#6 Der Periodenalden (mit Josefine Marwehe)

Johanna (00:01)
Tom, es ist Sommer, deine Lieblingsjahreszeit, freust du dich da drüber?

Tom (00:04)
So fängst du an? Ja,

Ja, sehr. Ich freue mich Nicht.

Also es war schon einmal warm, kann ich euch sagen. Und auch bestimmt fünf Grad zu warm. Aber das ist gut, weil ich hab auch, ich hab tatsächlich dann auch direkt an uns gedacht und hab gedacht, ja, schön. Also in letzten Folge, in der Zyklusfolge haben wir über die Zyklusphasen geredet und dass das mit Jahreszeiten zu tun hat. Und der Sommer ist jetzt nicht wirklich mein, also der Hochsommer, dieses Warme. Ich finde, ja, 20 Grad ist okay.

Johanna (00:39)
Das heiße, das schwitzige.

Ich gehe noch hoch bis 24, aber dann ist wirklich auch das Maximum erreicht. Das reicht

Tom (00:47)
Ja, da werde

Wir waren in Brandenburg, es war okay, die Vögel haben gezwitschert, es war warm, ich hab da gelegen und hab gehofft, und hab nicht gehofft, ich wusste ja, ich wusste es…

Johanna (00:51)
Du warst.

Tom (01:01)
Es wird noch mal kühler. Das war okay. Aber es war warm, ja.

Johanna (01:06)
Ja,

vor allem hast du mir dieses schöne, romantische Foto oder Video war es sogar geschickt. Mit entspanntem Sonnenuntergang und dem Vogel zwitschern. Während ich durch den Mauerpark laufen bin am 1. Mai. Es war noch nicht der 1. Mai, es war der Tag vor dem 1. Mai. Und ich dachte da schon, ich drehe durch. Ich drehe durch wirklich. ich frage mich, ob…

Tom (01:12)
Mh-hm-hm.

Hm.

Johanna (01:32)
ob das jetzt daran liegt, dass man älter wird oder ob das wirklich daran liegt, dass diese 400.000 Menschen, die nach Berlin gezogen sind, seitdem ich hier wohne, einfach nur alle gestört sind. Aber du kannst einfach nicht … kannst Es ist einfach … einfach … Ich weiß nicht. Die waren alle laut. Alle 13 Meter stand eine Scheißbox mit Musik. Das klang alles viel zu wild und durcheinander. Überall war ein Glas Scherz.

Tom (01:40)
Ja.

Oder einfach nur jünger.

Johanna (02:02)
Weißt du, das in meinem Prenzlauer Berg, das geht nicht.

Tom (02:06)
Ja, ja, ja. Nee, ja.

Also es war nur,

So, Sommer hin oder her. Ich wollte ja auch noch was berichten oder ich habe, glaube ich, davon berichtet, dass ich ja jetzt durch diesen Podcast immer öfter auch, sagen wir mal, in Gespräche verwickelt werde. Also Gespräche unter KollegInnen.

Und hier gender ich extra, weil ich bin nämlich dabei. Und ich hab das Gefühl, ich jetzt immer immer natürlicher in Gespräche wenn es sich Menstruation oder Periode dreht. Und das ist zwar irgendwie auch gut, weil ich dachte, meine Befürchtung war ja eigentlich …

Johanna (02:32)
Mmmh…

Tom (02:50)
dass ich, wenn ich sage hier, ich möchte auch über das Thema reden, dass ich so rausgeschubst werde aus der Gesprächsrunde. Aber es ist wirklich ganz das Gegenteil. Ich werde eher mit beiden Händen reingezogen in die Gespräche. Also ich weiß jetzt von Kolleginnen, welcher Phase sie sich vielleicht befinden. Wir haben …

Johanna (02:56)
Mhm.

Ja. Und was das

für Auswirkungen hat auf den Unterricht, oder?

Tom (03:16)
Ja, ja, genau.

Und auch, es ein Unding ist. Und ich hatte auch schon, dass eine Kollegin sich krank gemeldet hat. Und dann hat sie gesagt, ach, ist egal, jetzt kann man ja drüber sprechen. Sie hat ihre Periode und es geht halt gerade nicht. Und ich so, ja klar, ich weiß ich Bescheid jetzt. Über Tempo, nee, nein.

Johanna (03:28)
Mh…

Tempo, Tempo. Wofür dieser Satz? Tempotaschentücher oder Tempogeschwindigkeit der Blutung?

Tom (03:40)
⁓ Also über

Tampo Härtegrade habe ich mich schon aus Tampo, Tampo, Scheiße.

Johanna (03:52)
Okay,

Tom (03:59)
Hör auf mich zu

Jetzt kann ich das Wort nicht mehr richtig aussprechen. Also hier hab ich über Härte gerade Wir haben noch dieses… Und da können wir gleich auch rübergehen. Wir haben das Paket von Cosmea bekommen und ich hab das da ja aufgestellt und dann haben wir uns darüber ausgetauscht, ob Tampons da jetzt…

Johanna (04:01)
Tempo!

Tom (04:17)
sinnvoll sind oder nicht und dass es unterschiedliche Härte gerade gibt und das ist was Öko-Tampons oder nicht Öko-Tampons zu tun hat. So was alles. Allerdings werde ich auch ein bisschen überschätzt und muss dann immer sagen, ne, so viel Ahnung habe ich noch nicht, da muss ich Johanna fragen.

Johanna (04:38)
das wollte

ich jetzt noch wissen, werden denn von den Kindern jetzt die Sachen schon genutzt?

Tom (04:42)
Ja, gute Frage. Ja, total krass. Und das wollte ich dich sowieso auch noch fragen. Das war schon … Ich hab gedacht, ich geh jetzt mal gucken, noch eine Woche, schauen, wie es aussieht. Da war das Ratsefatz leer. Und dann hab ich beide … Wir haben da Tupperdosen stehen. Die hab ich noch mal aufgefüllt. hab ich heute leider nicht noch mal geguckt. … Ja.

Johanna (05:00)
Mhm.

