#3 Endometriose – die Basics

Tom (00:02)

Hallo, Johanna. Da sind wir. Dritte Folge. Langsam sind wir drin. Ja, läuft gut, finde

Johanna (00:03)

Hallo Tom!

Mhm.

So langsam sind wir drin. Schön!

Tom (00:14)

Hast du noch Rückmeldungen bekommen?

Johanna (00:17)

Also von Freundinnen auf jeden Fall richtig viele Nachrichten. Auch als hätte ich irgendwie so ein Kind auf die Welt gebracht. Herzlichen Glückwunsch euch beiden! Mit dem Kleid Podcast,

Tom (00:28)

Ja, ja, ja. ⁓ nein. Mama und Papa.

Johanna (00:37)

Genau, ja, Familie natürlich. Mama und mein Papa haben es direkt gehört. Auch meine Oma und mein Opa. Meine Oma war auch sehr begeistert von dir. meine Oma. Ja, dass der sich das traute, als Mann darüber zu reden. Nee, das finde ich ja gut. Nee, das ist ja moderner Mann. Ja.

Tom (00:47)

⁓ Mmmmm!

Hahaha

Johanna (01:00)

Genau, und gelobt wurde auch, dass du über dich selber lachen kannst. Das scheint sehr charismatisch gut anzukommen, Na? Na ja. ja, liebe Grüße von der Rosi.

Tom (01:09)

Danke

Du hast gesagt, die lädst du auch mal ein. Zu uns.

Johanna (01:16)

Ach so, genau. Ja,

hier, kleines Halten und ich hab natürlich Tom auch direkt dann geschrieben, dass meine Oma ihn ganz süß fand und hab meine Oma natürlich dann auch direkt mal eingeladen und gefragt, ob sie nicht Lust hätte, mal über Periode zu reden, wie das bei ihr früher war in ihrer Kindheit und Jugend und da war sie natürlich auch direkt begeistert von. Also da können wir, glaube ich, auch nochmal, da haben wir nochmal ein Thema eingefangen jetzt, Periode früher.

Tom (01:26)

Hast dich gefreut.

Ja.

Kommt sie, hat sie ja gesagt.

Johanna (01:46)

gesagt.

Tom (01:46)

⁓ das ist spannend. Da freue ich

Freue ich mich wenn wir mal irgendwie Gästinnen

Johanna (01:52)

Mhm.

Tom (01:54)

Also meine Freundin Käthe, ich darf sie so nennen, das hab ich sie schon gefragt, ob ich ihren Namen sagen darf,

Käthe war auf jeden Fall von unseren Folgen auch sehr angetan. Das war auch wichtig, die Urteil. Die ist auch sehr ehrlich. Also, die hätte ich mir auch gesagt, wenn sie es kacke finden

eine ehrliche Reaktion von meinen Kolleginnen war auch, dass es so war

ne, Tom, der Podcast ist ja gut. Und ich so, ja, cool, okay, was war so deine Erwartung? Aber ich glaube, dass einige auch einfach erwarten, na ja, gut, wir hören uns das jetzt mal an, weil wir Johanna und Tom kennen und wir, ne, das ist vielleicht kein Podcast, den wir von uns aus so auswählen würden und sind dann ein bisschen, ähm …

Johanna (02:16)

Mhm.

Tom (02:33)

Erleichtert, dass wir das ja tatsächlich alles ein bisschen unverkrampt angehen. wir, ähm, dass man halt schon Zugang finden kann. Die, ähm, die Schwester von Käthe hat es auch gehört und fand, fand dem, ähm, fand die erste Folge auch also ich war am Wochenende da bei denen, hat dann gesagt, dass sie, dass sie das mit den Periodenschmerzen nicht Also, dass sie, dass es Menschen gibt, die halt …

Johanna (02:37)

Ja.

Ja, ja.

Mhm. Mhm.

Tom (02:57)

oder Personen gibt, die keine oder schwache Periodenschmerzen haben. Und dann haben die beiden Schwestern sich angeguckt, und Kete meinte dann, ich hab das gar Und dann hat ihre Schwester gesagt,

Wir haben letztes Mal schon gesagt, warum wir menstruierende Personen sagen. Da wollte ich hinzufügen, dass wir auch nonbinäre Personen meinen. Das haben wir letztes Mal, glaub ich, noch ausgeklammert. Ich glaube, ja. Ich habe die Folge … Vielleicht hab ich mir die Folge zwei-, dreimal angehört.

Johanna (03:21)

Haben wir das ausgeklammert? Ah,

deswegen haben wir schon 600 gehört.

Tom (03:29)

Nee, was heißt, also nicht bewusst

ausgeklammert, so ausgelassen. Aus Versehen ausgeklammert wäre ja bewusst. Aber das haben wir natürlich unbewusst … haben uns da sehr konzentriert darauf, dass wir alle mitnehmen und haben dann … Personen, die sich keinem Geschlecht zuordnen und natürlich auch menstruieren. Sind auch damit gemeint. Also der Begriff menstruierende Person ist ein Topbegriff. Wenn man alle

Johanna (03:34)

Ja, ja.

doch jemanden vergessen.

Ja, hast du voll recht.

Mhm.

Tom (03:56)

wollen wir den Disclaimer machen,

Johanna (03:57)

Genau, also bevor wir jetzt hier ins weitere fachliche reingehen und so richtig starten, möchten wir euch natürlich auch wieder sagen, dass wir kein medizinischer Podcast sind, wir sind kein ausgebildetes Personal und all das Wissen, was wir hier teilen mit euch, das ist angelesen, basiert auf eigenen Erfahrungen oder eben auf den Erfahrungen von anderen Menschen, mit denen wir uns ausgetauscht haben. Also, ja, seid bitte nicht ganz so streng mit uns oder seid es und dann meldet es uns gerne zurück, falls wir vielleicht

Tom (04:26)

Mhm.

Johanna (04:27)

vergessen haben, was wir vielleicht noch ergänzen sollten. Wir sind sehr dankbar, wenn wir uns da auch verbessern können und an uns wachsen können mit diesem Podcast und mit euch.

für die heutige Folge können wir vielleicht sogar noch ergänzen, dass wir ein besonders sensibles Thema mitbringen, einfach weil dieses Thema immer noch so unerforscht ist. Einfach weil ganz viele Menschen einen sehr, sehr langen Weg bis zur Diagnose haben, weil die Symptome so verschieden sind, weil man deswegen oft nicht ernst genommen wird.

Und ich glaube, das kann einen ganz schön verrückt machen auch. Ich hatte das ja letztes Mal auch schon gesagt, wenn man einfach nicht ernst genommen wird und man irgendwann denkt, man spinnt.

Da ist so Thema sehr sensibel und vielleicht sagen wir auch was, was euch vielleicht nicht so ganz passt. Dann bitte meldet uns das zurück. Wir versuchen hier möglichst vorsichtig durch die Folge durchzuführen, können aber natürlich jetzt auch nicht. Wir sind nicht perfekt und ich glaube, das ist nochmal ganz wichtig zu sagen. Und wir versuchen auch beim Thema Endometriose darauf zu achten, dass wir hier sehr, vorsichtig sind. Und wenn wir irgendwie mal ins Fettnäpfchen treten, dann sagt uns gerne Bescheid.

Tom (05:37)

Und was wir euch auch sagen wollen, ist, dass wenn ihr andere Infos habt oder Studien oder von Statistiken oder Quellen wisst, die wir vielleicht noch mal nachliefern können, weil es gibt ja immer noch auch eine Folge nach dieser Folge, das heißt, wir können immer noch mal Sachen korrigieren oder ergänzen, dann schickt uns das gerne an.

Achtung und jetzt Stift zücken und aufschreiben. info at unverkrampft-podcast.de

Okay, so, Leute, wir müssen jetzt mal hier ein bisschen, wir müssen mal ins Thema kommen. Du hast es ja jetzt schon ein bisschen gesagt, Endometriose ist unser Thema. Bevor ich mich hier gleich wieder auf den heißen Stuhl setzen muss, mit richtig oder falsch.

Johanna (06:09)

Mhm.

Ja.

Tom (06:22)

hab ich noch einen Hinweis von einer Hörerin bekommen aus dem Fetiverse. Das ist Mastodon, das ist dieser Elefant. Also das ist … die … Jetzt hätt ich fast gesagt, die Öko-Variante. Die Öko-Variante von Instagram. Nein, aber die nette, liebe, die nicht Tech-Bro-Variante von Instagram. Und da hat mir Lara geschrieben,

Es gibt doppelt so viele Studien über den männlichen Haarausfall wie über Endometriose. Und das hat sie aus dem Buch Nemesis Töchter von Tara Luiz Witwer. Ich hoffe, ich sag das richtig, die finde ich auch ganz toll. Und da hab gedacht, guck mal …

Guck mal an, ist ja ein starkes Stück, meine

Johanna (07:03)

Ja.

Tom (07:08)

Okay,

also ich ahne, wir müssen uns jetzt oder falsch?

Johanna (07:13)

Genau, wir starten mal in unsere Kategorie. Hast du

Also, Tom, erster Fakt, richtig oder falsch. Endometriose bedeutet immer, dass man starke Periodenschmerzen hat.

Tom (07:24)

So, wenn ich spontan reagiere, ich sagen, ja, aber in diese Nestlen habe ich mich ja schon mal gesetzt. Also sage ich jetzt nein.

Johanna (07:30)

Hahaha

Du sagst also falsch. Damit hast du Recht. Die Symptome sind super verschieden.

Tom (07:35)

FALZ

Ja guck mal.

