist es … nach der OP … Was heißt natürlich? Best Case. Sollten die da nicht mehr verklebt sein, deine Eyelighter. Und dann kann … der ganze Prozess, auch … zum Schwangerwerden, natürlich besser stattfinden, als wenn da alles zugeklebt ist. So.

Tom (13:09)
Mmh, mhm.

Mhm.

Ja, okay.

Das hatten wir, glaub ich, der Folge davor auch. Okay, ich erinnere mich. Alles klar. Hm. Hm … Jaja, ich streng mich

Johanna (13:33)
Ja. Genau, okay. Okay, wird’s eine Wiederholungsfolge oder eine Diebtheilfolge? Wir werden es

Okay, na gut, also worauf ich hinauswollte, oder was du ja auch schon gesagt hast, dass die Hormontherapie natürlich auch eine Herausforderung mit sich bringen kann. Du hast es ja schon so gut gesagt, man macht sich dann Hoffnung, es geht eigentlich Und dann kann es natürlich

wie bei jeder Therapie Nebenwirkungen geben. So halt auch bei der Hormontherapie. Aber natürlich kann Endometriose, das meintest du mir auch grad schon, auch ohne OP oder ohne Hormonpräparat oder zu einer großen Herausforderung in der Beziehung kommen. Und ich glaube, das ist für mich auf jeden Fall ein Thema, was ich ganz spannend finde, mich darüber auszutauschen mit anderen.

Tom (14:03)
Mhm.

Mhm.

Johanna (14:28)
was auch in den Workshops immer wieder gespiegelt wurde. ja, deswegen, Tom, dachte ich mir, wir steigen mal was das Thema Endometriose und Partnerschaft angeht oder Sexualität. Man muss ja gar nicht in der Partnerschaft sein, sondern, ja, kann.

Tom (14:38)
Mhm.

Mhm. Ja,

stimmt.

Johanna (14:44)
genau, wie ist es denn so? Also vielleicht mal so paar Fakten vorneweg. Tatsächlich sind 50 Prozent der von einer Metriose betroffenen Menschen auch gleichzeitig von Schmerzen beim Sex betroffen. Was ganz schön viel ist, finde ich. So. Und natürlich können diese Schmerzen auch super unterschiedlich sein. Also das können brennende Schmerzen sein, krampfartige Schmerzen sein, können Schmerzen sein.

Tom (15:00)
Mhm.

Johanna (15:09)
die während des Sexauftretens, aber auch danach, also mit einer Verzögerung, sodass du’s vielleicht gar nicht mehr richtig einordnen kannst als ähm, tatsächlicher Schmerz, durch den Sex entstanden ist. Das Ganze ist natürlich abhängig von der Lage der endometriose Herde. Ja?

Und häufig entstehen ja diese Schmerzen erst eben durch eine tiefe Penetration. Und ich finde, das ist eigentlich auch wieder so ein Thema, was ja auch gesellschaftlich tatsächlich schwierig ist, weil Sex, grade als unsere Generation junger war, da war halt Sex …

Penetration. Und das hat, ich glaube, viele Genere, also nicht viele Generationen, sondern ich glaube, die Generation, die jetzt jünger ist als wir, die sich mehr oder weniger unfreiwillig über Social Media aufklärt, die, die, die hat ja auch schon ein ganz anderes Standing und viel andere Ahnung als die Aufklärungsvideos, die wir damals im Unterricht gesehen haben. Schrecklich war das.

wo es natürlich nur dieses rein raus Thema ging. Und ich glaube, wenn man das irgendwie früher gewusst hätte, dann … na ja, würde man damit auch anders umgehen. Und ich gehe davon aus, ich behaupte einfach mal, dass auch jetzt, abgesehen von unserer Bubble, außerhalb unserer Bubble, wollte ich sagen, Penetration immer noch so ein Thema ist. Dass das definiert wird als Sex, obwohl es das eigentlich gar nicht sein müsste.

Tom (16:35)
ich bin … Wie habt ihr das so … Wie hast du das in deiner Partnerschaft gemacht? Ich stelle mir das Ich stelle mir das so vor. Für mich wäre es sehr, schwierig, einfach so anzusprechen. Da würde ich meinen abbrechen. Und jetzt ist es wahrscheinlich … Ich weiß es nicht, musst du gleich sagen. Es ist wahrscheinlich auch mit einem bisschen Scham behaftet, zu sagen, hey, dieses …

Sex bezeichnen und das, was das Ziel des Ganzen ist, keine Ahnung, das ist für mich nicht angenehm. Also, pfff.

Johanna (17:07)
Ja,

… Puff! Also, ich glaube … Also, ich kann da jetzt nur von mir reden. Ich finde das, glaube ich, leichter, einer Beziehung tatsächlich anzusprechen. Weil ich da auch einen Vertrauen hab zu einer Person, mit der ich dann reden kann. Was für mich … immer eine Herausforderung war. Aber da bin ich auch gar nicht der Typ für. Also so.

Tom (17:16)
Mhm.

Mhm.

Mhm.

Johanna (17:36)
Menschen in einer Nacht kennenlernen und abschleppen? Nee. Nicht mein Ding. Und auch, ich möchte bitte Menschen kennenlernen und nett finden. Da reicht mir das nicht, drei Stunden im Club zusammen was zu trinken. Okay, auf jeden Fall, ich glaube, also, ja, das, selbst wenn das so wäre, das stelle ich mir viel krasser vor.

Tom (17:39)
Nee, meins auch nicht.

Ja.

Mhm.

Johanna (18:02)
Menschen das dann zu kommunizieren, die ich vielleicht gar nicht gut kenne. Also denen dann zu sagen, Holprü ist das wird jetzt hier ganz holprig im Bett. Während ich habe eine Beziehung irgendwie eine Vertrauensbasis habe, auch wenn man in dem Moment, wo man das erste Mal miteinander dann im Bett landet, vielleicht gar nicht, da ist man ja vielleicht noch gar nicht Paar. Also sehr wahrscheinlich ist man da noch gar nicht verpaart.

Tom (18:12)
Mhm.

Mhm. Mhm. Mhm.

Johanna (18:27)
Aber ich hab halt einfach diese andere Ebene, ist schon da, auf der ich irgendwie aufbauen kann, bei der ich erzählen kann. Und das ist aber auch wiederum was, was ich gelernt hab über … ja, über mein Leben lang, würd ich mal sagen. Also, es ist schon trotzdem so gewesen, dass ich auch Partnerschaften hatte, denen das … bei dem ich das schwieriger kommunizieren konnte. Weil ich da, glaub ich, selber mir einen wahnsinnig hohen Druck

Tom (18:44)
Mhm.

Johanna (18:57)
dass ich eben bitte funktionieren möchte. Und ich hab mich auch geschämt, wenn halt irgendwas nicht ging. Und hab dann Schuldgefühle auch entwickelt, dass ich dann auch dachte, okay, jetzt kann ich den irgendwie nicht zufriedenstellen, Menschen, das ist ja irgendwie auch blöd. Und dann kriegst du dieses Gefühl, du, wie ich schon meinte, dass du nicht richtig funktionierst und dass der Mensch dann vielleicht lebwohlsaglich, so wie jetzt andere Menschen …

Tom (19:05)
Mhm.

Ja.

Mhm.

Johanna (19:27)
Und dadurch kriegst du ja einfach ein noch verstärkteres, negatives Körperbild, was man vielleicht als Frau, in Anführungszeichen, sag ich jetzt mal, durch die Sozialisation ohnehin schon hast. das Bild, was ja gezeigt wird, ist ja, dass du bitte immer sexuell verfügbar sein sollst. Und dein Körper eigentlich am besten fremdbestimmt sein soll. Also eigentlich soll dir von außen gesagt werden, wie der auszusehen hat, was du machen sollst und so weiter und so fort.