Superdosen

Tupperparty.

Tom (05:07)
Es sind halt die

Stand da schon. Eine Kollegin, ich habe ja auch gesagt, wir waren nicht ganz unvorbereitet so auf das Ganze. Aber jetzt ist natürlich schön, wenn man richtig großes Paket da stehen hat.

aber ich war überrascht, dass es doch relativ leer war.

Johanna (05:23)
Ja, der Bedarf ist einfach da.

Tom (05:25)
Genau.

So, also es hat sich auf jeden Fall Ich denke, dass sich die Schülerinnen darüber freuen, dass da einfach jemand auch, man sieht, man fühlt sich ja auch gesehen vielleicht einfach. Also wenn sie sehen, das wird aufgefüllt und da kümmert sich jemand drum, dann ist es nicht, haben wir auch schon darüber gesprochen natürlich, dann ist es nicht so ein Geheimnis und ich glaube, dass die Schülerinnen sich dann einfach, ja, ich glaube, die freuen sich darüber.

Johanna (05:49)
Wissen die, dass du das bist?

Tom (05:52)
Weiß ich nicht. Nee, eigentlich also in ein, zwei Klassen vielleicht. Also ich glaube, eine Kollegin hat das auf jeden Fall erzählt, dass da jetzt nochmal Nachschub kommt und so und hat vielleicht auch von mir erzählt. Aber ich glaube, also es ist jetzt auf jeden Fall nicht offiziell. Es gab keine offizielle. Nein.

Johanna (05:57)
Ja.

und kriegst du keine Ermäßigungsstunde dafür.

Funktionsstunde, Tabbox auffüllen. Das ich eigentlich ganz angemessen. Na gut. Mhm.

Tom (06:20)
Ja,

Aber dann können wir vielleicht sogar schon übergehen zu unserem neuen

Tom (06:27)
sagt uns wo Periodenprodukte gebraucht werden.

Johanna (06:30)
Ihr kennt eine Schule, ein Jugendzentrum, Frauenhaus, Nachbarschaftstreff oder eine andere soziale Einrichtung, die dringend kostenlose Periodenartikel braucht?

Tom (06:39)
Gemeinsam mit Cosmea und euch setzen wir ein Zeichen für mehr

Dank eurer Hinweise stellen wir einmal im Monat ein Sponsoring-Paket mit Cosmea, Bio, Tampons und Binnen zur Verfügung. Und so könnt ihr mitmachen. Schreibt uns unter dem jeweiligen Hashtag Stronger Together Monats-Post auf Instagram in die Kommentare oder im Fediverse auf Mastodon oder eine Mail an cosmea-unverkrampft-podcast.de.

Johanna (07:05)
Also kein Aufwand für euch, ihr schlagt vor, wir kontaktieren die Einrichtung und schicken das Paket direkt dorthin.

Tom (07:12)
Und keine Sorge, wenn ihr schon mal teilgenommen habt und wir haben euch aber nicht ausgelost, dann können alle noch mal mitmachen. Schreibt uns einfach nochmal.

Johanna (07:20)
Helft uns, Periodengerechtigkeit zu verbreiten. Jeder Vorschlag zählt.

Tom (07:25)
Joanna, bevor wir das vergessen, wir haben ja auch noch ein paar Zusendungen bekommen, hab ich wieder hier in das Glas gepackt. für das nächste Kuss mehr und da will ich jetzt ⁓ meine Hand passt nicht rein. So.

Johanna (07:29)
Mhm.

wird’s dass

Ich finde es auch richtig super, dass du die

Augen schließt, während du einen gefalteten Zettel rausholst, auf dem man auch so nicht sehen kann, was da los ist.

Tom (07:42)
Ja.

Ach so, aber ich will nur mal sichergehen, dass keiner

denkt, dass wird hier irgendwie Kann man meine Krakeschrift lesen? Frauentreff Olga.

Johanna (07:55)
Sieh nichts.

Ja.

Tom (08:02)
Wenn ich mich richtig erinnere, weiß ich, ich kann es gleich mal nachgucken. glaube, Frauentreffer mit Sternchen. wahrscheinlich auch trans-Frauen-offen. Guck mal nach, vielleicht findest du das.

Johanna (08:05)
Ja.

Ja, also wir haben von unterstrichunterstrich e.v. vermute ich mal unterstrich ka u unterstrichunterstrich den Vorschlag bekommen Frauensternchen Treff Olga. Das ist eine Beratungsstelle für Drogen konsumierende Frauen, Transsternchenfrauen und SexarbeiterInnen.

Tom (08:23)
Hm?

Krass. Ja, da

kann ich mich, glaube ich, daran erinnern. Das ist

Johanna (08:41)
Okay, herzlichen Glückwunsch auf jeden Fall an Frauensternchen Treff Olga.

Tom (08:48)
Wunderbar.

Johanna (08:49)
Okay, Tom, es ist jetzt wieder Zeit, würde ich sagen. Uns rennt hier die Zeit davon, also ist Zeit. Du darfst dich wieder auf den heißen Stuhl

Okay, pass auf, erste Aussage. Richtig oder Haie und Beeren können die Periode aus weiter Entfernung riechen.

Boah, ich hab mir so viel Mühe gegeben, was rauszusuchen.

Tom (09:12)
ist ja

witzig also naja je Haie und Beeren, Ja.

Das ist ein Fakt. Und man sollte wirklich aufpassen, wenn man zelten geht. ⁓ Gott, das wär ja schlimm. Warte vielleicht auch doch nicht. Egal, zu spät, Tom. Eingeloggt. Okay.

Johanna (09:29)
Oder schwimmen geht, ja?

Ich bin mir selber tatsächlich nicht ganz sicher, wo wir das jetzt hinschieben, ob so richtig oder falsch, weil es gibt einfach keine Belege dafür. Aber … …

Tom (09:42)
Also vielleicht.