Johanna (07:44)

Und wir gehen darauf später noch ein, was ich aber ganz nett finde, das kurz abzukürzen. Es wird tatsächlich auch von dem Chameleon der Krankheiten gesprochen. Das heißt also, dass sich diese Krankheit wirklich so verschieden, die kann so verschieden aussehen, dass es eben gar nicht sein muss, dass du unbedingt Periodenschmerzen hast. Warum, wieso, weshalb, da kommen wir später noch mal zu. Okay, also ich kurz ab, ein Punkt für Tom.

Tom (07:53)

Wow.

Da da da da

Johanna (08:10)

Endometriose bedeutet nicht

Tom (08:10)

da daaa

Johanna (08:11)

immer starke Perionschmerzen. Super! zweiter Fakt. Endometriose kann durch Schwangerschaft geheilt werden.

Tom (08:13)

Wie er hier alles weiß. Toll.

Nein. nein. Was?

Johanna (08:29)

Bist du sicher? Also mein Gynäkologe hat das damals zu mir gesagt und ich weiß

auch, dass ganz viele andere diesen Spruch gehört haben.

Tom (08:37)

Okay, pass auf.

Meine Antworten basieren ja erst mal auf nichts. Aber mein ganz, ganz tolles Gefühl, vielleicht ist jetzt auch … Was heißt Hochmut kommt vor dem Fall. Vor tiefen, tiefen, tiefen Fall. …Aber ich würd’s …also, es hört sich für mich nach ganz großem Quatsch an.

Johanna (08:46)

ich nicht. Ho.

Ja, es ist auch Quatsch, es ist falsch. aber es ist wirklich tatsächlich, also was stimmt ist, dass viele Betroffene diesen Vorschlag hören und natürlich… Ja, ja, ja, genau. Also ich hatte das auch. Das war so ein… Das kann man ja mal testen. Vielleicht ist das eine gute Idee. Genau. Und ich dachte damals so, okay, also da…

Tom (09:05)

Werden Sie mal schwanger, damit Sie das loswerden oder was?

Entschuldigung. Mein liebes Schatzi, mein liebes Kind, du bist auf die Welt

gekommen. Wünscht du, dass mich von der Endometriose heile? Danke, Mama.

Johanna (09:29)

Und es hat übrigens nicht geklappt. Schäm dich, Kind.

Tom (09:31)

Ja,

Wow. Oh mein Gott. Ja, okay. Aber wenn’s nicht so … Eigentlich ist es ja schlimm. Jetzt lachen wir drüber, aber es ist ja schlimm, es vorgeschlagen wird.

Johanna (09:35)

Ja, aber das… Also, warte, jetzt sage ich Gott zu spät.

Ja, es ist auf jeden Fall schlimm. das kann, also was tatsächlich stimmen kann…

Und da auch wieder, ne? Disclaimer und so weiter. Jeder Körper ist anders. Bei jedem sind die Symptome anders oder können anders sein. Und es gibt tatsächlich Fälle, bei denen beschrieben steht, dass eben die Symptome dann erst mal wie eingefroren sind. So, das liegt daran, dass ganz viel auf der hormonellen Ebene sich da verändert. Und es kann sein, dass du dann keine Schmerzen mehr hast. Aber es gibt ganz viele, die dann berichten. Ja, und sobald das Kindland auf der Welt war, ich abgestillt hatte,

Tom (10:00)

Hm.

Johanna (10:25)

meine Periode wieder hatte, hatte ich die Schmerzen dann wieder. Und da dachte ich mir dann so, okay krass, das heißt also du hast ein Kind und die Periodenschmerzen. Das ist eine absolute Win-Win-Situation. und ich noch mal einen Schritt zurück. Damals als mein Gynäkologe das meinte, da dachte ich auch, krass, dass du dir ja genau, krass, genau.

Tom (10:28)

Na krass.

Und das zu handeln, ja…

Das rausnimmst du ein bisschen, oder?

Johanna (10:50)

Krass, dass du dir das rausnimmst, auch zu denken, erstens, ich habe einen Partner, mit dem ich gerade ein Kind haben möchte. Zweitens, ich habe einen Partner, mit dem ich ein Kind haben kann. Drittens, dass du überhaupt denkst, dass ich überhaupt Kinder haben möchte. genau, also… Ja, ich bin eine Frau. Das ist, warum ich geboren wurde, ⁓ zu gebären. also…

Tom (10:58)

Mhm. Mhm. Mhm.

Mhm.

Automatisch, weil das ist ja das Ziel deines Lebens. Ja.

Ja.

Johanna (11:19)

Ja,

das war übrigens auch mein letzter Besuch bei dem. Ich habe dann die Praxis gewechselt. Genau, ich will den gar nicht verteufeln, der hat auch viele tolle Sachen gemacht, aber es ist…

okay, Endometriose kann nicht durch Schwangerschaft geheilt werden. Es kann Symptome lindern. Aber im Großen und Ganzen ist es nicht der Weg, der jetzt perfekt zu empfehlen ist, eine Heilung vorzunehmen.

Tom, richtig oder falsch? Auch Männer können Endometriose haben.

Tom (11:54)

⁓ das hab ich vielleicht in einer Rückmeldung, die wir bekommen, haben wir schon rausgehört. Ahahaha, ich behalte Sachen. Also, sag ich ja. Aber ich finde, ich hätte normalerweise nein gesagt. Aber ich sag jetzt ja.

Johanna (12:00)

Nein!

Also du hast Recht, auch Männer können Endometriose haben. ja, das finde ich tatsächlich auch

Tom (12:13)

Und das finde ich krass.

Johanna (12:18)

Es gibt dazu verschiedene Theorien und ich habe mich orientiert an der Endometriose-App. Das kann ich auch kurze Zeitnot sehr empfehlen. Man kann sich über die Ärztin oder den Arzt, ich glaube so war das, verschreiben lassen, Rezept geben, dass man sich die Endometriose-App laden kann und da sind wirklich super tolle, hilfreiche Sachen drauf. Da gibt es auch andere Formate. Es gibt auch so eine Femna-App, die ist von der TK. Die hatte ich damals genutzt ganz viel.

Tom (12:26)

Mhm.

Johanna (12:46)

Also wenn ihr da relativ reingehen wollt, wir können euch da auch gerne noch was in den Show Notes verlinken. Jedenfalls habe ich bei der Endometriose-App nochmal nachgeguckt, warum das so ist, dass das auch eben Männer haben können und da gibt es verschiedene Theorien. Und unter anderem gibt es die Theorie, dass Männer beispielsweise aufgrund anderer Erkrankungen Östrogen zu sich genommen haben. das ist beispielsweise, Gott, wie spricht man das aus? Tom, hilf mir.

Tom (12:52)

Ja.

Mhm.

Johanna (13:16)

aufgrund einer Leberzirrhose? hab hier meine… Ja, ist das so?

Tom (13:19)

Ja,

Johanna (13:21)

Okay, auf jeden Fall aufgrund dessen können Menschen eben auch einen erhöhten Oestrogenspiegel haben und diese Krankheit, weiß, woher hat, warum hat man die, ist eine chronische Erkrankung, warum? Zum Beispiel Alkoholmissbrauch, kann es sein? Okay, ja und ihr merkt, wir sind kein ausgebildetes Personal. ⁓ Gott, wir sollten das nicht weiter, wir gehen eigentlich…

Tom (13:36)

Ja, ja, ja.

Also, wenn die Leber anfängt, sich zu zersetzen … Ja. Da sollten wir nicht weiter aufs dünne

Eis gehen. Aber auf jeden Fall Menschen, die keine Gebärmutter haben, können trotzdem, weil ich hab ja jetzt eigentlich, vielleicht hab ich mir das falsch gemerkt, aber das … spult noch mal zurück zur ersten Folge. glaube, sagst du, das Endometriose ist gebärmutterähnliches Gewebe außerhalb der Gebärmutter. So.

Johanna (13:49)

Ne.

Mhm.

Ja,

Tom (14:09)

Und da guck ich dich sehr fragend an.

Johanna (14:10)

ja, das ist super spannend. Zu Recht, zu Recht, zu Recht, weil genau das ist so mein Punkt, da will ich eigentlich gleich zu

Tom (14:20)

Okay.

Johanna (14:21)

Genau, Gründe, warum das auch so sein kann, kann beispielsweise auch generell Stax-Übergewicht sein, weil dadurch auch der Östrogenspiegel erhöht wird. Und wie wir gerade schon hatten, kann dieses Östrogen eben auch dazu zu einer Endometrioseentstehung führen, eben auch bei Menschen ohne Gebärmutter, wie du das gerade gesagt hast. Und damit, das wirklich nochmal festzuhalten, das ist also Fakt, dass Menschen ohne Uterus Endometriose bekommen können oder haben.

Diese Untersuchungen von Gewebeproben, die es auch nachweislich gibt, die belegen damit eindeutig, dass auch zum Beispiel Männer Endometrioseherde entwickeln können und auch Frauen nach Gebärmutterentfernung, sollte man vielleicht auch sagen, Endometriose bekommen. Und jetzt noch mich zu deiner Anmerkung. Ich habe dann auch gedacht, das ist ja absolut

Tom (15:05)

Okay.

Johanna (15:15)

Der Name Endometriose leitet sich ja von dem Wort Endometrium ab, was Gebärmutterschleimhaut bedeutet. So, aber genau das ist ja auch dann das Problem, was du jetzt gerade schon gesagt hast. Denn wenn wir jetzt gerade erfahren haben oder gehört haben, dass Menschen auch ohne Gebärmutter Endometriose haben und uns jetzt aber den Namen

Tom (15:22)

Mhm. Mhm.