Tom (19:51)
Mmh.

Johanna (19:56)
kann ganz klare Grenzen ziehen und weiß, dass das nicht so ist. Dass mein Körper mir gehört und dass nur ein Ja ein Ja ist. Aber das sind ja Sachen, die du lernen musst. Und ich glaube, da sind wir ja auch, würde ich mal denken, die erste Generation, die auch eben so entscheiden darf.

Tom (20:03)
Mhm.

Genau.

wir sind so die erste Generation, die mit

dem Internet aufgewachsen ist und zwar nicht Social Media und stelle mir das für Jen Z noch krasser vor, was, was die sich halt alles aus dem

Johanna (20:27)
Ja, voll.

Tom (20:30)
Internet ziehen können.

Johanna (20:30)
Na, oder die jetzt. Sind es die Alphas? Ich weiß es nicht. Das muss ja richtig krass sein. Aber weißt du, das nochmal, also da nochmal was Negatives zu ergänzen, sorry. klar, es ist eine Art von Aufklärung, die wir dann hatten, die wir erleben durften. Aber ich finde, gleichzeitig hat das ja schon auch

Tom (20:34)
Gen Alpha,

Johanna (20:56)
so bestimmte Bilder von Sexualität verschlimmert. Also aus meiner Perspektive verschlimmert so, …

Tom (20:59)
Definitiv. Nein, auf

Fall. Vor allem als junger Mensch. Du hast auch schon gesagt, du kannst ja jetzt sagen, kannst eine Grenze ziehen, kannst sagen, hier, hab ich keinen Bock drauf. Oder du weißt über dich Bescheid und weißt, dass du gut so bist. Aber anfangen mit …

Johanna (21:11)
Mhm.

Und ich

weiß vor allem auch, dass wenn jetzt in meinem Fall ein Typ sagt, nee, da geh ich drüber über deine Grenze, dann weiß ich ja erst recht Bescheid. Tschüss, goodbye. Genau. Es lohnt sich ja nicht, weiterzumachen. Genau.

Tom (21:22)
Ja, das ist Red Flag. Hallo. Ähm … Nee, genau. Aber

Anfang 20, Mitte 20 ist es ja halt nicht so. Du hast ja sowieso … hast ja sowieso mit deinem Körper und deinem Selbstbild zu tun und findest dich irgendwie. Und da muss ich echt sagen, mein, ich Wie gesagt, ich bin ein bisschen älter als du. Das heißt, ich hatte da noch nicht so viel mit Social Media. Also, keine Ahnung, gab’s das schon … Wie halt? Keine Ahnung, ja. Also

Johanna (21:48)
Schülerfotzet.

Tom (21:50)
Aber weißt du,

das war nicht so omnipräsent. Ich hatte das nicht die ganze Zeit auf dem Smartphone in meiner Hosentasche dabei und musste mich die ganze Zeit damit auseinandersetzen. Worauf will ich hinaus? Wohin bin ich hier geschwommen jetzt gerade? Aber dann … Genau, mit dem allen dich herum, wie man sein soll, wie man Sexualität ausleben soll, was Sexualität ist. Ähm ⁓

Johanna (21:55)
Ja.

Tom (22:18)
Das prasselt vielleicht noch mal viel doller auf dich ein, Körperbilder.

Johanna (22:18)
Körperbilder.

Ganz bestimmt. Ja, also ich weiß nicht, ich würde, glaube ich, auch ungern tauschen wollen.

Tom (22:32)
Ja, und jetzt hat man das Ganze, diese ganzen Körperbilder oder das Ganze, man sein soll, die Vorgaben, man so auf Social Media sieht. Und das ist ja so schon viel. Und vielleicht finden wir so zurück auf unsere hier endometriose Fahrt. Aber jetzt kommt das noch dazu. Und dann sind die Herausforderungen irgendwie mal 100 oder

Johanna (22:39)
Hm?

mehr nur auf der körperlichen Ebene, sondern auch ganz stark auf der psychischen Ebene. Nur weil wir über Sexualität hier sprechen, heißt das nicht, dass die Herausforderungen auf der körperlichen Ebene sind, sondern wir haben ganz, ganz viel auf der psychischen Ebene. Deswegen, ich wiederhole mich, ich weiß, ich das letzte Mal auch schon gesagt, aber ich finde, Endometriose muss einfach ganz körperlich betrachtet werden. Wir können nicht nur …

Tom (22:57)
Mhm.

Johanna (23:17)
und den vaginalen Ultraschall machen und dann war’s das. Sondern wir haben Auswirkungen, die den ganzen Körper und so auch die Psyche betreffen.

Tom (23:25)
Mhm.

Johanna (23:26)
den Faden noch mal Wir haben die Bilder von außen, haben Social

Wir haben vielleicht auch Freundinnengruppen, die Sex haben als wir. Und ich glaube trotzdem, ist eine kleine Aufgabe, die jeder Mensch im eigenen Leben hat, Sexualität für sich selbst zu definieren. Das muss nicht heute passieren, das muss nicht morgen. Das ist ein Prozess, der viel Zeit in Anspruch nimmt. Da muss man gucken, was gefällt einem, was gefällt einem nicht. Was kann ich vielleicht mit anderen Menschen machen? Was kann ich mit mir machen? Und

immer im Kopf behalten, wenn ich keine Lust auf Penetration habe, dann heißt das nicht, dass ich keinen Sex haben kann, sondern mein Sex kann auch anders aussehen. Muss nicht mit Penetration funktionieren. Und gerade bei Menschen, die eben Schmerzen haben im vaginalen Bereich, das Man kann auch anders Freude haben. So, würde ich jetzt mal behaupten. Stell dich hier mal in den Raum. Genau.

Tom (24:19)
Mhm.

Ja, ja, zu Teil.

Johanna (24:24)
Wenn wir jetzt trotzdem oder wenn jetzt trotzdem jemand das Bedürfnis hat, dass … Es kann ja auch sein, dass man selber das möchte. Wir reden jetzt immer davon, dass man selber gar nicht unbedingt eine Penetration möchte. Aber wenn ich jetzt vielleicht ein Mensch bin, sagt …

Ich möchte das aber so, es soll mir wieder Spaß machen. Dann gibt es trotzdem unterstützende Ansätze. Ja, also, man kann ja alleine bei den Positionen ausprobieren und schauen, was geht, was geht nicht, was kann ich, was können wir da vielleicht anpassen oder wie tief muss denn das jetzt sein? Oder passe ich nicht irgendwie auf, dass der Penis vielleicht nicht ganz so weit reinkommt? Abseits dessen kann ich auch gucken, ob ich …

Physiotherapie für mein Beckenboden mache. Auch das kann unterstützend

Ich glaube, das A und O ist, sich vielleicht wirklich Zeit zu nehmen für sich selbst, auszuprobieren und zu gucken, was geht, was geht nicht. Und das dann tatsächlich auch wirklich transparent ins Gespräch mitnehmen mit dem Menschen, mit dem ich eben Sex habe. Egal, es jetzt die Partnerschaft ist oder nicht die Partnerschaft ist. Aber ich glaube, Kommunikation ist tatsächlich wirklich eine Möglichkeit, da … ja.

Tom (25:33)
Mhm.

Johanna (25:40)
da trotzdem eine gute Zeit im Bett zu haben. Egal ob mit oder ohne Penetration.

Tom (25:45)
Ja, und was ja ganz bestimmt, wenn man jetzt das Privileg hat, dass man in einer guten Beziehung sein kann, dass man eine Beziehung hat, die vielleicht auch schon bisschen was länger ist. Das heißt, man macht nicht gerade die ersten Erfahrungen miteinander und man kennt sich einfach schon eine Zeit, dann ist ja wahrscheinlich auch einfach so eine Kommunikation

Johanna (25:52)
Mhm.