Johanna (09:48)
meine professionelle Recherche hat ergeben, dass es auf jeden Fall keine Nachweise gibt, dass deswegen Menschen angegriffen wurden. So, und wer wird das jetzt mal weiterspülen und interpretieren, heißt das ja, also ich gehe mal davon aus, dass es abseits von mir noch viele andere registruierende Menschen gibt, die ins Wasser gehen, auch wenn sie die Periode haben.

Tom (09:55)
Mhm.

Hmm?

Johanna (10:08)
Und

auch ich wurde noch nicht von einem Hai angegriffen. Noch

Tom (10:11)
Hm, noch nicht.

Johanna (10:14)
Wir reden uns das Kopf und Kragen. Also ich habe gehört, es gibt keine Belege dafür, wenn es keine Nachweise gibt, dass Menschen deswegen aufgefressen wurden, weil sie ihre Periode hatten von Heinen, dann wird das schon nicht so sein. Das ist ein komischer Mythos.

Tom (10:19)
okay, gut.

Ja, kann uns

ja jetzt auch keiner melden, falls das passiert ist. Schön.

Johanna (10:34)
Eben. So. Okay,

ich beprüfe jetzt den Wissenstand zur letzten Folge. Ja, es ist nicht so schwer, also…

Tom (10:43)
Ja,

aber da fühle ich mich immer, naja, wie in der Schule.

Johanna (10:49)
Die Menstruation ist die

letzte Phase des Zyklus.

Tom (10:52)
Jetzt bin ich… Es ist ja das Feuerwerk.

Johanna (10:57)
Mhm.

Tom (10:58)
gehört zum Winter, aber merkwürdigerweise haben wir damit angefangen. Deswegen weiß ich jetzt nicht, also sowohl als auch. Also es ist der Start, weil wir damit angefangen haben, da den Zyklus zu beschreiben. Aber wenn man von dem Jahreszeit… nein, es ist Januar. Ja, ist der Anfang.

Johanna (11:13)
Ja, also

es ist falsch, musst du sagen, ob du das inhaltlich korrekt beantwortet. Okay, super. Okay, jetzt noch mal ein kleiner Rückblick auf das letzte Mal. Ein Eissprung ist die Voraussetzung für jede Menstruation. Sehr gut. Also es ist wieder falsch.

Tom (11:17)
Es ist falsch.

Aha.

Kein Problem.

Nein.

Ich bin so gut. Weil … Ja,

es kann auch Menstruation geben ohne Eisprung. Dann kommt aber einfach nicht so viel raus.

Johanna (11:47)
Es ist ein anovulatorischer Zyklus. Genau.

Okay, für unsere heutige Folge haben wir uns ja was ganz Besonderes einfallen lassen. Wir ja überlegt, dass wir, wir haben zwar immer eine schöne Zeit zu zweit, aber jetzt ist auch mal genug und wir laden uns mal jemanden dazu

Tom (12:05)
Ja, ganz genau. Und zwar Josefine vom Periodenladen und die kommt jetzt dazu.

Johanna (12:11)
schön auf jeden Fall, dass du bei uns bist heute. Wir freuen uns ganz doll, dass du

unsere erste Gästin bist, erster Besuch in unserem Podcast. Und ja, das hat natürlich einen Grund. Du hast etwas ganz, ganz, Besonderes und ganz, ganz Wunderbares geschaffen. Und deswegen freuen wir uns ganz doll, dass wir dir hier heute die Bühne geben können und über dein Projekt, würde ich mal sagen, und deine Arbeit gleichzeitig sprechen können. Und genau, bevor wir so richtig an die harten Fakten kommen und dich ausquetschen mit Fragen,

Wär’s total schön, wenn du dich vielleicht einmal kurz vorstellst und vielleicht auch verrätst, worum es hier heute geht.

Josefine (12:53)
Hey, hallo, ich bin Josefine Mave. Ich bin ganz geehrt, heute für diese Premiere, Eure erste Gästin sein zu dürfen. Vielen Dank für die Einladung. Genau zu mir. bin Hebamme und habe seit jetzt fast drei Jahren den ersten deutschen Periodenladen in Berlin.

Johanna (13:09)
wir freuen uns, dass du da bist und dir die Zeit nimmst vor würde super gerne direkt eigentlich mit einer Frage Mich interessiert nämlich total, wie du auf die Idee gekommen bist, einen solchen Laden ins Leben zu rufen.

Josefine (13:17)
Mhm.

Also ich erzähle die Geschichte sehr häufig und sie wird, ich schäme mich auch immer mehr, aber es ist tatsächlich aus einer Charme heraus entstanden und zwar hat eine Hebamme-Kollegin von mir, die ursprünglich aus Griechenland kommt, sie möchte vielleicht zurückgehen nach Athen und dort einen solchen Laden eröffnen. Und ich wusste sofort, was für ein Laden das ist. Ein Periodenladen, es war so ganz klar, was es da gibt.

Johanna (13:29)
⁓ nein.

Josefine (13:50)
und wie das aussieht und wer da so hingeht. Und es war mir ganz klar, dass es das alles gibt. Und ich dachte, die armen Griechen haben das nicht, weil die hatten ja den Katholizismus und das Patriarchat und die tat mir voll leid für die. Und dann, ich dann so paar Monate später dachte, ich kaufe mir jetzt mal Periodenunterwäsche und geguckt habe, wo der Periodenladen eigentlich ist in Berlin, habe ich gemerkt, ⁓ es gibt keinen. Es gibt in fucking ganz Deutschland keinen.

Johanna (14:11)
Good Cut!

Tom (14:15)
Das ist krass.

Josefine (14:17)
Das war mir so peinlich von mir selber, es ist mir wirklich so wie eine feministische Pflicht quasi gefühlt auferlegt worden, diesen Laden zu gründen.

Johanna (14:28)
klingt aber total logisch und total mutig gleichzeitig, dass du so daraus irgendwie die Kraft angeschöpft hast und eben beschlossen hast, du machst da jetzt dein eigenes Ding mit sozusagen. Ich interpretiere jetzt mal heraus aus deinem Job, den du vorher gemacht hast oder vielleicht auch immer noch, das weiß ich nicht. Übrigens großen Respekt an dieser Stelle. habe ja jetzt seit Kurzem

Josefine (14:40)
Mhm.