Johanna (15:38)

Wir sollen uns jetzt zurückführen auf die Gebärmutter Schleimhaut. Das ist ja ein totaler Widerspruch. ähm, oder was heißt Widerspruch? Aber ich finde schon, dass es sehr, sehr gefährlich ist. Und eigentlich irreführend, genau. Und…

Tom (15:49)

Irreführend, vielleicht? Ja.

Johanna (15:52)

Ich würde jetzt erst mal denken, und so ist es ja auch in ganz vielen Sach- und Fachbüchern, in der Literatur, aber auch irgendwie in den Gesprächen mit Ärztinnen, die ich geführt habe, dass es eben immer heißt, es ist Gebärmutter, ähnliches Gewebe. da habe ich jetzt auch selber Fragezeichen im Kopf, beziehungsweise stelle das einfach mal so in den Raum, dass man da echt mal kritisch drüber nachdenken kann, ob man das so sagen kann.

Tom (16:07)

Mhm.

Ja.

Johanna (16:21)

Gebärmutterschleimhautgewebe ist. Also nicht, dass es ähnlich ist, sondern dass es wirklich das ist. Und das wurde ja inzwischen widerlegt. Und ich frage mich jetzt gerade, ob die Zukunft dann vielleicht uns auch nochmal sagt, dass es einfach…

Gewebe ist was da weg? Ich weiß es nicht. Also da will ich mich jetzt auch gar nicht so weit aus dem Fenster lehnen, aber vielleicht, ja, ich gebe das mal zum Nachdenken einfach mal hier mit in die Runde. Finde ich irgendwie ganz spannend.

Tom (16:37)

Ja,

Ja, aber finde ich interessant, also nicht

… Genau, ich vermute jetzt einfach mal, dass es weitaus weniger Männer betrifft als Frauen. Aber dadurch, dass es gebärmutterähnliches Gewebe heißt oder so, wird es ja auch schon wieder weiß, es nicht korrigier mich, wenn ich da falsch abgebogen bin, aber als ein Frauenproblem hingestellt. Und dann natürlich auch in der Forschung wieder bisschen missachtet. So, wenn jetzt …

Johanna (17:05)

Ja, absolut.

Also

hoffen wir einfach, dass ganz viele Männer jetzt Endometriose bekommen, damit das Thema endlich mehr Beachtung bekommt. Oder?

Tom (17:17)

Ja, genau,

das wünschen wir uns. nee, aber das ist, es einfach mal als … als etwas, was man als Mensch bekommen kann, gesehen wird, dann … wär’s auch wieder inklusiver und alles. Nun ja. Dazu wird … Mhm.

Johanna (17:35)

Aber es ist ein generelles Problem. Ich wollte gerade sagen, wir machen

da auf jeden Fall zu dieser ganzen Frauen- Flintergesundheitsforschung, da werden wir auf jeden Fall noch mal an anderer Stelle drauf eingehen. Ich glaube nicht in dieser Folge, das sprengt den Rahmen. Aber es steht auf unserer Liste, Leute, wir werden darüber reden und wir werden kritisieren und protestieren und freuen uns auf diese Mecker-Folge.

Tom (17:49)

Ja.

Ja, ja.

Oh ja,

Also, warte mal kurz. Wie viele Punkte habe ich gemacht? Zwei, ne? Zwei von drei? Ne, warte mal, habe ich nicht alles richtig gesagt?

Johanna (18:03)

Mhm.

Nö, nö, nö, nö, nö. Du

hast ja, du hast alles richtig gehabt dieses Mal. So, und damit ist es offiziell, der Podcast wird enden. Tom weiß alles.

Tom (18:10)

HAAA!

Naja,

ich glaube, ich habe, ich glaube, da kommen noch Folgen, wo ich sehr, sehr, sehr wenig Vorwissen habe. Also, warte mal, wir schließen mal die Kategorie. Zeit, dass wir, ihr merkt vielleicht auch, dass ihr könnte eventuell eine etwas längere Folge werden, beziehungsweise haben wir uns schon

Johanna (18:34)

Tür zu.

Tom (18:43)

Ich weiß gar nicht, ob wir das schon gesagt haben, aber wir haben uns auf jeden Fall überlegt, dass das hier ein Mehrteil wird.

Johanna (18:49)

Auf jeden Fall, genau. Also

heute kratzen wir mal bisschen an der Oberfläche. Wir werden auf jeden Fall die Basics, wir werden die nächsten Tage noch eine zweite Folge aufnehmen. Was auch bedeutet, liebe Menschen, wenn ihr heute merkt, uff, habt ihr aber ganz schön Käse genabert, wir werden nicht in der zweiten Endometriose-Folge direkt darauf eingehen können, weil die wird dann schon aufgezeichnet sein. Noch ist sie es nicht, sie wird aufgezeichnet sein, wenn ihr es hört.

Tom (18:54)

Die Basics.

Richtig.

Ja.

Johanna (19:19)

Und deswegen werden wir erst im April dann auch auf Verbesserungen und Wünsche oder Kritik eingehen können. Also bitte nicht denken, wir ignorieren eure

Tom (19:28)

Genau.

Johanna (19:31)

Wir nehmen unsere Podcasts natürlich schon ein bisschen früher

Tom (19:33)

Aber wir haben uns schon auch vorgenommen oder sehen, dass wir hier und da vielleicht auch mal eine kleine … Ich weiß noch nicht genau, wie wir es nennen. Also eine Zusatzfolge, vielleicht so ein Add-on.

Johanna (19:45)

Mhm.

Tom (19:47)

streuen werden. Und so sehen wir das bei dieser Folge auf jeden Fall. Das heißt, hier haben wir jetzt erstmal so bisschen die Basics, die wir legen wollen. Und wer dann sagt, das reicht mir auch, fair enough. Und wer sagt, nee, das ist mir, das, das ist mir, da fehlen mir noch ein paar Infos, meine Lieben. Dann hört ihr einfach Endometriose der Deep Dive.

Johanna (19:50)

Auf Fall.

Mhm.

Ich finde auch Deep Dive super bei dem Begriff, äh, doch, doch. Ja.

Tom (20:11)

nicht jetzt sorry jetzt habe ich den namen schon getropft jetzt da können wir nicht zurück dass hier sind die basics dann kommt der deep dive ja

Johanna (20:20)

Und was uns auch noch in den Kopf gekommen ist, dass wir auch auf jeden Fall bei der Recherche auf Themen gestoßen sind, die wir richtig toll finden, wo wir uns aber auch freuen würden, wenn wir eben noch Menschen mit reinholen, die Spezialwissen haben, die sich damit bisschen tiefer auseinandergesetzt haben als wir. ja, warum sollte man da nicht die Schwarmintelligenz nutzen und auch in unserem Freundes- oder erweiterten Freundinnenkreis mal gucken, wer uns da noch so helfen kann und da Expertise reinbringt.

Tom (20:42)

Ja.

Ja. Die Idee

gefällt mir sowieso sehr, gut.

Johanna (20:52)

Okay, dann hole ich jetzt… Wir holen jetzt einmal mal Schwung und schaukeln uns mal direkt rein ins Thema.

Ok Tom, heute die Basics Folge. Das heißt wir werden jetzt auch gleich mal so bisschen ankratzen, was ist Anomatriose überhaupt. Und was ich total spannend finde ist herauszufinden, was weißt du denn eigentlich schon dazu?

Tom (21:00)

Mhm.

Also ich muss sagen, dass ich von Endometriose nichts wusste, bevor ich dich kennengelernt jetzt ist es dann schon bisschen länger her, aber als wir uns dann nochmal wieder näher angefreundet haben und so, dann hast du mir das irgendwann erzählt und

Wie das so ist, wenn man für etwas sensibilisiert ist, hört man es immer mal wieder, dann hat man auch ein Auge und ein Ohr dafür, dann kriegt man das mehr mit. Und muss ich ehrlich sagen, vorher hab ich es nicht wirklich mitbekommen. Jetzt lebe ich auch nicht mit einer Frau zusammen, sondern mit einem Mann zusammen. Das heißt, ganze Thema Menstruation und Periode ist nicht sehr doll in meinem Alltag so verankert. Das heißt, da hab ich vielleicht auch einfach nicht so ein … Ja.

so ein Auge drauf gehabt. Und dann … fand ich das aber ganz krass, das ja schon ein Thema ist, was mehr in die Öffentlichkeit kommt. Nichtsdestotrotz hab ich das erst erfahren, nachdem du mich bisschen darüber aufgeklärt hast. Das heißt, dann wusste ich, was das ist, dann hab ich das auch immer öfter mal wahrgenommen.

Johanna (22:16)

Ja.

Tom (22:22)

So in den Medien vielleicht oder was du auf Instagram geteilt hast und so und hatte dann so schon ein bisschen eine Ahnung davon und hab dann so im Laufe unserer Freundschaft eigentlich immer mehr Details wahrgenommen. Und ich weiß, das ist für dich einfach auch so im Alltag.

Einschränkungen bedeutet oder privat oder halt beruflich, je nachdem. Und ich hab noch mal sehr, sehr viel mehr in unserer ersten Folge gelernt und in der Vorbereitung darauf. Das heißt, ich weiß, dass es eine chronische Erkrankung ist. Ich werf jetzt einfach mal so ein paar Sachen rein. Dann das mit dem gebärmutterlichen Gewebe, haben wir grade schon besprochen. Was jetzt schon wieder für mich neu war, dass es im Grunde eigentlich irreführend ist.

Johanna (22:41)

Ja.

Ja.