Tom (26:05)
ich glaub, wenn man jetzt jemanden hat, mit dem man nicht zusammen wohnt und vielleicht nur auf der sexuellen Ebene zu tun hat, dann ist es schon eine Herausforderung da, auch … eine Kommunikation aufzubauen. Aber gehen wir jetzt mal davon aus, man hat eine gute, funktionierende Partnerschaft, die auch schon was länger

besteht. Aber ich glaube, dass dann die Kommunikation ja wahrscheinlich trotzdem eine Herausforderung ist, oder?

Johanna (26:35)
jeden Fall. Also, man muss … Das kann schwierig sein. Also, bei uns war das auch nicht immer einfach. Wir haben da auch viel an uns gearbeitet und mussten irgendwie gucken, wie wir da … ja, einen Mittelweg finden, mit dem wir irgendwie beide zufrieden sind.

Tom (26:35)
ja…

Johanna (26:52)
Was uns beiden beispielsweise geholfen hat, ist, dass wir uns feste Termine gesetzt haben. Das kann gut sein in der Beziehung, dass man eben zum Beispiel sagt, okay, hier, Samstag um zwölf, oder weiß ich nicht. Für mich war das gut, weil ich einfach wusste, dass die Nähe, die wir sonst haben, zum Beispiel Donnerstagabend …

Tom (26:59)
Mhm.

Mhm.

Johanna (27:12)
dass die einfach nur zum Kuscheln waren. Und bei mir ist nicht gleich alles so verkrampft geworden. es sind alle Alarmglocken angegangen. ich zwischendurch war ich wirklich an einem Punkt, bei dem ich dachte, dass jeder Kuss direkt dazu führen muss, dass wir jetzt ins Bett gehen und dass ich dann diese Schmerzen erlebe. Mir hat es einfach gutgetan, zu wissen, okay, wir haben da dieses eine oder diese zwei Dates in der Woche. Und

Tom (27:15)
Ja.

Mhm.

Mhm. Mhm.

Mhm.

Johanna (27:40)
Da läuft es dann darauf hinaus, aber natürlich auch mit Regeln, die wir uns da abgesprochen haben, so dass es uns gut geht. Und alles andere ist halt erst mal ein Schutzraum für

Tom (27:45)
Mhm.

Johanna (27:52)
ich glaube, es gibt schon immer auch diese zwei Perspektiven. Weil, na klar ist es nett, dass man diese Verabredung hat und dann eben weiß, okay, Samstag, 12 Uhr ist es soweit. Das kann irgendwie nett sein. Aber es nimmt dir natürlich auch eine Spontanität so. Und ich glaube, das Schöne ist ja auch an Sexualität, dass das eben auch ein sehr natürliches Bedürfnis ist, was auch eben spontan …

Tom (28:04)
Mhm.

Okay.

Johanna (28:16)
entstehen kann. Und das ist natürlich voll weg damit. Es sei denn, diese Ausnahmen, von denen ich gerade schon gesprochen habe, dass es dann doch Dienstagabend mal irgendwie sich so ergibt. ja, also ich glaube, das stelle ich mir schon herausfordernd vor. Jetzt von der anderen Seite der Perspektive. Und klar, wenn man dann als Partner halt …

Tom (28:34)
Mhm. Mhm. Mhm.

Johanna (28:42)
und jemanden umzirzt und anfängt zu umarmen und zu küssen. Und dann ist da die Person doch wieder so, ne, drückt halt so weg und sagt so, nee, nee, nee, ich will nicht. Ich glaube, das kann auch krass am Selbstbewusstsein lagen. Also, dann kann das ja schon auch ein Gefühl entstehen lassen von, okay, will die mich jetzt eigentlich nicht, weil ich nicht mehr gut genug bin, so, da steht irgendwie was zwischen uns, liebt sie mich vielleicht gar nicht mehr, keine Ahnung. Das ist

Tom (28:46)
Mhm. Mhm.

Ja.

Total.

Mhm. Ja.

Johanna (29:12)
Alles … Ja, das sind alles Themen, die wir auch hatten und die wir besprochen haben und auch immer wieder besprechen. Das ist auf jeden Fall kein Prozess, der sich mit einem Gespräch abschließt, sondern das ist was, was wir immer, immer, immer wieder besprechen müssen und anpassen müssen, ändern müssen. Und ja, das wird auf jeden Fall unsere Beziehung unser Leben lang begleiten. Aber ich glaube, es ist gut, ich kann mir auch vorstellen,

Tom (29:17)
Mhm.

Nein, ja.

Johanna (29:42)
hier als Rezept an alle weitergehen will. ich würde schon sagen, dass es tendenziell gut ist, der Beziehung eben über Sexualität zu sprechen, über die Wünsche, über die Grenzen, über die Möglichkeiten, man hat, über das, wehtut, das vielleicht was nicht wehtut, auch was man für Erfahrungen in der Vergangenheit gemacht hat, möchte man die vielleicht irgendwie vermeiden, möchte man da was wiederholen. Also es gibt viele Fragen zum Thema, die man immer wieder aufbringen kann.

Tom (29:45)
Mhm.

Ja.

Johanna (30:11)
ich glaube, was ich ganz wichtig finde für Menschen mit Endometriose oder Adenomioose oder anderen Erkrankungen, die eben Schmerzen beim Sex verursachen können, dass man sich immer wirklich sagt, dass das kein individuelles Versagen ist. Also, ich kann da von mir sprechen. Ich hab das so oft gehabt, dass ich dachte, mir stimmt was nicht, ich bin der Fehler, ich hab das Problem, ich muss jetzt die Lösung finden.

Ich hab mich da so reingestrudelt, wie viele Stunden ich unter der Bettdecke geheult hab, weil ich dachte, ich bin hier der Grund, warum Menschen keinen Sex haben können. Das … ja, es ist einfach … es ist kein individuelles Versagen, es ist nicht die Schuld von jemandem. Es ist einfach eine krankheitsbedingte Herausforderung. Und … Verständnis, das muss erst mal bei einem selbst ankommen.

Tom (30:46)
Hm.

Mhm.

Johanna (31:05)
Dauer,

also das kostet viel Zeit, das kostet Kommunikation mit einem selbst, das kostet Kommunikation mit meinem Gegenüber und das kostet vor allem auch oder es braucht, kostet klingt immer so wie, da kann man auch dran sparen. Also es braucht vor allem auch einfach Mitgefühl gegenüber sich selbst und dem Miteinander.

Tom (31:19)
Hm. Ja.

Ja. Na ja, man muss schon

… Man muss schon was investieren, Und würdest du sagen, man kann auch ruhig von seinem Gegenüber verlangen, dass sie eben so investieren, oder? Also, wenn jetzt jemand sagt, nee, du bist das Problem, dann heißt es doch … Also … Ja, okay. Also, nee. Ich kann mir vorstellen, dass das auch recht schnell passiert, weil du sagst, du selbst hast schon unter der Bette gesessen und hast gesagt, ich bin hier das Problem.

Johanna (31:31)
Hm.

Jetzt ist Arschlochmove. ⁓

Ja.

Tom (31:54)
Und dass bei dem Gegenüber wahrscheinlich oder dass es in vielen Situationen auch dazu kommen kann, dass das Gegenüber auch sagt, ja, du bist das Problem. Oder? Also das ist …

Johanna (32:03)
Ja. Also,

ja, ja, also, ich hatte das jetzt so im Glück nicht, weil ich mir das, glaube ich, selber schon genug eingeredet hab. glaub, mir musste gar keiner kommen und das sagen, sondern ich hab das schon so für mich selber als Glaubenssatz manifestiert und dann natürlich auch so nach außen gebracht. Also, ich hab das schon auch gesagt, ja, ja, ich weiß, ist meine Schuld, es meine Schuld.