Mhm.

Johanna (14:56)
auch erst erfahren, was es heißt, Hebamme zu sein bzw. das Glück zu haben, eine Hebamme an der Seite zu haben. Und da kann ich auch mit einem kurzen Scharm-Moment einsteigen, weil mir das wirklich überhaupt nicht bewusst war, was für eine krasse Arbeit ihr da leistet. Und man kriegt das eigentlich viel zu spät erst mit. Immer erst, wenn es brennt sozusagen.

Josefine (15:21)
Mhm.

Johanna (15:23)
Genau, das ist jeden Fall hier nochmal ein Stückchen Anerkennung dafür. Ich spule nochmal kurz zurück. Meine Thesis war also nicht immer schon deine Vision, Laden zu eröffnen, sondern du bist dann heraus aus diesem anderen Beruf gegangen oder kombinierst du das immer noch oder wie ist da gerade so der Stab der Dinge?

Josefine (15:48)
Es hat sich

tatsächlich ziemlich ineinander ich hatte eigentlich immer so bisschen die Vision, wie es wohl wäre, einen Laden zu haben. Meine Mutter hatte in den 70er, 80ern mal einen Laden und ich das irgendwie immer so eine schöne Idee, so einen Laden zu haben. Und gleichzeitig habe ich so wirtschaftliches Denken niemals wirklich erlebt oder vorgelebt bekommen und konnte mir das auch gar nicht vorstellen, wie das sein würde. Und ich habe dann quasi

Ich eigentlich erst mal angefangen, weil ich, wie gesagt, nur irgendwo Periode Unterwäsche kaufen konnte, die ganzen Labels anzuschreiben und zu fragen, hey, kann ich mal Samples haben? Und habe dann mit meinen Hebammskolleginnen, weil es war auch gerade Corona, also man konnte jetzt nicht großartig was erleben, haben wir in den Hebammpraxen zusammengesessen und die verschiedenen Modelle verglichen und geguckt, welche finden wir gut, welche finden wir nicht gut, dann auch mal ausprobiert. Alle durften mal eine anprobieren oder auch mal reinbluten.

Johanna (16:42)
Nein.

Josefine (16:43)
Und dann wollte man vielleicht noch mal mehr haben von der einen und dann musste man nachbestellen. Und für Nachbestellungen gab es dann immer so Mindestbestellmengen. Das heißt, ich hatte dann immer, wenn ich eine haben wollte, musste ich dafür noch zehn bestellen, damit ich halt nicht den vollen Preis bezahle, sondern so Händlerpreise. Und dann bin ich so langsam da reingewachsen in dieses, okay, wie läuft das mit den Bestellen, Nachbestellen, wann kann ich wonach meinen Preis fragen, wie kann ich die weiterverkaufen.

Johanna (17:07)
Ja, ja.

Josefine (17:10)
Gleichzeitig wuchs aber dann das Dog, also das Und dann habe ich weitergemacht mit so Period Panty Parties. Auch das war total praktisch. hatte so einen, ich habe so einen großen roten Koffer. Mit dem bin ich dann immer so nach Leipzig gefahren, aber auch in die Uckermark und was war das Weiteste?

Johanna (17:21)
Ja.

Tom (17:26)
So bisschen wie Tupperware.

Johanna (17:27)
Ja, hab ich auch gedacht. Wie meine Mama in den 90ern.

Josefine (17:27)
Ja, genau, so Toy-Party. Toy-Party, Tupper-Party, genau so was.

Und dann halt wirklich in Wohnzimmern, auch in Geburtshäusern in Hamburg auch, in Sexshops, habe ich dann halt so die Produkte und habe gemerkt, okay, die Leute haben richtig Bock und dann habe einen Pop-up-Shop eröffnet, erst mal in Und da kamen sehr, sehr viele Netzwerke einfach auf mich zu. Das war richtig schön zu merken, wie viel Interesse da

Es gab auch sehr viel Presse tatsächlich, also viel Resonanz aus so großen Medien, die dann mich besucht mir einfach so klargemacht hat, okay, dieser Laden wird tatsächlich angenommen und gewollt. Und daraushin hat sich dann aber auch so ein Mitgründerinnen-Team entwickelt, mit dem wir weitergearbeitet haben und dann ist es letztendlich dieser Laden geworden.

Johanna (18:16)
Wie viele wart ihr da? Bei den Mitgründerinnen? Ja.

Josefine (18:17)
3.

Wobei beim Mietvertrag Unterschrift waren wir nur noch 2 und danach dann nur noch ich.

Johanna (18:23)
⁓ ja, okay, wie es dann so ist. Und sag mal,

Tom (18:25)
Haha.

Johanna (18:29)
wie lang war so die Zeitspanne ungefähr von…

dem Gedanken, okay, hier ist kein Feriodenladen in Deutschland oder in Berlin und hier ist der für deinen gemieteten hast du gebraucht, wirklich zu es fing dann sozusagen vor Corona an und

Josefine (18:38)
Mhm.

Zwei Jahre.

Dass ich das erste Mal davon so gehört habe?

Johanna (18:52)
ganz schön, aber ist einmal eine positive Geschichte, die aus dieser Corona-Zeit so entstanden ist, was den Laden angeht. Wir haben ja alle genug Geschichten gehört, wo es eben genau andersrum war, dass Sachen geschlossen haben. freut mich, einmal was Gutes.

Josefine (19:07)
Ja, und tatsächlich auch weil die Leute das schon

so kannten, man so Beratungstermine bucht mit Dienstleistern, dass man nicht mehr einfach in den Laden geht, sondern dass man vielleicht so Sprechzeiten hat, wo man sagt, ich bin dann da und wer kommen will, kommt, dass ich so Termine vereinbaren konnte. Das konnte ich sehr gut vereinbaren, auch mit der Hebamttätigkeit in der Zeit.