Ja, werfe ein,

Tom (23:11)

Ich weiß, dass es starke Schmerzen bedeutet und dass es aus der ersten Folge weiß ich auch, sind Rückenunterleibsschmerzen und da habe ich mich gefragt, ob das vielleicht auch andere Bereiche betreffen kann. Haha, siehst

Johanna (23:23)

Kann’s?

Tom (23:27)

Was ich noch mal unterstreichen möchte, das Neu war für mich, dass es jede zehnte Person betreffen kann. Da hab ich wirklich bisschen naiv noch gedacht, dass das sehr, sehr selten ist. Jede zehnte Person ist menstruierende

Johanna (23:40)

Jede zehnte

Tom (23:43)

Aber auf jeden Fall … Fakt ist ja einfach, es betrifft auf jeden Fall weitaus mehr Menschen, als ich mir jetzt vorher gedacht

Johanna (23:50)

Ja, okay.

Tom (23:50)

So, ich guck mal

kurz noch mal so ein bisschen in meine Notizen. Ähm … Ich bin mal gespannt, ob du darauf eingehst. Ich hab mich so bisschen gefragt, beeinträchtigt es vielleicht den Kinderwunsch. Ähm, wie ist das, wenn man beruflich oder im privaten Leben dann halt ab und zu mal sagen muss, ich kann jetzt nicht? wie nehmen Leute das wahr? Und wie

fühlt man sich, wenn sich ein Kanzler Merz hinstellt und sagt, wir sollen uns mal gefälligst nicht so oft krank melden und müssen das mal bisschen aushalten hier unser Leben. Ja. Also ich bin gespannt auf diese Basics-Folge schon.

Johanna (24:16)

Ha

Ja,

ja.

Also du hast auf jeden Fall richtig viele tolle Sachen gesagt. Ich würde da jetzt einfach so ein bisschen ergänzen, aber eigentlich hast du schon das meiste gesagt. Also genau, es ist eine chronische Erkrankung, die kann den ganzen Körper betreffen. Wir haben eben dieses Gebärmutterähnliche-Gewebe. Frage danach, ob der Begriff so richtig ist. Und genau, weil du meintest, was es noch so betreffen kann, tatsächlich viele verschiedene Organe. Also es kann natürlich einerseits ganz, ich sag mal, klassisch die Eierstöcke

Tom (24:40)

Hahahaha

Johanna (25:02)

betreffen. Es kann ganz klassisch im Bauch- oder Beckenraum sein. Es kann aber eben den Damen betreffen, es kann am Bauchfell sein, es kann auch sogar an anderen Organen sein. Es schon nachgewiesen, auch selten, aber es wurde nachgewiesen an der Lunge und sogar schon im Gehirn. Also die Herde können sich anscheinend auch andere Orte suchen gucken… ja.

Tom (25:25)

Und dann finde ich eigentlich den

Begriff gebärmutterliches Gewebe noch merkwürdiger. Weil für mich ist es, jetzt dadurch, was du mir jetzt erzählst, ist es mich einfach Gewebe, das ich an Ort …

Johanna (25:29)

Irre führend da.

Tom (25:39)

⁓ Ich weiß es nicht, absetzt, hinsetzt, wo es eigentlich nichts zu suchen hat und das dann zu Schwierigkeiten führt.

Johanna (25:40)

Ja.

Ja.

und vor allem

auch nicht erkannt wird. ich, Herr Kleiner, Deep Talk, im wahrsten Sinne des Wortes. Bevor ich meine Diagnose hatte, hatte ich auch eine Darmspiegelung und da wurde dann auch gesagt, ja, da sei irgendwie so ein Knoten am Darm und es ist aber auch irgendwie nicht ganz klar, was das ist. Und dann wirklich viele Jahre später bei der Endometriose-OP wurde genau das festgestellt, dass eben so Herde am Darm sind und das finde ich so…

Tom (25:58)

Mhm.

Johanna (26:16)

witzig und erschreckend einfach diese Herde nicht definiert werden konnten, aber eigentlich auch schon bei dieser Darmspiegelung damals entdeckt Genau, so, Punkt.

Tom (26:26)

Also, das ist ja auch krass, dann

nur Vertrauen in die Medizin zu haben, wenn man halt was entdeckt und sagt, ja, da ist was, aber wir wissen auch nicht so genau.

Johanna (26:31)

Ja.

Ja, na ja, und zumal, also es hat ja jetzt keine krassen Probleme gemacht, das war halt dieses typische, das kennen wahrscheinlich auch ganz viele, ⁓ ja, die Frau hat einen

was ein typisches Begleitsymptom ist, auch von einer Matriose. Wie ich jetzt schon meinte, eben den ganzen Körper betreffend. Wir werden darauf auch eingehen. Es ist einfach eben nicht nur diese Krankheit, die nur den gynäkologischen Bereich betrifft, sondern es hat ganz viele Auswirkungen auf viele andere Bereiche des Körpers und auch auf der psychischen

Genau, vielleicht noch ergänzend, es gibt

Theorien, die besagen, dass Endometriose auf jeden Fall ganz eng zusammenhängt mit dem Zyklus. Da gibt es aber auch eben Statistiken, die eben das Gegenteil beweisen. Die einen sagen, die Herde wachsen durch das Astrogen, was sowieso jedes Mal mit jedem Zyklus aufgebaut wird, also erhöht wird. Die Hormone sinken und steigen ja während des Zyklus. Andere Folge, machen wir ein anderes Mal. Genau, und dieses Astrogen, die brauchst du. Genau, deswegen, ich versuche, sehr einfach zu halten. Also unter anderem

Tom (27:31)

Ja, die brauche ich die Folge.

Johanna (27:40)

steigt eben das Hormon Östrogen und dadurch wird sozusagen auch der Wachstum der Herde beschleunigt. Aber es gibt auch ganz klare Gegentheorien, die auch sagen, dass die Herde selbst Östrogen produzieren können und gar nicht das Östrogen, was übrigens in den Eierstücken produziert wird, brauchen, sondern Herde können eigenständig Östrogen produzieren und somit auch unabhängig des

Zyklus wachsen und somit auch unabhängig Herausforderungen mit sich bringen. Ja, also diese diese Theorie, dass Menschen sich beispielsweise die Eierstöcke entfernen lassen und dann endometriosefrei sind, das wurde inzwischen widerlegt. siehst du, also

Tom (28:08)

Mhm.

Mhm.

hart.

Oh, ich … Das finde ich grad … Das ist auf

jeden Fall jetzt schon wieder auch ein Ding, das ich nicht wusste. Und das betrifft … Also … Oh, das finde ich richtig krass. Weil das ja für Frauen, die einen Kinderwunsch haben, bedeutet, dass sie sich davon verabschiedet haben, um endometriosefrei zu werden. Oh, also ich kriege grad … Ja.

Johanna (28:39)

Ja.

Ja, genau. Aber ohne Eierstöcke und

ohne dass du dir vorher vielleicht Eizellen entnommen hast, die einfrieren lassen hast, man darf aber nicht, dass es übelst teuer ist. Wobei es da auch Möglichkeiten gibt, sich die einfrieren zu lassen, wenn man Endometriose hat. Das ist sehr schwierig, bei mir hat es nicht geklappt.

Tom (28:59)

Mhm.

Johanna (29:11)

Wenn du dir jedenfalls keine Eizellen entnommen hast und dann aber keine Eierstöcke mehr hast, dann ist es tatsächlich schwierig mit der Reproduktion. Du brauchst auf jeden Fall eine gute, gute Aufklärung und eine Zeit, darüber

Ich schließe mal gleich an bei der

Ja, würde sagen, das ist bisschen die böse Schwester von der Endometriose. Und die lebt tatsächlich in der Innenwand der Gebärmutter, also in der Muskelschicht. Und diese Gebärmutterwand, die verdickt sehr, oft und wird dadurch vergrößert. Und das hatte ich, glaube ich, schon mal erzählt in der ersten Folge, dass die Gebärmutter dadurch eben unsymmetrisch wird. Da hatte ich erzählt, ah, kleine Kinder an allen Herzen, die meistens kacke aussehen. Das ist die, das ist

Tom (29:54)

Mhm. Ja.

Ja.

Johanna (29:59)

die

adenomyose und die Symptome wiederum sind aber sehr sehr ähnlich zu der von der endometriose mit dem unterschied dass man eben die adenomyose nicht gut operieren kann weil das bedeutet am ende dass du an dem gebärmuttergewebe operieren müsstest und das wiederum würde dazu führen dass du eben auch nicht mehr wirklich in der lage bist nachwuchs zu bekommen deswegen wird dann davon gesprochen dass du dir die gebärmutter entnehmen kannst

Das kann halt helfen, wenn du Adenomyose hast. Bei der Endometriose bringt es dir jetzt nicht so viel, weil wir gerade gemerkt haben, sind die Endometrioseherde ja anscheinend auch unabhängig unterwegs.

Tom (30:41)

Und …

hat man beides immer zusammen? Also, jetzt, so wie du es erzählst, nicht oder doch? Ich bin mir grad unsicher. Also, wenn ich Endometriose habe, das andere Wort kann ich … Ah, da steht’s. Adenomioose. Adenomioose. Kommt das immer … kommen die beiden zusammen? Oder … okay, sag mal.

Johanna (30:45)

Mhm.

Ja, ja, zu Recht.

Mhm. Ja.

kann, ja, also es

kann passieren, aber das kann auch beides unabhängig voneinander sein. Also du kannst Endometriose haben ohne du kannst aber auch Adenomyose haben ohne Endometriose und dazu vielleicht gleich mal ein Fun-Fact, das ist gar nicht Fun, dazu einfach mal ein Fact. Es gibt ja seit neuestem diesen Speicheltest, mit dem man auch Endometriose

Tom (31:06)

Okay.