Tom (32:07)
Mhm.

Mhm.

Johanna (32:28)
Weiß ich nicht, wenn dir das irgendwie einmal passiert im Monat, dann hast du vielleicht auch einen netten Partner, einen netten Partner, der dir dann sagt, nein, das ist die Krankheit, lass uns da rauszoomen, alles ist okay. Aber wenn du das halt sehr oft machst, dann kann das natürlich auch ein, ja, wie sagt man, selbst erfüllende Provetzeiung werden, ist das so, ne? Also, wenn ich dann immer wieder …

Tom (32:39)
Mhm. Mhm.

Mhm.

Mhm.

Johanna (32:57)
sage ich bin schuld ich bin schuld hallo hallo hallo hört ihr das alle denn natürlich kann das dann meine person dagegen über irgendwie auch braucht wirklich zeit und es braucht verständnis und mit gefühl sich selbst gegenüber und ja man muss da echt ein weg miteinander finden

Tom (33:00)
Ja.

Mhm.

Johanna (33:17)
Ja, so. Also, wir halten mal fest, sprechen und Austausch hilft und vielleicht helfen manchmal auch feste Pläne und Verabredungen. Man sollte sich selbst einfach Raum und Zeit geben, Sachen auszuprobieren, Grenzen festzulegen, ⁓ Sachen festzustellen, die einem gefallen und das ja dann eben teilen mit der Person, die man lieb hat.

Tom (33:20)
Ja, bitte. Ja.

Mhm. Ja, finde ich auch gut, du Sachen ausprobierst. Man muss nicht sofort die Lösung gefunden haben. Vielleicht sind Pläne auch nicht die Lösung für euch. Vielleicht müsst ihr was anderes finden. wenn man es nicht ausprobiert, kann man es nicht finden.

Johanna (33:52)
Nein, ja.

Ja, Ich hoffe, wie ich es in einer anderen Folge gesagt habe, dass wir einfach in der Zukunft noch empathischer werden zueinander und dass eben auch ähm … Endometriose … oder beziehungsweise dass Krankheiten eben auch in der Sexualität berücksichtigt werden. Und dass wir nicht dieses eine Bild von Sexualität haben, sondern …

dass das vielfältig wird, dass das bunt wird. … ja. Es gibt auch Menschen, finden Sex gar nicht gut. Und ich finde auch, das sollten wir mal wertschätzen und okay finden. Und nicht irgendwie komisch und fremd finden. So. Punkt.

Tom (34:30)
Ja. Ja.

Mhm.

Johanna (34:39)
genau. Und auch das vielleicht auch noch so als letzter Abschlusssatz, weil es mir auch sehr geholfen hat, sich zu vergleichen mit anderen macht auch keinen Sinn. weiß, eigentlich wissen wir das alle, aber wir machen es dann am Ende doch. Und nur weil eure beste Freundin irgendwie zehnmal die Woche Sex hat, heißt das nicht, dass ihr das müsst. So, Punkt. ist auch in viel weniger sehr in Ordnung. So, und gar nicht ist auch in Ordnung.

Tom (34:53)
Mhm.

Mhm.

Johanna (35:08)
Punkt.

Abgesehen von dieser sexuellen Ebene, ist natürlich aber auch so.

dass ein Partner, eine Partnerin, ein Mitbewohner, eine gute Freundin, zu Besuch kommt, also ein Mensch des Vertrauens an deiner Seite, auch natürlich was total Tolles sein kann. Wie gesagt, abgesehen von dieser Sexualität, kann ja auch total schön sein, gemeinsam herauszufinden, neu zu definieren. Ich empfinde meine Partnerschaft als super, super unterstützend.

Und selbst wenn das einfach nur so eine Kleinigkeit ist und mir mein Freund eine Wärmflasche bringt. Aber es ist einfach … mir tut es einfach gut. Wenn es mir nicht guttut, tut es mir gut, wenn ich dann gesehen werde und wenn dann einfach so Sachen kommen, ohne dass ich sie jetzt mir einfordern muss, dass er mir eine Wärmflasche macht. Warum wieso Wärmflaschen gut sind, können wir gleich noch mal drauf eingehen. Aber ja, es gibt, glaub ich, Wege, wie man sich auch

Tom (35:55)
Mhm.

Johanna (36:12)
mit Menschen des Vertrauens einfach Unterstützung holen kann oder diese erbitten

nicht, du kennst das ja wahrscheinlich auch, wenn jetzt einer von euch beiden krank ist, oder? Weiß ich nicht, ja.

Tom (36:24)
Ja, ja, Ich grinse,

schuldigung, grinse, weil Andi ist in so was immer besser. … wenn ich krank bin, dann bekomme ich auf jeden Fall immer eine … so aufgeschnitten und … hier eine heiße Zitrone mit Ingwer und so. Und das hab ich auch schon in Folge gesagt, als ich diese Rückenprobleme hatte, auch immer die Wärmflasche und das … Ich kann das auch, aber Andi ist da besser drin.

Johanna (36:53)
Das ist…

Tom (36:53)
Aber ja, das ist

… Ich bringe auch öfter mal was mit aus der Schule, muss ich wirklich sagen. ich … Ja, so eine Erkältung meine ich. Also wenn man … nicht, ich bringe ihm nichts mit. Ja, doch. Na, ich bringe auch mal was mit. Aber nee, bringe immer … Ja, gut, du dass du verwirrt bist davon. Genau, ich bringe oft mal eine Erkältung mit. Und dann liege ich ja ein, zwei Tage und so. Aber ja, klar.

Johanna (37:00)
Aus der Schule.

Ach so, ich dachte du bringst dir was mit.

man kann sich auch selbst helfen und natürlich sich selbst auch unterstützen. natürlich, ich hab jetzt irgendwie das Privileg, dass mein Partner zu Hause die Person ist, die tatsächlich gerne in der Küche steht, gerne kocht.

Tom (37:31)
Ja,

Johanna (37:32)
Genau, da wird gut gekocht und da wird vor allem auch echt drauf geachtet. Ich hab, also auch ein bisschen übernördig, aber ich hab dann an Kühlschrank irgendwann mal mein…

Zyklusplan rangehangen und welcher Zyklus, was ich gerade bin und habe dann immer Lebensmittel draufgeschrieben, die jetzt sehr gut wären und die jetzt nicht gut sind und zu vermeiden sind und der hat das auch so ja guckt darauf und dann wird das auch schubst die Wubs mit eingearbeitet oder eben rausgelassen. Das ist ganz nett oder Ja

Tom (37:43)
Mmh!

Mhm.

Da gibt es also einen Unterschied.

Man kann abhängig von den Zyklusphasen ernährungstechnisch was machen. Also dann, was weiß ich? Jetzt keinen … Weiß ich nicht.

Johanna (38:07)
Mhm.

Tom (38:12)
Jetzt keine Kartoffeln.

Johanna (38:15)
Kartoffeln sind tendenziell was cool. ⁓ Gott. Ja, aber ja, ich gebe dir recht. Ja, ja, genau, genau. Also ich, auch? Also ich würde gerne das Thema Ernährung und Zyklus bzw. Zyklusphasen, das würde ich gern auslagern, weil ich glaube, Tom, wenn wir jetzt dieses Türchen öffnen, das ist nicht nur eine kleine Nebenstraße, die wir da nehmen. Das ist, das ist eine Autobahn.

Tom (38:17)
Die sind immer gut, vor allem in Deutschland. Aber … Aber … Wir halten Kartoffeln. Aber … Okay. Also, es gibt … Erzähl. Mhm.

Aha.

⁓ Okay,

da ist ein Highway, alles klar.