Johanna (19:25)
Naja, das

als du Tupperwarenperioden-Pentipartys gemacht hast, gab’s da eine Situation oder ein Erlebnis, dass du heute noch zurückdenkst, was vielleicht total prägend war oder auf andere Art und Weise besonders gut oder schlecht, irgendwas, was so hängen geblieben ist?

Josefine (19:45)
Es ist auf jeden Fall spannend, wie so die Resonanz war. Also ich glaube so spezielle Erlebnisse vielleicht nicht, aber es ist immer wieder total schön gewesen, auch wenn das aus verschiedenen Richtungen kam. Ich hatte ja schon gesagt, es waren natürlich viele Hebammen, weil da bin ich gut vernetzt gewesen, die mich eingeladen haben. Dann war ich in Geburtshäusern, aber dann auch aus der Nachhaltigkeits-Ecke angefragt zu Und in dem Bereich, da bin ich nach Offenbach gefahren und habe da

Genau, so eine Party oder auch einfach einen Workshop, das ist ja auch fast gemacht, nochmal zu gucken, was gibt es für Alternativen zu Das war total spannend.

Tom (20:19)
Also, hattet … Du hattest diese Parties oder diese … Events, wo du hingegangen bist, und dann gab’s den Laden. Und du hast über den Laden nur aufgemacht, wenn … wenn sich jemand angemeldet hat, oder hab ich das falsch verstanden? Ah, der Pop-up-Show. Okay.

Josefine (20:32)
Den Pop-up-Shop, den Pop-up-Shop, war so. Der war ja während,

da war am Anfang noch Corona und das war eine Sache, noch die Leute, es war nach Corona, aber die Leute hatten das noch so intus, dass es vollkommen normal war, sich so Appointments zu buchen für Shopping.

Tom (20:46)
Ah, jetzt verstehe

Und dann hast du daraus quasi den richtigen Laden gemacht

Josefine (20:51)
jetzt bin ich im Friedrichshain, jetzt haben wir richtig viel Verkaufsschläge. Davor, der Pop-up-Shop war halt in einem Coworking-Space, größtenteils einfach ein großes Schaufenster, sehr versteckt auch in einer Hochhaus-Siedlung. Ich hatte kein Außenschild. Gut, das habe ich immer noch nicht. Aber ich war sehr unsichtbar und ich habe, genau, man musste sich auf ein Klo umziehen und es sind immer wieder so Dudes vorbeigelaufen, die halt da gearbeitet haben. Es war…

Tom (21:01)
Mhm.

Mhm.

Mhm.

Josefine (21:20)
sehr charming auf eine besondere Art und Weise. Und auch da haben wir schon Schulworkshops gemacht zum Beispiel. Das war schon sehr schön, aber es auch so, dass ich dachte ich möchte einen eigenen Raum haben. Und dann habe ich den hier gefunden und dann war aber tatsächlich so die Aufmerksamkeit erstmal ein bisschen weg lustigerweise, weil es halt nicht mal das erste Mal war.

Johanna (21:30)
Ja.

Tom (21:31)
Ja.

und

es gibt noch keine Nachahmerinnen, hätte ich ja jetzt gedacht.

Josefine (21:42)
Es gibt

tatsächlich mittlerweile einen zweiten, also man muss ja auch sagen, wir sind natürlich der erste Periodenladen dieser Art in Deutschland. Es gibt aber den weltweit längsten Menstruationsladen, den gibt es auch in Deutschland und zwar in Bayern auf dem Dorf, von der ich mich aber in so Wert abhebe, dass ich ja nur wieder verkaufe und nicht selber produziere und sie verkauft hauptsächlich ihre eigene Wäsche. Also darum sage ich immer, ich bin der erste unabhängige Periodenladen.

Johanna (21:56)
Mhm. ⁓

Tom (21:58)
Mhm.

Johanna (22:06)
Wow.

Josefine (22:12)
Und mittlerweile gibt es den zweiten unabhängigen Periodenladen in Düsseldorf. Und die hat mich aber tatsächlich nicht gefunden. Also in ganzen Zeit, wo sie ihren Businessplan gemacht hat und sich selber aufgebaut hat, sie hat erst ziemlich am Ende über Instagram zufällig mich gefunden.

Johanna (22:30)
ja auch interessant, wenn ich jetzt so von mir ausgehen würde, ich will das gar nicht übertragen jetzt auf eine Person von euch, aber wenn ich jetzt einen Laden eröffne mit so einer total coolen und wichtigen Idee, würde ich glaube ich einerseits denken, ja ich finde es jetzt auch schön Merkmal zu haben, dass ich diesen Perionenladen in Berlin habe und gleichzeitig ist es ja total schön und wertvoll und ja auch ein Wunsch würde ich mal sagen, dass es mehr von solchen

Läden Genau, ist, ja, da ich gerade über den Gedanken teilen, dass ich, glaube ich, voll in so einem Zwiespalt wäre.

Josefine (22:57)
Mhm.

Ja, es hat mir tatsächlich

am Anfang ganz schön viel Druck gemacht. Also es ist schon auch so, dass es privat nicht unbedingt gut reingepasst so ein neues Projekt zu starten und dadurch noch eins mit so einem vollkommen unsicheren wirtschaftlichen Ausgang und mit meinem vollkommenen Leihenverständnis, auch wie das funktioniert. kostet auch immer noch einiges an Schweiß und Tränen, emotional das in das Familienleben einzubauen.

Johanna (23:07)
Ja.

Mhm.

Josefine (23:27)
Und gleichzeitig habe ich das ist die Idee. Und wenn ich das jetzt nicht mache, dann macht es jemand anderes und dann bin ich nicht mehr die Erste. Und wer weiß, wie das dann ist. So und ich hatte voll den Druck, das als Erste machen zu wollen, zu müssen. Und ich habe tatsächlich aber auch gedacht, dass sich daraus relativ schnell eine Franchise-Kette entwickelt.

Johanna (23:31)
Ja.

Ja, das verstehe ich.

Josefine (23:46)
hat sich bisher noch nicht eingestellt.