Und es kann.

Mh-hm.

Johanna (31:26)

feststellen kann, der übrigens wahnsinnig teuer ist. Das beträgt ungefähr so 800 Euro, das muss man sich erstmal leisten können.

Tom (31:33)

Das ist krass, ich hab jetzt

in diesem kurzen Abschnitt schon so oft gehört, das ist teuer, das ist teuer, das ist teuer. Also das ist wow. Naja. Auch. Ja.

Johanna (31:39)

Auch eine Folge, die wir machen werden, kleiner Spoiler, dass wir uns die

Kosten mal rund eine Periode so angucken, was das alles so kostet. Nicht nur Periode, Zyklus im Allgemeinen. Egal. Ist

Tom (31:48)

Mhm, mhm.

Das ist ein Luxus, ihr euch da gönnt. Das können wir ja schon Also, es gibt den Speicheltest.

Johanna (31:57)

Genau, dieser Speicheltest, eben wahnsinnig teuer ist, da wurde jetzt schon nachgeforscht, der eben nur die Endometriose feststellen kann, nicht aber die Adenomyose. Und das heißt also, wenn du diese starken Periodenschmerzen hast und dann aber der Test von der Endometriose negativ ist, dann heißt das nicht, dass du nicht auch vielleicht eine Adenomyose hast. Und da ist genau das Problem. Denn es kann passieren, dass du als junge menschriere Person erst eine Adenomyose

Adenomyose

hat und sich später dann damit noch eine Endometriose entwickelt. Das heißt also, wenn du diesen Speicheltest gemacht hast und dann davon ausgehst, du hast keine Endometriose, dann kommst du auf die Idee, dass du keine Adenomyose hast und lässt dich da nicht weiter untersuchen. Das finde ich super gefährlich an diesen Tests. Also ich freue mich natürlich an sich, dass es jetzt Speicheltests gibt, die auch, ja…

Tom (32:32)

Mhm.

Ja. Ja, aber …

Aber dann geht ja eigentlich das Drama wieder weiter. Du hast in der ersten Folge erzählt, wie lange du gebraucht hast, du zu deiner Diagnose gekommen bist. Wenn man den Speicheltest macht, heißt es, nicht endometriose. Du hast weiterhin deine starken Schmerzen und alle sagen, es ist nicht endometriose. Dann ist es ja wieder … Bist du wieder … Stehst du wieder alleine da? Mit deinen Schmerzen und alle sagen, … kann aber eigentlich nicht sein. Oder?

Johanna (32:55)

Ja.

Genau,

Genau, hast

du völlig recht. Ja, Ja, und dann, ich hatte mal ein Interview gesehen mit der Sylvia die hat auch tolle Interviews, tolle Bücher rausgebracht zu dem Thema Endometriose und unter anderem, ich hatte ich irgendwann mal gelesen, dass sie eben auch diese Speicheltests kritisch sieht, denn

Tom (33:19)

Ja, wow.

Ja, aha.

Johanna (33:39)

Dieser hohe Preis, den man dann privat zahlt, und auch in die Forschung zu diesem Speicheltest, die alle Kosten, da reinfließen, das ist vielleicht sogar sinnvoller wäre, diese Kosten eigentlich erstmal in eine andere Richtung der Forschung zu stecken, statt dass die Leute jetzt einfach so einen hohen Preis dafür ausgeben.

Weil die sind ja da auch dran. Die haben da ein Forschungsprogramm zur Endometriose an der Charité, wo übrigens immer wieder Leute gesucht werden, da auch mitzumachen, die Endometriose haben, damit die Forschung auch weitergehen kann. Weil das ist auch ein Problem, dass viele Menschen, also viel Forschung kann gar nicht weitergehen, weil es nicht genügend Menschen gibt, die da mitmachen. Deswegen mache ich hier mal kleine Werbung dafür, dass man sich da auch melden kann.

Tom (34:21)

Mhm.

Ist es auch

was, wir die Show Notes packen Gibt es da einen Link? Finden wir raus. Ja, ich hab, ich notiere mal.

Johanna (34:30)

Das muss ich gucken. Weiß ich nicht. Müssen wir mal gucken. Naja.

Ja, also es ist schön, dass sich da was tut, aber wir sind auf jeden Fall noch nicht an diesem Punkt, an dem wir eigentlich sein müssten. Und ja, wie du gerade schon meintest, ich nehme das mal als Überleitung zu den Symptomen, dass du eben auch mit einer adenomyose starke Unterleibsschmerzen haben kannst. Das ist natürlich auch ein super klassisches Symptom von der Endometriose.

Jetzt kommt aber das Aber. Du kannst auch Endometriose haben, ohne dass es weh tut, so wie wir es vorhin auch schon bei richtig oder falsch gehört haben.

Tom (35:04)

Mhm.

⁓ ja.

Johanna (35:13)

Bei der Diagnose ist es ja so, da wird eine Bauspiegelung gemacht und bei diesem kleinen minimalinvasiven Eingriff wird halt nach den Herden geguckt. Und es kann sein, dass die Befundsicherung dann so aussieht, dass wirklich ganz, ganz kleine Herde nur gefunden wurden, aber die Schmerzen von der Person, die sie vorher beschrieben hat, auf dieser klassischen 0 bis 10 Skala eben weit über die 6, 7, 8 hinaus ist und wirklich den Menschen große, große Schmerzen

gemacht genau, danke. Und andersherum, wiederum, das finde ich auch super spannend, gibt es Zufallsbefunde, die beispielsweise bei einem Kaiserschnitt gemacht werden. Da werden riesengroße Endometrioseherde gefunden, aber die Person hat vorher nie davon erzählt, dass sie halt Schmerzen hat. da… ja.

Tom (36:03)

Sind die gefährlich, wenn man

jetzt keine Schmerzen … Ich, Entschuldigung, ich brech war rein. Die kann an mich halten. Wenn man keine Schmerzen hat und du jetzt sagst … Ich hör jetzt … Okay, da kommen riesengroße Herde mit raus. Also … Gewebe … Ablagerungen. Oder … Ja? Ähm

Johanna (36:08)

Ja, ja. Rein.

Mhm.

Ja, ich würde ich mal so sagen.

Tom (36:29)

Es ist trotzdem gefährlich. Es ist für eine Person, die das nicht merkt durch Schmerzen. … Thank God for you. Aber … Genau, kann es trotzdem gefährlich sein.

Johanna (36:43)

Ich glaube, das kannst du gar nicht so pauschal sagen, je nachdem…

Tom (36:45)

Okay.

Johanna (36:48)

an welcher Stelle des Körpers da eben das Gewebe gefunden wurde. Aber es kann auch bei einem kleinen Gewebe ja schon sein, das, und das kann ja bei einem größeren dann erst recht sein, dass das eben an anderen Organen sich festsetzt. Also ich hatte ganz viel an meiner Blase beispielsweise und mir dann auch gesagt wurde, also gut, dass wir das hier ausgeschnitten haben, da hätte ja auch noch was anderes passieren können. Und so betrifft das natürlich noch weitere Organe. Es gibt viele Menschen, die haben dann

Tom (37:02)

Mhm.

Johanna (37:18)

starke Verklebungen auch am Darm und können dann ihren Stuhlgang nicht richtig loswerden. gibt Menschen, die haben

Tom (37:25)

Mhm.

Johanna (37:26)

Krasse Verklebungen an den Eierstöcken, was dazu führen kann, dass eben auch die Fruchtbarkeit dadurch eingeschränkt ist. Aber auch da kurz mal die Angst nehmen. Es gibt ja wunderbare Möglichkeiten wie die X-I, dass die Eizelle außerhalb des Körpers schon mit dem Spermium befruchtet wird und dann befruchtet eingesetzt wird. Was so Kinderwunsch angeht, da kann das auf jeden Fall groß

Herausforderung geben mit der Endometriose, muss es aber auch nicht. Also es gibt über die Kinderwunschklinik auch gute Möglichkeiten heutzutage, dass man mit einer Endometriose auch Kinder bekommen kann. Und ich glaube, dass das vielleicht auch ganz nett zu wissen Wir springen ja von einem Thema ans andere,

Tom (38:01)

Mhm.

Ja,

Johanna (38:07)

genau, also es kann gefährlich sein, muss es aber nicht. ja, dieses Chameleon ist einfach ein Es kann einfach unterschiedlich Und genauso unterschiedlich sind, ich ja auch schon meinte, die…

die Symptome. Also wir haben diese Unterleibsschmerzen, haben diese Rückenschmerzen. Ich wusste damals auch nicht, dass Rückenschmerzen ein typisches Symptom ist. Bevor ich in der Reha-Klinik war, dachte ich immer, ich wäre die einzig Komische, die Rückenschmerzen hat. Und ich war ja wahnsinnig erleichtert, dann da auch jemanden getroffen zu haben, die eben auch diese Rückenschmerzen hat durch die Anametriose oder durch die Adenomyose. Ich weiß es bei mir auch nicht, was da jetzt genau für was verantwortlich

wie ich schon meinte, es kann Probleme beim Stuhlgang geben, kann beim Wasserlassen Probleme geben, Verdauungsprobleme ganz allgemein, es kann eine eingeschränkte Furchtbarkeit geben, es kann aber auch zu Müdigkeit oder auch Schlafstörungen geben, denn ich glaube, was man sich die ganze Zeit noch mal bewusst machen muss, ist, dass eine Matriose einfach

Das ist ja eine Entzündung, du hast in deinem Körper. Dein Körper versucht dich zu heilen und kämpft permanent gegen diese Entzündung an. Also der ist immer angeknipst und will immer was dagegen machen. Und das ist natürlich super anstrengend. Natürlich ist man dadurch müde, dadurch hat man Schlafstörungen, auch dein Körper arbeitet ja in der Nacht. Das zieht natürlich ganz, ganz, ganz viele weitere Symptome mit sich. Also wenn ich tagsüber müde bin und nicht, also wenn ich jetzt, ich rede jetzt von mir selbst, wenn ich müde

Tom (39:12)

Ja.