Johanna (38:45)
Genau,

dann sind wir hier ganz weg. Aber das mal auf die Endometriose zu beziehen, auch da, liebe Menschen, uns zuhören, Endometriose und Ernährung ist ein Riesenthema. Und wir schneiden es jetzt hier so ein bisschen mal an, würde ich sagen. Aber da kann ich mir auch vorstellen, dass es vielleicht noch jemand professionalisiert ist, sich dazu noch mal äußert.

Tom (38:49)
Na gut.

Mhm.

Mhm.

Das wär ganz cool. ich kann

auch … Also, ich habe ganz leicht das Gefühl, dass das hier nicht die letzte Folge war zur Endometriose. Nee. Da komm noch. Okay, okay. Aber ein bisschen kannst du vielleicht sagen.

Johanna (39:18)
Nee, ich glaube, da haben wir noch ein bisschen was, genau. Genau. So ein bisschen, genau.

Was wir aber festhalten können, ist, dass die Ernährung unterstützend wirken kann. Aber die Studienlage dazu ist noch nicht ganz eindeutig. Aber wiederum, was jetzt schon so in Ansätzen vorhanden ist, ist, dass wir beispielsweise mit der Ernährung Entzündung reduzieren können oder eben auch Schmerzen und Begleitsymptome lindern können. Und wichtig da zu wissen ist,

Tom (39:36)
Hm.

Johanna (39:50)
Ernährung ist keine Heilung, sondern Ernährung ist ein begleitender wichtig ist natürlich auch,

Tom (39:52)
Mhm.

Johanna (39:57)
dass Ernährung absolut von einem Individuum abhängig ist. Ich kann jetzt keine Lebensmittel empfehlen, zum Beispiel Tomaten. Wenn jemand auf Tomaten allergisch ist, dann bitte Leute, esst das nicht. Ich glaube, sollte man sich nur noch mal kurz in Erinnerung rufen, dass man das verachtet. Genau. Aber was man sagen kann, kurz zur Erinnerung, Endometriose ist ja eine ja, ähnlich einer Entzündung im Körper.

Tom (40:05)
Mhm.

Mhm. Ja.

Johanna (40:25)
Und daher ist es eigentlich nur logisch, dass Ernährung zu uns nehmen. Das kann zum Beispiel Omega-3-Fettsäuren sein. Das findet man zum Beispiel im grünen Gemüse oder in Zitrusfrüchten oder auch in netten Kapseln aus der Drogerie. Genau, ich nehme die auch zu mir. Ich fand die super. es ist, genau. Hier kleine …

Tom (40:40)
Mhm, ja, die kenn ich. Die legt Andi mir auch immer hin.

Johanna (40:49)
Info für alle Menschen, die so wie ich Fische absolut ekelhaft finden. Ähm, ja. Also wirklich. Ähm, ja. Nee, wirklich. Also, ich, es gibt Omega-3-Fettsäuren in Kapseln, die nicht nach Fisch schmecken. Ich kann, ich kann die von DM sehr empfehlen. Die basieren, glaub ich, auf Leinöl.

Tom (40:54)
Und das ist nicht gelogen. ⁓ mein Gott. Hat sie da ein Problem mit? Man darf ja noch niemals drüber reden. Okay, nein, okay.

Ja, ich glaube, die haben wir auch.

Johanna (41:17)
Ähm,

da sind auch noch andere schöne Sachen drin, aber ja, also wirklich, das war wirklich einfach nur schrecklich, als ich da einmal so eine Fischkapsel gegessen hab und dann… Gott, du drülbst du das die ganze Zeit? Ohoho, das ist einfach nur eklig, wirklich. Horror!

Tom (41:25)
Bisschen wie Kaviar. Ah! Oh nein. Ich bin übrigens

So, ich muss auch sagen, ich weiß nicht genau, vielleicht habe ich es in Notizen gelesen, weil wir … Also, vor allem du. Aber wir sind ja hier ganz lehrkräftemäßig unterwegs und bereiten uns tatsächlich sehr gut vor. Und vielleicht auch ein bisschen zu gut. Es gibt auch sehr, sehr viele Notizen, die ich gut finde, ich daraus auch immer sehr viel lerne. Ich lasse dich ja das nicht hier einfach nur vorbereiten, sondern ich gucke mir das dann ja auch an. Deswegen bin ich mir grad nicht ganz sicher, ob wir es gesagt haben oder ob ich es gelesen habe.

Da stand auf jeden Fall, dass man Endometriose auch bisschen ganzheitlicher sehen soll und auch in Verbindung mit anderen Krankheiten und du kannst mich gleich korrigieren, ob ich das hier falsch sehe, aber ich weiß, und jetzt kommt keine Angst, ich komme zurückgeschwommen. Ich weiß auch nicht, warum du bist auf Seitenstraßen unterwegs, ich bin irgendwo im Meer, scheinbar. Aber meine Schwester hat auch mit Rheuma zu tun und so und ich weiß, dass sie durch die Ernährung

Johanna (42:19)
Hahahaha

Tom (42:32)
krass, krasse Sachen gemacht hat. Also erst mal dadurch, dass sie sich ihre Ernährung komplett auf vegan umgestellt hat und vor allem so was wie Käse weggelassen hat, viel weniger Alkohol zu trinken oder gar nicht. Und das hat so einen Erfolg gebracht, dass Ärzte tatsächlich gesagt haben, Entschuldigung, was haben sie denn gemacht? Warum sind ihre Entzündungen weg? Also warum? Ne? Und weil ich, ich glaube, ich hab’s gelesen in unseren Notizen, dass man

Johanna (42:55)
Krass,

Tom (43:01)
Ähm, Endometriose nicht so separat sehen soll, sondern auch in Verbindung mit anderen, äh, Krankheiten wie vielleicht Entzündungs-, ⁓ okay, guck mal. Genau, mit anderen Entzündungskrankheiten, dass das, ähm, das Ernährung, und das wollte ich eigentlich sagen, tatsächlich einen krassen Einfluss haben kann. Wobei es nicht, meine Schwester ist nicht geheilt, also sie hat immer noch Schübe. Aber es könnte …

Johanna (43:07)
Ja, ich hab’s auch ein paar Mal gesagt, aber …

Mhm.

Tom (43:30)
Es könnte viel, schlimmer sein.

Johanna (43:33)
Ja, also daher auch wieder. Jeder Körper ist da einfach ganz individuell. Und es kann sein, dass es super anschlägt bei dir, kann sein, dass es halt keine Wirkung hat. auch da … Da gibt’s Statistiken, sagen, man soll auf jeden Fall Milchprodukte meiden. Jetzt gibt’s neue Statistiken, sagen, es ist Banane, ob du Milch zu dir nimmst oder nicht. Ich … Ich … Ja, ausprobieren und vor allem … Auch da wieder … Ich glaub, es wär schön, wenn da die Forschung mal bisschen reingehen würde.

Tom (43:39)
Mhm.

⁓ okay.

ausprobieren.

Ja.

Johanna (44:03)
weil

es einfach doch spannend ist, was die Ernährung alles kann. Es ist einfach so ein großer Bestandteil unseres Körpers. Naja, okay, ich wollte eigentlich sagen, ich werde diesen Satz, ich muss jetzt loswerden, Tom. Wir sind schon 1000 Mal geradeaus und rechts und links abgebogen, aber eigentlich mache ich mal die entzündungshemmenden Sachen, wie beispielsweise Omega-3-Fettsäure und dann …

Tom (44:10)
Hmm?

Mhm.

Johanna (44:27)
sollte man natürlich umgekehrt Entzündungsfördernde Lebesmittel weglassen. Denn Histamin kann dazu führen, dass es die Entzündung verstärkt, das wiederum kann die Schmerzen beeinflussen.

Tom (44:33)
Mhm.

Johanna (44:41)
Daher ist es logisch, dass man eben auch sich entzündungshemmend ernährt. Das heißt, hab ich jetzt schon gesagt, die Omega-3-Fettsäuren, grünes Gemüse, Zitrusfrüchte und wichtig Lebensmittel weglassen. So. Beispielsweise Histamin. Das kann nämlich die Entzündung verstärken, Schmerzen beeinflussen.