Tom (23:49)
Mhm.

Johanna (23:49)
vielleicht das jetzt kurz zu der Vergangenheit und damit wir uns ein schönes Bild machen können, würde ich es voll cool finden, wenn du uns vielleicht mal abholst und alle Menschen, uns gerade zuhören, wie ist denn das, wenn man zu euch kommt? Also was sieht man denn da? Wie fühlt sich das an? was kann man wahrnehmen, wenn man

Entfrieden sein in eurem Laden. Vorbei geht und rein geht.

Josefine (24:17)
Also tatsächlich habe ich mich in den Laden sehr verliebt, weil er einfach sehr groß und licht ist und direkt in so einer kleinen Straße ist, die direkt neben der großen Straße ist. Das heißt, es ist sehr leicht zu erreichen und wir haben sehr viel Laufkundschaft und gleichzeitig hat es doch noch eine Privatsphäre. Mir war es aber wichtig, dass schon einfach, dass es sehr Statement-mäßig da ist, dass wir der Periodenladen sind. Und was heißt, man läuft vorbei und man

Wenn man drin sitzt, hört man immer, wie die verschiedenen Leute den Namen so vorlesen. Also man hat so eine ganze Soundkulisse von Leuten, die der Periodenladen so lesen. ist draußen meistens eine weiße Schnürkelgusseiserne Bank mit ganz weichen Kisten. Und es gibt unser schwarzes Brett mit ganz vielen Flyern von Leuten, die ähnlich Themen ab…

Johanna (24:53)
Hahaha!

Josefine (25:12)
Decken und da so Events machen oder Coachings oder Partys. Und dann haben wir einen Kleiderständer mit verschiedensten Sachen, die wir draußen präsentieren. Und wenn man der ganze Laden in einem Lavendelton gestrichen von oben bis unten. Die ganze Decke ist alles sehr, sehr lila. Und ich liebe die Farbe sehr, weil sie

Tom (25:34)
Schön.

Johanna (25:35)
Ja, das

ist so schön.

Josefine (25:36)
den meisten Leuten unglaublich

schmeichelt. Ich sage immer, ist wie das Gegenlicht zum Berliner U-Bahn-Licht. Die meisten Leute sehen damit sehr entspannt und sehr schön Und unser Motto ist ja auch schöner bluten. Also, dass man wirklich in eine Entspannung reinkommt und sich wirklich schöne Produkte auch gönnt, sich diese Zeit im Monat einfach schöner zu wir viele Pflanzen und Blumen und

Johanna (25:47)
Ja.

Josefine (25:57)
ein weißes Möbeljahr, auf dem verschiedenste Produkte sind. wir ich glaube das Sichtbarste sind natürlich die großen Sachen wie T-Shirts und die Sachen, die flippige Verpackungen haben. Das sind dann die kleinen Sachen, die große Verpackungen haben, also so die Tassen und Scheiben. Und dann haben wir eine Wand, wo sehr viele Panties dranhängen. so bisschen, war meine Idee schon, dass es so kuratiert aussieht, ein bisschen wie in einer Galerie.

Und dann haben wir ein Bücherregal und ein sehr großes Bild mit unserem Lieblingskampagnenfoto, wo man eine Frau von hinten sieht, die auf einem kaputten Gelatinetörtchen sitzt. dann, ja, ich liebe das Bild. Und dann haben wir noch eine Installation von Periodenblut auf insgesamt 12 Kacheln, die lustigerweise die Person gemacht.

Johanna (26:25)
und ihr habt es…

Tom (26:38)
Ja, das ist super.

Josefine (26:52)
die Installation, auf dem anderen Bild zu sehen ist.

Johanna (26:55)
Genau was ich auch, also ich war ja auch schon ein paar Mal bei was ich total cool finde, was ich auch schon oft im Einsatz gesehen

habe, sind diese, ich weiß gar nicht, wie man das dann nennt, so diese Plastikmodelle, danke schön. Das finde ich so genial, dass man das noch mal zeigen kann, wie das mit den Tassen, also mit den Cups und mit den Disks auch funktioniert. Die sind viel im Einsatz, oder?

Josefine (27:09)
Modelle.

Ja, ständig.

Johanna (27:26)
wie läuft da so eine Beratung jemand hinkommt und sagt, ich würde eine Disk ihr dann das Modell Wie findet man die passende Disk?

Josefine (27:36)
glaube,

das ist natürlich immer ein bisschen von der Beraterin abhängig, die gerade da ist. Aber mein Approach ist eigentlich meistens der haptische, dass ich den Leuten, dass ich sie auch bitte, sich die Sachen in die Hand zu nehmen. Und ich warte auch eigentlich immer, bis sie selber zugreifen und allein schon das zu sehen, welche Scheibe sie zuerst in die Hand nehmen und dann aber auch zu erwarten, welche haben sie am längsten in der Hand.

Johanna (27:39)
Mhm.

Josefine (28:02)
oder welche nehmen Sie noch mal in die Hand. Das gibt mir immer ganz viel Hinweise darauf, welches das richtige Material für Sie sein könnte. Und ich glaube tatsächlich, es ist am Ende meistens eine haptische Entscheidung.

Johanna (28:16)
Ich finde das super spannend, ja.

Tom (28:16)
Ist eine Disk so was Ähnliches wie ein

wie ein Cup? Nee, warte. Eine Menstruationstasse? müsst mich … Dann kannst du mich mal beraten. Also, Menstruationstasse weiß ich. Disk weiß ich jetzt noch nicht so ganz genau.

Josefine (28:23)
Mhm.

Es ist insofern das gleiche, dass es ein inneres Produkt ist und auch meistens Silikon gefertigt. Dann kommen die Unterschiede. Die Tasse saugt sich ja fest den Muttermund herum und dadurch, dass sie das Vakuum kreiert, ist sie wahnsinnig sicher und füllt sich dann langsam mit Blut aus dem Uterus-Tropf.

Tom (28:46)
Mhm.

Mhm.