Anstrengend, ja. Ja.

Mhm. Ja.

Johanna (39:34)

bin und auch nicht das Level an Produktivität schaffe, was ich eigentlich gerne schaffen möchte. Was meinst du, wie das auch auf meine Psyche schlägt? Das hast du ja vorhin auch schon gesagt. Wie oft habe ich irgendwie Freundinnen und Freunden abgesagt, weil ich einfach nach dem Arbeit nach Hause gekommen bin und fix und fertig war. Und das lag nicht daran, dass ich jetzt in dem Moment meine Periode hatte und Schmerzen hatte, sondern es lag daran, dass ich einfach irgendwo in meinem Zyklus war und mein Körper den ganzen Tag gegen diese Krankheit gekämpft hat.

Das ist wahnsinnig erschöpfend und dadurch auch natürlich deprimierend. Wie ich ja vorhin schon meinte, das liegt halt auch total auf diese Psyche nieder. Und dass Menschen daraus auch eine entstehende Depression haben, finde ich, total auf der Hand. Weil du bist müde, du bist erschöpft, du kannst nicht das machen, was du willst, du sagst Leuten ab. Leute wiederum sind natürlich dann enttäuscht von dir, weil wie willst du auch wissen, dass eine Endometriose dahintersteckt, wenn du nicht weißt, dass du Endometriose hast?

Tom (40:13)

Ja.

Ja.

Ja,

Johanna (40:34)

Ja.

Tom (40:34)

aber auch selbst wenn du das jetzt weißt, es kann ja niemand so richtig … fühlen, wenn man es nicht auch … hat irgendwie. Oder das Gefühl einfach auch kennt, so. Und … was jetzt für mich auch schon wieder … Also, natürlich nicht super neu, aber auch noch mal so ein neuer Einblick ist es einfach, dass du jetzt auch grad gesagt hast, außerhalb deiner Periode ist dein Körper einfach auch damit beschäftigt.

Johanna (40:43)

Ja, ja.

Ja.

Tom (40:59)

Und dass vielleicht viele von außen denken, sie kann ja nicht schon wieder ihre Tage haben. Also irgendwann ist ja auch mal gut. Und dass man nicht im Kopf hat, mein Lieber, aber der Körper ist ja die ganze Zeit damit beschäftigt. Also ich mein, es kennt ja jeder, mal … Weiß was, ich, Grippe oder … Wir alle können uns erinnern, da war mal so eine Pandemie. Und wenn es dann lange dauert und dein Körper ist müde und du willst aber eigentlich anders und merkst einfach, du kannst aber nicht anders, das ist ja einfach

Johanna (41:03)

Ja, genau.

Ja.

Tom (41:28)

Wahnsinnig nervend und wenn dann noch jemand kommt und sagt jetzt stell mich aber mal nicht so an. Weil ich auch gestern schon müde. Sehr ätzend.

Johanna (41:32)

Ja.

Ja, ja, es ist

total. Und ich finde, das bringt einen auch in so einen …

einen ganz großen Konflikt zwischen, wie offen gehe ich jetzt, also wenn ich weiß, dass ich die Krankheit habe, wie offen gehe ich jetzt mit der Krankheit ⁓ Gehe ich jetzt hin und das ist der Weg, den ich jetzt versuche und für mich als angenehmer empfinde, gehe ich hin und sage, hallo, ich bin Johanna, ich habe Endometriose, ich überspitze das jetzt mal ein bisschen, und es kann sein, dass ich aufgrund meiner Krankheit öfter mal ausfalle, dass ich krank bin, dass ich nicht in die Schule kommen kann.

Was weiß ich.

Trotzdem also ich finde also einerseits ist es eine Hürde jedes mal ich finde das schon schon krass darüber zu reden und deswegen kann ich auch gut nachvollziehen wenn Leute das nicht machen weil du kannst also das kann ja nicht der Weg sein Nein genau genau also einerseits will ich nicht mir mir machen und andererseits geht es ja auch verdammt noch mal nicht alle was an so nur weil ich jetzt hier die Klappe aufmache und im Podcast darüber rede heißt es ja noch lange nicht dass Person X Y das jetzt auch machen muss das ist vielleicht auch in dem

Tom (42:17)

Mhm.

Nee, du möchtest ja auch nicht immer sagen, mi, mi, mi, mi, ne?

Ja, ja.

Johanna (42:42)

von XY super blöd, wenn diese Person darüber redet. Ich hab einfach noch Glück so.

Tom (42:47)

Ja. Also, minimal

… Also, ich hatte eine Phase, da hatte ich mit Rückenschmerzen zu tun. Ganz minimal, In einem Mühe, kann ich’s nachvollziehen. Aber ich hatte auch keinen Bock, Mal zu sagen, Leute, kann nicht kommen, ich kann grad nicht aufstehen. Mein Rücken tut mir so weh, ich werde es nicht in die Schule schaffen. Und beim ersten oder zweiten Mal geht es, aber wenn ich das fünfte Mal sagen muss, ich bin falsch aufgetreten oder irgendwo drübergestäubert, ist der Rücken im Arsch,

nicht kommen. das war die Fall. Das habe ich durch Sport und so geschafft, dass es nicht mehr so ist. Aber du hast ja auch einfach irgendwann keinen Bock mehr, schon wieder der diejenige zu sein, die sagt, ja, tut mir leid, mein Körper macht jetzt nicht mit. Und dann da war ich noch, sagen wir Zehn Jahre jünger oder so. Und dann hieß es auch immer, ja, aber du bist ja noch so jung.

Johanna (43:17)

Ja.

Ja, ja, ja.

Ja, genau, natürlich.

Tom (43:40)

Das kennst du wahrscheinlich auch, würde ich mal sagen.

Johanna (43:42)

Ja, plus bei diesem Periodenthema ist es ja dann auch so… Ich weiß jetzt auch nicht, warum die nicht kommt. Ich hab doch auch mal eine Periode. stelle mich doch auch nicht so an. Also das ist einerseits dieses… Ich glaube, ehrlich gesagt, jetzt mal im binären System zu bleiben, weil ich das aus meiner Arbeitswelt so kenne…

Tom (43:52)

Mmmh, mhm.

Johanna (44:06)

Ich finde es noch verletzender, wenn Frauen mir gegenüber sagen, dass sie meine Symptome nicht ernst nehmen oder dass sie das gleichstellen mit ihrer Periode und da selber keine Schmerzen haben und sich dann so erheben und sagen, ich weiß nicht, warum sie sich so anstellt, soll ich mich mal nicht so traben mit ihrer Periode.

Tom (44:17)

Mhm.

Ja.

Johanna (44:28)

Das finde ich noch verletzter, als wenn jetzt jemand sagt, der keine Ahnung von Periodenschmerzen hat oder von Periode haben, dann sagt so, äh, Frauenthilme weiß ich nicht, soll sich nicht so anstellen. Aber ich finde dieses sich so Vergleichen, wenn man selber auch menstruiert, das finde ich noch mal schlimmer. Ja. Ja.

Tom (44:35)

Mhm.

Mhm.

Mhm. Ja, kann ich … Also … Nachvollziehen.

Johanna (44:49)

Und ich glaube

Tom (44:49)

So.

Johanna (44:51)

auch, das ist ja ein generelles Problem, was jetzt nicht nur Endometriose, Adenomyose betrifft, sondern jegliche Krankheiten, die nicht von außen sichtbar sind. Was fällt mir da noch ein? Depressionen, Migräne, auch klassisches Beispiel. Du siehst ja nicht, dass die Menschen krank sind, also nicht unbedingt. Ich hänge mir ja auch kein Schild wo drauf steht, hallo, ich habe Endometriose. Manchmal wünschte ich, ich hätte das. Ohne ein Schild, hallo, ich habe eine Periode, sprich mich bitte heute nicht an.

Tom (45:01)

Mhm. Mhm. Mhm. Mhm.

Ja.

Johanna (45:19)

Vielleicht wäre das einfacher dann,

so weit können wir nicht gehen. das ist so schade, dass wir uns so rechtfertigen müssen. Ich würde mir einfach viel öfter wünschen, dass wir an einem Punkt sind gesellschaftlich, an dem wir Menschen vertrauen. Und jetzt kommen wir gleich mal zu März. Dass wenn sie sagen, sie sind krank und es geht ihnen nicht gut, dass sie eben auch krank sind. Und nicht, dass ich den unterstelle, die machen blau.

Tom (45:38)

Hmm…

Ja.

Ja.

Johanna (45:46)

Das hat mich so aufgeregt, als ich das gehört habe. Genau der gleiche Mist wie mit der Ich arbeite ja auch in Teilzeit, aber eben weil ich weiß, mein Körper schafft das nicht in der Vollzeit. Ich habe hier niemanden zum Pflegen, aber ich pflege mich sozusagen und zwar nicht, weil ich mich hier nachmittags hinsetze und die Beine Sondern weil ich hier manchmal liege und einfach erschöpft bin, anfange

Tom (45:59)

Ja, ja.

Johanna (46:10)

zu weinen, weil mein Rücken weh tut, weil meine Psyche im Keller ist, weil ich überfordert bin von meinem Leben, dann kickt die Migräne auf einmal noch rein, weil ich mir einen Stress mache. Und das ist ja ein Kreislauf so und ich brauche einfach …

Tom (46:21)

Mhm.