Tom (44:45)
Mhm.

Johanna (45:02)
Da ist die Östrogenfreisetzung fördert. Das haben wir letztes Mal schon gelernt, dass das Östrogen einen Einfluss auf die Anamatriose hat. So, histaminreiche Lebensmittel sind beispielsweise lang gereifte Käsesorten oder auch, um auf deinem Gott, um auf dein Beispiel noch mal zurückzukommen, Alkohol ist natürlich einfach immer Gift. So. Ähm, an dieser Stelle will ich mich nicht so weit aus dem Fenster lehnen, was andere histaminreiche Lebensmittel angeht.

Tom (45:11)
Mhm.

Johanna (45:32)
Da gibt’s auf jeden Fall noch eine Menge. Ich kann auch Tomaten zählen dazu. Da war ich geschockt, denn ich liebe Tomaten. Also, es gibt … auf vielen Plattformen, wir stellen euch das mal in die Show Notes, auf jeden Fall Tipps zum Thema Inmetriose und Ernährung, wo ihr auch noch mal genau nachlesen könnt, welche Lebensmittel sind histaminreich, welche sind entzündungshemmend. Wie könnt ihr euch da

Tom (45:38)
Ja.

Johanna (46:01)
Ja, vielleicht was Gutes zusammenbasteln.

Tom (46:03)
Mhm.

So, ich weiß ja jetzt, wie das bei mir ist, wenn Andi nicht da ist. Dann wird hier aber lecker Pizza bestellt. … Was machst du, wenn du alleine zu Hause bist? Also …

Johanna (46:17)
Meinst du, weil ich

dann keinen hab, der mir was kocht?

Tom (46:19)
Ja, wenn du keinen

hast und da… Also wenn du niemanden hast, der dir deine Brotbox bestückt oder ja, Oder dir deine Bowl hinstellt und so.

Johanna (46:33)
Ja, also

entweder ist es wirklich traurig und ich mach mir… Gott, nee, ich weiß gar nicht, ob ich das erzählen möchte, aber ich muss sagen, ich hab einen kleinen Kink für Buchstaben,

Tom (46:38)
Hahahaha

⁓ wie süß!

Johanna (46:52)
Aber

es ist wirklich traurig. Also wenn ich die Essen fotografiere, die mein Freund mir serviert, weil das muss ja dann auch immer sehr schön angerichtet sein, das sieht wirklich immer aus wie so ein 30 Euro Essen im Restaurant. Und guck mal, also wenn ich, ich, ich kann kochen. Ich kann, ich würde auch behaupten, ich kann sehr gut kochen, aber ich bin dann doch in der Woche so nach so einem Schultag.

Tom (47:02)
Mhm.

Ja.

Ja.

Johanna (47:20)
Und

nach so einer Podcastaufnahme mit dir, pff, bin ich ganz schön durch. Dann kommt die Tütensuppe zum Einsatz. Nein, also wirklich selten. Aber ich muss sagen, manchmal finde ich es da noch. Gut. Die Tütensuppe. Okay. Na ja, okay.

Tom (47:34)
Was die Tüten so, ja, kein Problem, überhaupt nicht, gar kein No Shame an meiner Seite hier. Also

leichtes Essen machen, aber wenn du darauf achten musst, was du isst. Ja.

Johanna (47:44)
Ja, ja, ja, ja, ja. Ich weiß schon, worauf du hinauswolltest. Das wollte bei jetzt meine kleine Nebenstraße hier.

Genau, tatsächlich, also das ist auch wirklich … Ich hab echt ein großes Privileg, was meine Ernährung angeht und den Menschen, der das so unterstützt. Denn … Mein Partner ist nicht nur ein guter Koch, mein Partner ist auch ein guter Prepper.

Und es ist dann schon auch oft so gewesen, weil er sich echt Sorgen macht, dass ich mir dann so einen Scheiß reinhaue, dass er dann halt vorkocht und mir was einfriert und dann taug ich mir das auf. Genau. Und, ähm, okay, und abseits von ihm, es gab ja auch ne Zeit vor uns, sondern wo ich eigenständig und alleine war. Ich bin auch immer noch eigenständig, aber ich tatsächlich, was das Kochen angeht, nicht mehr so sehr.

Tom (48:11)
Ahem.

Das ist so süß. Ja.

Mhm.

Johanna (48:38)
Ähm … Und ich hab das schon sehr, oft so gemacht, dass ich mir dann vorgekocht hab. Also, das hat mich oft gerettet, dass ich dann eben meine Essen vor … ja, am Wochenende vorbereitet hab. Und ich wusste dann, nächste Woche kann es sein, dass ich meine Periode bekomme. Und ich werde auf gar keinen Fall schaffen, mir abends noch was zu kochen. Dann hab ich Sonntag eine große Portion gekocht, wurde eingefroren, und ich hab’s dann Stück für Stück wieder aufgetaut.

Tom (48:44)
⁓ okay.

Mhm.

Johanna (49:07)
eigentlich immer ganz gut und ich würde auch sagen, ich das schon auch… wir machen das, also jetzt machen wir es gemeinschaftlich immer noch so. Genau und es ist Planung, genau. Also es ist super viel Planung, aber am Ende ist es auch wirklich viel Erleichterung, weil ich dann eben nicht noch diesen… Gott, das auch noch. Also muss ich mir auch noch…

Tom (49:17)
Mhm. Mhm.

Also schon auch Planung, Einfach. … mhm.

Mhm.

Johanna (49:34)
Und meine, Essen und Ernährung sind so was Wichtiges. Du brauchst ja auch Kraft. Dein Körper muss ja auch gute Nährstoffe haben, damit er irgendwie heilt und damit er sich ausruhen kann, damit er Kraft schöpfen kann. das ist einfach … Also, eine Buchstaben-Suppe … hat er nicht so viel. Gibt er nicht so viel. Ja.

Tom (49:50)
Ja, eben genau das mein

ich. Und wenn du dann halt noch mal so bisschen besser drauf achten möchtest oder musst, je nachdem, ähm … dann kannst du halt nicht immer auf die Pizza ausweichen, Und dann, das heißt, okay, ein bisschen vorbereiten. Vor allem, du weißt, es wird Phasen geben, in denen werd ich’s nicht mich da hinzustellen. Oder ich hab einfach keinen Bock. So, ne? Ich mein, du sagst ja auch …

Johanna (49:57)
Hm.

Ja, absolut.

also es geht ja total. Ja, ja.

Tom (50:16)
Es schlägt auf die Psyche. Wenn ich mir überlege, wenn ich mal so einen Downtag habe, koche ich hier aber gar nichts.

Johanna (50:24)
Ja, siehst du.

Ich persönlich bin dann … Ich kann das jetzt gar nicht für alle sagen, aber ich persönlich … Wenn ich so einen richtigen, anometriosen Schmerzschub hab, dann lieg ich ja auf der Couch. Das meinte ich ja neulich schon mal. Ich kann dann einfach nix mehr machen. Ich vergess dann auch einfach …

Tom (50:28)
Mhm.

Johanna (50:41)
mich herum, was mir gut tut. so die simpelsten Sachen wie beispielsweise sich jetzt einfach mal eine Wärmflasche machen wäre gut oder oder sich jetzt irgendwie das Tänzgerät mal nehmen. Ich erkläre gleich, was das ist. Genau. Das ist einfach, das ist einfach raus aus meinem Kopf. Ich, ich lieg dann da wie so ein Käfer auf dem Rücken auf der Couch oder im Bett und ähm ich

Tom (50:44)
Mhm.

⁓ okay.

Ja, bitte. Danke.

Mhm.