Josefine (28:56)
während die Scheibe sich auf die Beckenbodenmuskulatur auflegt. Die ist eher wie so eine flache Schüssel geformt, aber hat so einen Umfang von ungefähr, sagen wir mal, einem Durchmesser von 5 bis 7 Zentimetern. Ja, würde ich jetzt so sagen.

Tom (29:04)
Mhm.

Mhm. Und das ist angenehmer

als die Tasse? Oder ist das für manche okay? Ja.

Josefine (29:18)
Für manche.

Wenn ich wüsste, was für alle Personen das richtige Produkt ist, dann würde ich ja nur noch das eine verkaufen. Aber es geht ja genau darum, dass verschiedene Menschen verschiedene Bedürfnisse haben und dass jede Person das Produkt finden soll, was ihr am besten gefällt.

Johanna (29:24)
Ja.

Tom (29:25)
Ach so, dann würdest du nur das verkaufen. Ja, okay.

Deswegen warte ich erst mal ab, was aus der Person selbst herausgewählt wird. Cool.

Josefine (29:39)
Aber natürlich,

wenn sie dann verschiedene Bedürfnisse äußert, kann man dann auch nochmal sagen, dass das mit der Taste vielleicht besser klappt als mit der.

Tom (29:51)
Dann gibt es bestimmt auch Kundinnen, die dann gar keine Erfahrung damit haben. Also, du das dann auch so erklärst und dann an den Modellen das zeigst,

Josefine (29:55)
Mhm.

Mhm.

Johanna (29:59)
fand das selber ganz spannend damals, als ich von diesem Disk übrigens auch bei euch das erste Mal irgendwie gehört oder das gesehen hatte. Gerade für mich als eine matriose Patientin war das super gut, weil da ja auch mehr reingeht. Die Cups habe ich ständig gewechselt und mit der Disk kommt man dann doch auf jeden Fall wesentlich weiter. fand ich gut. Und dadurch, dass sich das nicht so ansaugt, war auch dieser

Josefine (30:14)
Mh.

Tom (30:14)

Johanna (30:28)
dieser Schmerz weg. Also man soll es ja sowieso nicht unter Unterdruck wieder rausziehen, sondern mit Aber sobald man da angefasst hat, ist es mir zum Beispiel weh und das habe ich mit der Dis gar nicht. genau. Wobei ich ja immer noch mein größter, ich bin der größte Fan von den Pacties, aber die reichen dann leider tatsächlich auch nicht aus, wenn es so richtig, richtig doll ist. Genau, aber ja.

Josefine (30:51)
Ich finde, die meisten

Leute benutzen ja nicht nur ein Produkt, sondern es ist ja oft eine Kombination von verschiedenen Sachen, die sich ja auch innerhalb des Zyklus, aber auch natürlich innerhalb des Lebens oder auch von einem Jahr schon total weit wendeln können. Also ich habe natürlich die glückliche Situation, alles ausprobieren zu können. auch ich wechsle tatsächlich oft das Produkt meiner Wahl. Und was du beschreibst mit den Schmerzen?

Johanna (30:54)
Mhm, da kommen wir ja.

Mhm.

Ja.

Ja.

Josefine (31:18)
haben viele, dass sie sagen, dass die Tasse ihnen mehr Schmerz macht. Und ich glaube, ist durch ihre längliche Form sitzt sie halt mehr zwischen den Vaginalwänden und muss da, glaube ich, noch ein bisschen anders gehalten werden. Und das macht, glaube ich, noch mal eine andere Spannung generell im Beckenboden, der ja dann wieder, ein verspannter Beckenboden macht immer auch mehr Schmerzen. Und gleichzeitig ist dieses Vakuum, was ja um der Muttermund herum ist, sorgt ja dafür, wenn die Tasse quasi voll ist, dann krampft der Uterus gegen den Widerstand.

Johanna (31:37)
Mhm.

Josefine (31:48)
Der probiert dann quasi abzubluten, aber ist ja voll. Bei einer Scheibe ist es so, dass der Uterus abkrampfen kann und dann entleert sich ja das Blut erstmal ins Becken. Und dann ist die Scheibe wie so ein Staudamm.

Johanna (31:49)
Ja.

Habt ihr so ein bestimmtes Publikum, was ihr anzieht im Laden oder würdest du sagen, es ist wirklich sehr, sehr, sehr gemischt?

Josefine (32:08)
finde es ist wirklich sehr sehr sehr gemischt. ist sagen wir mal zu 98 weiblich gelesene Personen, aber da wirklich ganz es sind nicht so viele Teenager im Laden, ich mir das wünsche. Das ist tatsächlich eine Sache, die kommen nur, wenn sie reingezehrt werden.

Tom (32:27)
Von euch abgefangen auf der Straße.

Josefine (32:30)
Mit Sack über den Kopf. Nein, die kommen dann oft

mit ihren Eltern oder anderen Bezugspersonen zu Und dann haben wir natürlich wirklich viele Eltern, dann aber auch ohne ihre Kinder kommen, für die was zu Und ich glaube, unsere Hauptkerngruppe sind Leute,

Ich sage mal so von Ende 20 bis Mitte 40, die sich intensiver mit dem Zyklus auseinandersetzen und den tatsächlich als Gesundheitsmerkmal auch erkannt haben und dementsprechend anders behandeln wollen.

Johanna (33:03)
habt viele, viele Produkte da, eine schöne Deko. Ich weiß, dass ihr doch bisschen mehr als nur Sachen verkauft bei euch im Laden. Ihr bietet ja auch Events an, es gibt Lesungen. Vielleicht kannst du uns da auch noch mal kurz abholen und 2, 3 Sachen zu sagen, was ihr da schon erlebt habt, was es so gab, was vielleicht auch noch in nächster Zeit passiert.