Johanna (46:25)

Bei mir sind es vier Stunden weniger, die ich unterrichte und die machen einen riesen Unterschied für mich aus. So, und wenn ich die nicht hätte, Herr lieber Merz, dann würde ich noch viel öfter fehlen und noch höhere Krankentage haben, weil ich noch viel mehr erschöpft wäre.

Tom (46:38)

Ja.

Johanna (46:41)

Okay, wir waren eigentlich bei den Symptomen. mein Gott, wir waren bei den Symptomen. Ich habe so viel aufgeschrieben und weiß gar nicht mehr, was wir jetzt schon alles gesagt haben. Ich habe auf jeden Fall was zum Thema Schlafstörungen, Müde sein gesagt. Das ist natürlich auch nicht nur auf die Entzündung zurückzuführen, sondern auch darauf, dass wir hormonelle Schwankungen haben können. Östrogen habe ich schon genannt. Ein anderes wichtiges Hormon, welches im Zyklus aktiv ist, ist das Progesteron.

Tom (46:46)

Mmh.

Johanna (47:09)

Und wenn die aus dem Gleichgewicht fallen, dann kann es auch dazu kommen, dass eben Stimmungsschwankungen entstehen. Stichwort

Dann kann es im schlimmsten

Tom (47:18)

Sorry.

Johanna (47:18)

Fall sogar zur PEMDS führen, ist eine verstärkte Form davon. Es kann zu Depressionen führen, ja, allerhand. Und was gerade auch frisch erforscht wird, ob es da nicht auch Zusammenhänge eben mit Migräne und Kopfschmerzen auch gibt. Ja.

Tom (47:35)

Mhm.

So

ein schönes Potpourri an Symptomen, man da Haben kann oder nicht haben kann, das ist ja auch geil. Also du hast ja auch keine Sicherheit, dass du sagst, okay, ich hab das, das, das, das abgehakt, alles klar, weiß ich Bescheid.

Johanna (47:45)

Genau.

Oder du hast die Krankheit und hast keins davon. Das hat man ja jetzt auch schon besprochen. Warum ist das so? Ich würde einfach sagen, weil wir immer noch zu wenig daran forschen und zu wenig Statistiken haben.

Es gibt auf der Seite der Endometriose-Vereinigung eine richtig gute Abbildung. ist der menschliche Körper einmal abgebildet und es stehen wirklich links und rechts abgebildet super viele verschiedene Symptome, auch psychische Auswirkungen. Ich würde jetzt einen sehr langen Vortrag halten, wenn ich alles vorlese, deswegen verweise ich jetzt einfach mal darauf, wer sich da reinlesen möchte und vielleicht auch einfach Symptomatiken hat, die man gar nicht an erster Stelle

Endometriose in Verbindung setzen kann und ihr seid vielleicht gerade auf dem Weg irgendwie rauszufinden, was habt ihr. Vielleicht guckt ihr euch das echt mal an und vergleicht das mal. Also ich will jetzt hier niemanden eine Endometriose Diagnose ranreden, aber ja, ich glaube, den Körper einfach ganzheitlich zu betrachten und vielfältig macht einfach Sinn, gerade bei diesen Erkrankungen.

Ich mach mal kurz weiter, weil wir hatten das schon aufgegriffen in unserer ersten

Tom (48:58)

Ja.

Johanna (49:02)

Wir haben ja schon gelernt, dass jede zehntemensstruierende Person von Endometriose betroffen ist und auch, dass der Diagnoseweg sehr lang ist. Hier ist der Durchschnitt nämlich sieben bis zehn Jahre. So, das ist eine Menge. Und ja.

Tom (49:18)

Was auch bedeutet, im bestimmten

Fall sieben bis zehn Jahre leiden, ohne dass man so richtig weiß, was Sache ist. Puh.

Johanna (49:25)

Ganz genau, ja, ganz genau. Und von

Insgesamt ist jede zehntemensuierende Person betroffen und das bedeutet wiederum, dass es in Deutschland etwa zwei Millionen sind und weltweit 190 Millionen. So, das finde ich auch krass, wie viele Menschen das einfach sind. Und das sind ja nur die Zahlen, wir diagnostiziert haben. die, die, ähm, die ganzen, es gibt ja so viele Leute, die ohne Diagnose rumlaufen, also die Zahlen müssen wesentlich höher Ja, und jetzt, ja.

Tom (49:46)

Ja.

Deswegen ist es eigentlich

Aufklärung, Aufklärung, Aufklärung. Also, man weiß, vielleicht sind meine … Periodenschmerzen … nicht normal.

Aber einfach so, das sind keine Schmerzen, ich hinnehmen muss vielleicht. Sondern ich kann gucken, woran das liegt. Und wenn es keine Aufklärung darüber gibt, wir ja schon gelernt, oder hab ich schon gelernt, dann ist es schwierig.

Johanna (50:16)

Ja,

das ist dann deine

also du hast völlig recht. Ich denke auch, wenn wir mehr Aufklärung haben und mehr über dieses Thema Bescheid wissen würden, dann würde sich ja vieles auch verbessern. Also die Diagnose würde weniger lang dauern, denn ich weiß vielleicht früher, was ich für Symptome habe. Ich weiß, was das sein könnte. Ich denke aber, dass das A aber dahinter ist.

dass ja jetzt gerade jedes Individuum dieses Problemen gerade selbst lösen muss. Und das finde ich so schade da dran. ich als Erkrankte, die sowieso schon sehr, sehr viele Alltagsprobleme habe, muss jetzt auch noch auf die Idee kommen, zum Arzt zu gehen, zu Ärztin, zu sagen, hey, ich habe dies und das, könnten Sie mich bitte untersuchen. Wenn du sowieso schon schlapp bist und keine Kapazitäten dafür hast, dann …

Tom (50:46)

Mhm.

Johanna (51:07)

Also dann ist es ja umso schwieriger, sich da irgendwie hinzustellen. das ist einfach sehr, sehr unfair.

Tom (51:15)

Ja, das glaub ich. Und wenn man dann nicht mal

auf offene Ohren stößt, sondern wirklich auch noch dafür kämpfen muss, dass einem geglaubt

Johanna (51:23)

es ist einfach, das Problem muss aus vielen Perspektiven gelöst werden, damit wir einfach nicht mehr diese vielen Herausforderungen im Alltag haben.

Tom (51:26)

Ja.

Johanna (51:31)

Auf die wir jetzt, glaube ich, heute nicht mehr eingehen. Es ist aber auf jeden Fall ein Thema, wo wir ganz, ganz bestimmt in der nächsten Folge rein gehen, mit vielen anderen Themen. Aber das ist tatsächlich echt noch mal ein Thema, was mir sehr am Herzen liegt. Also, wo sind die Stolpersteine? Ihr habt ja jetzt schon einiges gehört, was es im Alltag alles so Fieses gibt. Aber es gibt einfach Themenbereiche, die wir auch noch nicht erwähnt haben, die zu den Herausforderungen gehören. Und ich glaube, ich es gut, wenn wir da noch drüber sprechen.

Tom (51:34)

Haha

Ja.

Auf jeden Fall.

Also diese, ich muss wirklich sagen, diese Folge jetzt auf jeden Fall verdient, einen Anhängsel zu bekommen. Eine Fortführung. Das heißt, alle Zuhörerinnen, jetzt sagen, da möchte ich nochmal, da möchte ich nochmal ein Deep Dive machen. Da kommt die Folge 3.1 und

Johanna (52:08)

Ja.

Mhm.

Tom (52:28)

Ja, auf jeden Fall bin ich gespannt und freue mich auch so bisschen drauf, dir über die Herausforderungen im Alltag zu sprechen, weil ich glaube, dass da auch noch ganz viele Sachen sind, denen ich oder die ich mir gar nicht vorstellen kann. Ja. Wow, also ich muss… Ich habe hier… Ich habe ein bisschen was zum Nachdenken auf jeden Fall jetzt.

Johanna (52:52)

Ja.

Tom (52:52)

Ja,

ein ein paar Takeaways. Auch ein bisschen Wut im Bauch, ich sagen. Also, es ärgert mich … Es ärgert mich viele Sachen grade. Ähm … Das heißt auf jeden Fall nicht nur Aufklärung, Forschung … Weiterbildung, all diese Sachen. Aber … Hast du das Gefühl, dass wir uns auf einem guten Weg befinden? Oder hast du das Gefühl, können wir bitte einen Zahn zulegen?

Johanna (52:58)

Ja ich auch, das merke ich auch.

Tom (53:18)

Ja, also genau, was so Forschung, was Aufklärungen angeht, das Dove ist, ich hab grad das Gefühl, es ist überall. Aber das ist ein sehr subjektives Gefühl. Weil ich natürlich, also nicht nur jetzt grade, aber so, ne, mit unserer Freundschaft, mit dem …

dass ich mich damit beschäftigt habe und muss auch wirklich sagen, ich befinde mich die ganze Zeit in einem Deep Dive. Einfach weil ich diesen Podcast hier so mag und den Austausch mit dir und auch das Thema, ehrlich zu sein, interessanter finde, sehe ich und höre ich das natürlich gerade überall. Also ich kann nicht wirklich einschätzen. Für mich ist es gerade im Aufschwung. Alle reden darüber.

Johanna (53:40)

Hahahaha

Ja.