Johanna (51:07)
Keine Ahnung, mein Gehirn ist dann aus. ist im Überlebensmodus.

Tom (51:09)
Mhm. Weil es einfach so überlastet

ist, oder? Also, oder

Johanna (51:14)
Ja, weil ich glaube, einfach ganz viel Schmerz wahrgenommen wird. Genau, es geht dann halt nicht mehr so. Selbst auch darauf, Idee zu kommen, dass man sich jetzt eine Schmerz-Tablette holt, geht da nicht. Ich kann das gar nicht … Ja, ich weiß auch nicht. Also, mir, mein Kopf fährt dann einfach runter. Und da hab ich tatsächlich vor einer Weile … auch gelernt, mir selber zu helfen, indem ich angefangen hab, so eine SOS-Kiste …

Tom (51:16)
kannst nicht mehr. Mhm.

Mhm.

Johanna (51:43)
mir habe in diese Kiste dann eben alles reingemacht, was mir halt gut tut. ich habe da ist ein Wärmekissen drin, da ist mein Tänzgerät drin, ich komme gleich dazu Tom, da ist

Tom (51:53)
Mhm, mhm,

Johanna (51:55)
Lavendelöl

drin, so Raumspray, was ich da sprühe. Da ist auch ein Buch drin, was mir irgendwie gut tut. Da ist auch vielleicht bisschen Zuckerkram drin, was Leckeres zum Snacken. Schmerztabletten sind da drin. Und was mir tatsächlich total hilft, ich hab mir dann in der ruhigen und starken Minute mal Notizen gemacht auf so Postkarten, wo Aussagen, wo draufsteht, was ich fühlen darf.

Tom (52:17)
Ja.

Johanna (52:23)
Das klingt total blöd, aber dass da drauf steht, es ist okay, jetzt zu weinen. Oder es ist okay, jetzt abzusagen. Das hat man neulich auch schon mal besprochen. Es ist okay, alleine zu sein, du darfst doch absagen. Es ist okay, jetzt ein Buch zu lesen, zu schlafen. Das sind einfach so Sachen, ich komme da mit meinem endometriose Matschhörn nicht drauf. Ich brauche jemanden oder etwas.

Tom (52:23)
Ja.

Mhm. Mhm. Ja.

Mhm.

Johanna (52:50)
die hört, dass mir das dann halt sagt. Wenn ich alleine bin, hab ich meine Karten, auf denen steht das dann drauf. Da steht auch drauf, was ich noch tun kann. Was mir gut tun würde, abseits vom Buchlesen, auch so was wie, nimm meine Schmerztablette oder geh eine Runde raus draußen spazieren, streichel den Hund, leg dich irgendwie in die und die Position auf den Rücken. Das sind Sachen, da komm ich drauf, wenn mein Gehirn gut funktioniert. Aber wenn ich in so einem Schmerzschub bin, ist es wie ausgeschaltet.

Tom (52:59)
Mhm. Mhm.

Mhm.

Johanna (53:19)
kann ich mir da selber meine Tipps vorlesen und das hilft tatsächlich ganz gut.

Tom (53:23)
Ja.

Vor

Johanna (53:26)
Du musst ja dein Zeug eh irgendwo lagern. Das sind ja einfach viele Sachen, du hast, wenn du mit Schmerzen umgehen willst. Ob ich das jetzt alles in einzelnen Sachen irgendwo liegen hab, oder ich hab halt eine so eine … anometriose Periodenkiste, SOS-Kiste, dann ist es ja schön, dass es alles für mich so an einem Ort lagert.

Tom (53:30)
Mhm.

Mhm.

So, Tänzgerät, bitte. Ich muss das Ich muss das … Ja, ja, ja, ja. Ich weiß doch nicht, was das ist.

Johanna (53:46)
Ich wusste, dass es kommt. Genau.

Also, das Tänzgerät. Du kannst dir das vorstellen wie so ein Das klingt immer brutal, aber wie so ein Gerät, was so kleine Stromstöße gibt. Mhm. Genau, du hast dann so Elektronen, die du aufklebst. Die sind, weiß ich nicht, halb so groß wie so eine Krankenkassenkarte. Wo du das so einordnen kannst. Da gibt’s aber auch verschiedene.

Tom (54:12)
Mhm.

Johanna (54:15)
Bei der Physiotherapie haben die auch so riesen Saugnäpfe. Die sind dann so groß wie so ein Pferdefuß. Genau. Aber die für zu Hause sind ungefähr so halb so groß wie so eine Krankenkarte, Kreditkarte, was auch immer in deinem Portemonnaie so rumluggert. Und das klebst du dir auf verschiedene Stellen beim Körper. Also, ich lieb das zum Beispiel so direkt auf, ja, so Eierstockhöhe. Oder hab’s auch hinten auf dem Rücken drauf gerne. Und dann gibt es so kleine wirklich …

Tom (54:19)
Wow. Ja.

Okay. Ja.

Johanna (54:45)
süße Stromstöße. Du kannst es natürlich auch höher dosieren, sodass es halt mehr wird. Und ja, das ist, ja. Ja?

Tom (54:50)
Ja?

Okay, Wärme verstehe ich. Also Wärme

ist beklagt, obwohl weiß ich nicht, warum ist Wärme eigentlich gut? Also Wärme ist irgendwie so, das ist ja immer, wenn man Bauchschmerzen hat, Wärmflasche drauf, dann hat man Wärme. Ich merke gerade, ich gar nicht weiß, warum Wärme … Vielleicht kannst du mir das auch gleich erklären. Aber Stromstöße?

Johanna (55:13)
Ja, wir machen es gleich, genau.

Ja,

also, du kannst halt dein Gehirn damit austricksen. Das ist irgendwie ganz witzig. also, diese Funktion, basiert auf deinem Nervensystem, würde ich mal sagen, im weitesten Sinne. Und dein Nervensystem, nimmt ja … Reize wahr und verarbeitet sie. Und dieses Tensgerät unterbricht diese Reiz-Weiterleitung. Und dadurch werden diese Informationen aus dem Körper …

Tom (55:23)

Mhm.

Johanna (55:46)
nicht in das Gehirn weitergeleitet oder zumindest kurz unterbrochen. Genau, das ist kleines Ablenkungsmanöver. Also, der Schmerz entsteht ja immer durch die Weiterleitung von Schmerzsignalen über den Nervenbarn. Und das wird dann eben kurzzeitig unterbrochen von diesen kleinen süßen Stromstösungen. Genau.

Tom (55:49)
Ablenkungsmanöver. ⁓ okay.

Mhm.

Das sehr witzig. Und die sind

dann auch bisschen angenehm.

Johanna (56:08)
Ich finde das super, genau. Also bei mir hilft das wirklich extrem. Und es gibt auch gerade für eine Periode, so in den letzten Jahren, jetzt immer so kleine, kompakte Geräte auch auf den Markt gekommen, die sogar noch so eine Wärmefunktion mit drin haben. Das heißt also, die geben die kleinen Stromstöße und zusätzliche Wärme ab. Und dadurch hast du halt wirklich, ja, gleich zwei Behandlungen gleichzeitig gegen die Schmerzen. Ich finde das wirklich, wirklich richtig …

Tom (56:10)
Na, sum sum sum sum.

Mhm.

Mhm.

Johanna (56:38)
Toll. Kosten ist natürlich so ein Thema, ne? Kostet schon … genau, so … 50 bis 100 Euro. Da gibt’s alles dazwischen und da drüber. Aber ich also … Ich weiß nicht, im Periodenladen in Berlin kann man das beispielsweise ausprobieren. Die haben da immer so ein Tänzgerät, was man sich einfach auch mal da raufkleben kann. kann man sich da nett in den Sessel setzen und mal kurz ein Buch lesen. Und mal gucken, ob das was für einen ist, bevor man das Geld dafür ausgibt. Aber …

Tom (56:40)
Ja, die lieben Kosten.