Ja, ja,

ich weiß genau, was meinst. Das Leben ist so bisschen wie so ein Instagram-Algorithmus. Das, man irgendwie, wenn man einer Seite folgt, genau, dann kriegt man auf jeden Fall immer mehr tolle, passende Seiten und folgt denen auch und auf einmal ploppt das Thema überall auf. Und so ist es, ich, auch mit meiner allgemeinen Wahrnehmung. Klassisches Beispiel, du willst ein rotes Auto kaufen. Ich weiß nicht, wer sich rote Autos kauft, doch, meine Mama hat eins, fällt mir gerade auf. Naja, du willst ein rotes Auto kaufen, auf einmal siehst du überall rote

Tom (54:04)

Hm, ja. Meine Babbel. Genau.

Mhm.

Hehehehehe

Johanna (54:29)

Autos draußen fahren und ich finde das ist sehr ähnlich. Also in meinem Kreis, vor allem in meinem Kreis, ich rede ja ständig mit allen darüber und in meiner Welt denke ich mir, da tut sich ganz ganz viel und da passiert was. Aber klar, also ich glaube sobald man mal diese Bubble verlässt…

Tom (54:30)

Ja, richtig.

Mhm.

Johanna (54:50)

Wir haben das ja schonmal angesprochen und ich finde auch diese spezielle Berlin-Bubble noch mal krasser. Und auch unseren, ich hoffe mal, fortschrittlichen Aufklärungsunterricht.

Tom (54:55)

Ja, ja.

Johanna (55:02)

Das wird nicht überall so sein. Das ist jetzt gerade unser Empfinden. Ich glaube, offensichtlich gibt es Gelder, die jetzt frei gemacht wurden für die Forschung von Endometriose. Es gibt neue Studien aus Australien, die gab es vor einigen Jahren, Monaten noch nicht. Aber das Zahnzulegen trifft es, glaube ich, ganz gut.

Tom (55:13)

Mhm.

Johanna (55:26)

Dafür, dass Endometriose das erste Mal 1690, lass dir das mal auf der Zunge zergehen, in der Doktorarbeit von Daniel Schöhl erwähnt wurde, ist einfach nicht viel passiert. Ja, also 1690.

Tom (55:39)

Nein! ⁓ Ich kriege ja eine Wutgänsehaut nach der nächsten,

wirklich! Was?

Johanna (55:47)

Ja,

Tom (55:48)

Ja.

Johanna (55:49)

Genau, klar, du hast natürlich auch recht. gibt auch, die Diagnosezahlen steigen ja auch. Ich glaube, das ist zwischen 2012 und 2022 ⁓ 65 Prozent gestiegen, was viel ist. Aber das liegt halt auch daran, dass jetzt langsam wir, glaube ich, über Social Media auch aufklären. Aber das ist ja auch wieder das Ding. Da muss man sich ja auch fragen, wer macht die Aufklärung dahinter? Da sind halt dann so Leute wie wir, die das in ihrer Freizeit gut finden oder vielleicht bezahlt

Tom (56:04)

Mhm.

Johanna (56:19)

dafür, aber es ist halt weniger von der ärztlichen Seite. Und nochmal, ich möchte hier kein Ärzte-Bashing machen, auf gar keinen Fall, wie ich schon meinte. Da fehlt es halt auch einfach an Kapazität für Fortbildung und so weiter. Und das Studium soll da ja auch noch nicht ganz so toll sein, wie es eigentlich sein müsste. ja, aber Fakt ist, es braucht Gelder in der Forschung.

Tom (56:29)

Mhm. Mhm.

Ja, also es braucht einfach

mehr. Also mit diesem letzten Ding hast du mich jetzt wirklich vom Hocker gerissen.

Johanna (56:54)

Genau, und noch mal eine Sache zu sagen, die ich am Anfang meinte, dass ich darauf noch eingehe, du hast mir schon vorhin was gesagt, was das beim Haarausfall, glaube ich, mehr Geld aus…

Tom (57:05)

Ja, dass es mehr Studien

zum männlichen Haarausfall gibt als überall Endometriose.

Johanna (57:09)

Mhm.

Ich habe da auch etwas Interessantes gelesen, nämlich in dem Buch Endometriose und Psyche von Martina Lihl, dass 19 Prozent der Männer von Erektionsproblemen betroffen sind. Wir sind hier wieder im Binärensystem bei dieser Studie. Uns ist bewusst, dass es auch andere Menschen gibt. Und 90 Prozent der Frauen von PMS betroffen sind.

Tom (57:24)

Mhm.

Johanna (57:33)

Trotzdem wird zu PMS fünfmal weniger geforscht als zu Erektionsproblemen. Ja, sorry, es ist so absurd.

Tom (57:40)

Ja, da kann man ruhig lachen. ist … Oh … It’s a man’s world.

Johanna (57:46)

Ja, Und am Ende, genau klar, ich wollte jetzt eigentlich auch nur sagen, dass mehr Geld für Erektionsprobleme und deren Forschung ausgegeben wird als jetzt zur Forschung rund PMS. Das ist eigentlich, worauf ich das wollte. das wollte ich noch mal als Ja, was nehmen wir scroll mal einmal dahin.

Tom (58:01)

Was nehmen wir mit aus dieser Folge? Wollen wir das nochmal abrunden?

ich hab’s schon gesagt,

ich nehm sehr viel Wut mit, mit deinen … mit deinen Zahlen und Wanken.

Johanna (58:09)

Ja,

Ich glaube, ganz wichtig, was man mitnehmen kann, ist, man, oder zu wissen, Gefühl mit Endometriose, dass man nicht alleine ist und dass Schmerzen real sind.

Tom (58:22)

Mhm.

Johanna (58:26)

und das Schmerzen auch nicht sein müssen und gleichzeitig auch wiederum keine Einbildungen sind. Ja und ich glaube auch ganz ganz wichtig, das haben wir jetzt auch gehört, dass Endometriose einfach super super vielfältig aussehen kann und es gibt nicht einfach die Endometriose Diagnose mit den acht Symptomen oder einem Symptom, sondern es ist einfach super vielfältig und ich glaube wir sollten uns alle

Tom (58:33)

Ja.

Johanna (58:51)

an die eigene Nase fassen und überlegen, auch über die Anometriose hinaus, wie gesagt, andere unsichtbare Krankheiten, wie ich mich selber sensibel gegenüber anderen Menschen verhalte, die krank sind. So, ohne mir zu sagen, was sie haben oder gerade auch wenn sie es sagen oder was heißt gerade, sondern einfach wenn sie es sagen. Ja, dass wir alle ein bisschen sensibler sind und Rücksicht gewähren.

Tom (59:13)

Auf jeden Fall.

Ja,

also mein großes Learning in dieser Folge ist auf jeden Fall die vielfältigen Symptome, die man haben kann oder auch nicht haben kann. Ja, dass es ein sehr unterschiedliches Gesicht haben kann.

Und es ist ja auch, es ist ja immer meine Aufgabe nach dieser Folge, einen kleinen Aufruf zu starten. Also wenn euch das hier gefallen hat und wenn ihr auch findet, dass es wichtig ist, dass wir das hier machen und dass es vielleicht mehr Leute noch hören, dann bitte teilen, liken, kommentieren und auch die Glocke aktivieren. Ich weiß, mein kleiner Reim hört sich immer so ein bisschen spaßig an, aber es ist eigentlich, schon auch ernst gemeint, denn wir sind, wir sind halt ein kleiner Podcast im Moment und …

wenn ihr uns mithilft und einfach Leuten davon erzählt und tatsächlich ein bisschen mit uns den Algorithmus kitzelt, dass da ein bisschen kommentiert wird und so, dann hilft uns das halt ungemein und deswegen

Johanna (1:00:16)

Naja, es ist ja so, ich will jetzt nicht noch mehr meckern, aber bei jedem Wort wie Menstruation beispielsweise werden wir halt auch gedrosselt. wir bleiben unsichtbar. Genau. Und ich mag das immer nicht, so Leuten zu battlen, aber du hast natürlich völlig recht. Es ist einfach, wir haben gerade appelliert daran, dass es einfach mehr Aufklärung geben muss und ich glaube, das schaffen

Tom (1:00:28)

Ja.

Ja.

Nee, genau, ich weiß.

Johanna (1:00:46)

man tatsächlich nur kollektiv und zusammen. Und da braucht es eben nicht nur zwei Menschis wie uns beide, die sich hier hinsetzen, sondern auch Supportis, die das irgendwie weiterleiten.

Tom (1:00:55)

Genau, wir brauchen tatsächlich

Hilfe. Deswegen mach ich’s auch immer in so einem kleinen Reim, weil das auch nicht mein Lieblingsding, das am Ende zu sagen. Aber wir brauchen Unterstützung, könnt ihr uns da helfen. So.

Johanna (1:01:06)

Okay, so

jetzt vielleicht noch mal eine Runde rausgehen, vielleicht noch mal eine Runde spazieren, mal einen Tee trinken, kurz mal die Augen schließen, genau Kickboxen, vielleicht auch Joggen gehen. Ich hebe eben das, was gut ist. Ich werde jetzt mit meinem Hund eine Runde rausgehen, verschnaufen und dann geht es mir bestimmt auch

Tom (1:01:11)

Ja, ja, bisschen Kickboxen vielleicht auch.

Ja.

Alles klar.

So, ja, das werd ich auch machen. Oder vielleicht schnapp ich mir auch einfach eine Tüte Chips. Mal gucken. Ich freu mich auf Teil zwei des Ganzen. Bin gespannt. Alles klar. War’s gut.

Johanna (1:01:37)

gut. Ja.

Ich mich auch. Ich bin auch gespannt, ich freue mich. Gut Tom. Na dann,

bis dann, tschüss. Ciao.

Tom (1:01:48)

Tschüss, tschüss, tschüss.