Mhm.

Hehehehehe!

Mhm.

Johanna (57:07)
Lebensqualität verändernder Gegenstand. Weil du kannst es dir einfach aufkleben, kannst es mitnehmen. Ich hab’s beim Auflegen drauf, wenn ich durch die Gegend hüpfe. Ich hab’s in der Schule drauf. Du siehst es auch nicht wirklich. Es verschwindet einfach unter deinem Pulli.

Tom (57:09)
Mhm.

Hm.

Mhm.

Mhm.

Und ist das was, was man von der Krankenkasse bekommt, oder ist das wirklich, man muss halt selbst ran?

Johanna (57:28)
hatte tatsächlich, als ich mal Rückenschmerzen hatte, hab ich das über die Krankenkasse bekommen. Das war immer so ein größerer Klotz, aber der wurde bezahlt von der Krankenkasse. dann hab ich mir … Stimmt, so bin ich da hingekommen. Das hab ich dann aufgeklebt, bei der Periode, festgestellt, es hilft. Später wollte ich aber gerne für unterwegs ein kleineres Gerät haben und hab mir dann was Fassendes besorgt. Genau. Ja.

Tom (57:33)
Mhm.

Okay, also geht. So. Ist es mit der Wärmflasche ähnlich? Jetzt hast du mir erklärt, dass es eine Ablenkungsmanöver ist. Ist meine Schlussfolgerung richtig, dass Wärme auch ein Ablenkungsmanöver ist? ⁓ Guck mal.

Johanna (57:56)
Ja, genau.

Absolut, es ist ein

Genau, und zusätzlich zur Wärme hast du natürlich auch noch dieses, also Gefühl von…

Borgenheit, dass du dich einfach so bisschen wohler fühlst, was wiederum ja auch zu einer Entspannung führt. auch eine Verkrampfung lösen. genau, am Ende reduziert die Wärme eben auch deine indem unter anderem die Aufmerksamkeit der Nerven eben auf diesen Wärmereiz gelenkt wird.

Tom (58:18)
Mhm.

Johanna (58:39)
Und somit auch diese Weiterleitung unterbrochen ist.

Ja, beim Thema Wärme vielleicht noch kurz hinzuzufügen. Also es gibt natürlich ja nicht nur Wärmflaschen. Es gibt auch so Heizkissen oder so Moorkissen, da ist so Schlamm drin, man so aufwärmen kann. Das finde ich auch sehr, schön. Infrarotlampen gibt es und was ich auch liebe über alles ist einfach in die Sauna zu gehen, während ich meine…

Tom (58:54)
Mhm.

Johanna (59:04)
oder habe. Muss man sich zwar erst mal hinschleppen, aber wenn ich dann da bin, fände ich es einfach richtig, richtig schön. Und wenn man es nicht so weit schafft und eine Badewanne hat, auch top. Genau. Ich glaube, das Einzige, man bei so einer Wärmebehandlung, egal welches es ist, natürlich immer aufpassen muss, ist, dass es nicht zu heiß wird. Weil das gerade, gerade bei den Wärmflaschen ist es ja auch so ein Ding. Da verbrennt man sich ja auch schnell. Und gerade wenn man das immer wieder

Tom (59:07)
Mhm.

Ja.

Mmh.

⁓ ja.

Johanna (59:32)
benutzt, dann ist das schon zu empfehlen, dass man eben so eine Temperatur von, ich glaube 60 bis 70 Grad Celsius oder so einhält. Auf jeden Fall kein kochendes Wasser raufmachen.

Tom (59:40)
Ich hab mir auf jeden Fall …

Johanna (59:43)
glaube, nochmal auf meine SOS-Kiste zurückzukommen, ich habe einfach diese Sachen da auch drin liegen. Ich weiß, dass ich darauf zurückkommen kann, mir da eben auch in Situationen, wo mich die Anomatriose sehr fordert, dass ich mich da eben selber helfen kann und dass alles sehr, sehr sehr einfachen Zugang hat, ohne dass ich groß nachdenken

Tom (1:00:04)
Okay, so das war ein Deep Dive, aber ich habe auch wirklich, das habe ich vorhin schon gesagt, ich habe sehr das Gefühl, dass dieser Deep Dive da, da können wir einen Tiefsee-Tauchgang

Johanna (1:00:17)
Ja, es ist noch super viel offen, Von wegen hier strebsame Vorbereitungen und so. wenn ich hier durch mein Dokument scrolle, es ist massiv viel offen. Aber Tom, die Zeit, die Zeit.

Tom (1:00:19)
Ja.

Ja.

Ja. Ja, ja, ja, genau. Das

hab ich mir auch gedacht. Also, wir haben jetzt schon mal noch mal einen ganz guten Rundumschlag so gemacht. Haben auf ein paar Sachen mehr eingegangen, das find ich gut. Und ergeben den Ausblick darauf, vielleicht mit einer Expertin, ähm … was zum Beispiel Ernährung angeht, noch mal eine Folge folgt. Haben wir noch nicht geplant …

Ist noch überhaupt gar nichts, haben wir da … Da ist noch nichts festgemacht, noch kein Termin. wissen nicht mit wem. Aber man kann ja wohl mal träumen, ja?

Johanna (1:00:55)
Nö. Wir kennen auch niemanden. Nö. Genau.

ab, warum wir jetzt tatsächlich auch diese zwei Folgen gemacht haben. Wir haben es, ich, schon angeschnitten in der ersten Folge, ich bin mir nicht sicher. Wir haben…

Tom (1:01:10)
Ich glaube nicht.

Johanna (1:01:13)
Nö, warum gibt’s jetzt zwei Folgen ausgerechnet im März, Tom? Warum ist das so?

Tom (1:01:16)
Ja, genau. Weil ich

weil der März der Endometriose Awareness Month ist. Month … Ja. Das heißt, im März wird noch mal ein bisschen mehr dafür gesorgt, dass es Aufmerksamkeit gibt, Sichtbarkeit gibt und …

Johanna (1:01:23)
Ja voll. Genau.

Tom (1:01:38)
Da passt die Folge gut.

Johanna (1:01:40)
Na und da wollten wir natürlich auch rein und das Ganze unterstützen und eben auch unseren Beitrag leisten, dass wir

den Endometriose-Manns eben entsprechend stärken und bei Endometriose aufklären. Zwei Häkchen für uns mit zwei Folgen.

Tom (1:01:52)
Ja. Ja.

Ja, finde ich gut.

Johanna (1:02:00)
Also, kleiner Appell auch an euch da draußen. Es ist März, nutzt es vielleicht aus. Vielleicht schickt ihr die Folge folgen. Einfach ein, zwei Menschen. Ähm … Helft dabei, dass Endometriose, Adenomioose, viele andere Erkrankungen sichtbarer werden. Und ja, das also, es hilft. Es hilft nicht nur, diesen Beitrag zu teilen, sondern es hilft natürlich ganz allgemein.

Tom (1:02:20)
Ja.

Johanna (1:02:25)
über diese Themen zu sprechen. Und ja, wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen und Endometriose aus dem Unsichtbaren, aus dem Chamäleon, Entsichtbare bringen, sodass einfach vielen der Weg der Langdiagnose erspart bleibt.

Tom (1:02:45)
kenn’s genau. Dann brauchen wir eure Unterstützung.

Johanna (1:02:48)
gut. Ja, genau.

Tom (1:02:48)
teilen, liken, kommentieren und die Glocke aktivieren. Ihr wisst es.

Cool, alles klar, Johanna. Dann, ähm … Tschüssi. Sag ich einfach. Tschö.

Johanna (1:02:55)
Ja.

Ja, bis ganz bald, bis ganz bald, bis dann,

tschüss!