Josefine (33:30)
ich bin ja tatsächlich, bevor ich hier einmal wurde, war ich Kulturwissenschaftlerin und komme aus einem Bereich, wo wir viele Veranstaltungen und Festivals gemacht haben. Und dafür schlägt mein Herz natürlich auch weiterhin. hat dazu geführt, dass die Events großen Teil meiner Leidenschaft auch einfach es hat natürlich angefangen mit sehr themenrelateden Events.

rund Verhütung, Endometriose, Zwinkerzwinker, Johanna hatte ich auch mal was gemacht, diverse. Und dann haben wir aber auch uns ein bisschen erweitert. Also wir haben auch eine Lesung, die wird jetzt nochmal wiederholt, zum Thema Sexarbeit. Dann haben wir auch Toyparties man kann uns auch tatsächlich mieten und wir hatten hier schon mal das erste große Treffen noch vor der Legalisierung.

Johanna (33:57)
Hehehehehe

Josefine (34:17)
für Frauen in Cannabis, die hier einfach ein Netzwerk treffen abgehalten Also es eine große Bandbreite, immer mit dem Flinter-Empowerment-Fokus. Das ist vielleicht der kleinste gemeinsame Nenner.

Tom (34:31)
Was mich auch total interessiert, ich meine, Johanna und ich sind ja Lehrkräfte und ihr macht auch was für Schulen und dann steht oben auch nicht einfach nur Events oder Workshops, sondern es steht sehr präsent auf Schulen, also dass man das auch sofort findet. Es ist sehr, sehr niederschwellig für Lehrkräfte, die vielleicht sich mal auf eure Webseite verirren. Und ihr habt in eurem interdisziplinären Team auch eine Lehrerin, richtig? Das fand ich auch total schön. Es ist irgendwie so ganz breit

Josefine (34:35)
Mhm. Ja.

Mhm.

Mhm.

Tom (34:58)
Wir finden, wie sind denn so Schulworkshops? Also, Johanna weiß es vielleicht, ich weiß es nicht, aber… okay, gut.

Johanna (35:03)
Ich weiß tatsächlich auch noch nicht. Also ich habe

vieles gehört und habe mir immer mal vorgenommen, vorbeizukucken, aber…

Josefine (35:05)
Ich… Ja, ich glaube, das wird mal Zeit.

Tom (35:11)
Hm.

Josefine (35:12)
Es ist tatsächlich

ein großes Thema gerade bei uns. Also erstmal schön, dass du das so niedrigschwellig findest, weil ich frage mich tatsächlich, woran das liegt. Dieses Jahr sind die Schulworkshops sehr, sehr maun gebucht. Ich kriege das viel mit von Leuten, die in Schulen arbeiten, dass sie einfach gerade auch aufgrund der Haushaltskürzungen ziemlich am Limit sind mit dem, was sie organisiert bekommen. da ist dann noch so ein Wandertag zu uns zu organisieren, gerade nicht gewuppt bekommen.

Tom (35:24)
Ja.

Josefine (35:39)
Auch weil die Gelder nicht da sind. Es sind dann glaube ich viele, die dann eher zu Trägern gehen, die extern finanziert sind, wobei wir aber auch eine Stiftung haben, die die Workshops bei uns übernimmt, mindestens Muss man halt beantragen, ist dann auch wieder Arbeit. Also es gibt da glaube ich schon diese die nicht zu unterschätzen sind.

Tom (35:54)
Mhm.

Aber

zumindest, wenn man auf eure Seite gefunden hat, das muss man natürlich auch als Lehrkraft da hinkommen. dann … Mir ist es aufgefallen, dass das dann direkt da stand. Oft, wenn man als Lehrkraft so Workshops sucht, muss man halt immer gucken, wo ist denn das Schlagwort Schule? Bei euch war das so schön direkt ersichtlich. Ich glaub auch, das hängt immer von der Lehrkraft ab. Wie setzt sich die Lehrkraft, wie wichtig ist das Thema für eine Lehrkraft?

Josefine (36:03)
Mhm.

Tom (36:25)
auch noch zu machen neben den ganzen anderen Ausflügen, die wir ja dann irgendwie schon machen, als wäre irgendwie in dem Wald diese ganzen anderen Sachen, man so abgrast. Ja, kann ich mir vorstellen. Aber ja, aber ihr habt Workshops schon gemacht, ne, auf jeden Fall. ja.

Josefine (36:32)
Mhm.

Ja, tatsächlich ja viele

aber auch hier ganz unterschiedlich. Wir haben Klassen hier von der vierten Klasse bis zum Abendkolleg mit 21-Jährigen. Genau, und es ist wirklich dann je nach Wissensstand und nach Interesse. Also manche haben ganz klar, dass sie sagen, wir wollen über Verhütung reden oder über Schmerzen. Und bei anderen fängt man wirklich an mit, das ist

Tom (36:48)
⁓ so.

Josefine (37:01)
Welche Organe, wie nennen wir den Uterus oder was für andere Wörter kennen wir für unsere Das bedeutet Geschlecht. sind wirklich sehr breites Spektrum, wobei unser Hauptfokus natürlich auf Zykluswissen liegt und wir da einfach schauen, dass wir den Zyklus als Gesundheitsmerkmal und als Zeichen des Lebens erstmal beibringen und da die Balance probieren.

aufzuklären und auch zu sagen, was kann man zum Beispiel machen gegen Schmerzen, ohne den Leuten Angst zu machen dafür, dass es Schmerzen geben könnte. genau, in diesem Wannungsfeld arbeiten ist total herzzerreißend jedes Mal. Es ist so schön.

Tom (37:37)
Mhm.

Johanna (37:44)
Ja,

eure Workshops, also gibt es Klassen, sich anmelden und dann nur mit Mädchen da sind oder mit weiblich gelesenen Kindern oder ist das schon eher gemischt? Sind die im Vorfeld so, ⁓ ja, okay.

Josefine (37:53)
Es wird immer nach Gestekt getrennt. Das ist also tatsächlich gar nicht von uns aus. Wir würden auch gerne mal eine gemischte Gruppe erleben.

Tom (37:57)
Ja.

Josefine (38:05)
aber die Schwulen kommen oft Geschlechter getrennt, also nach zwei Geschlechtern auch Und haben wir dann aber wenigstens auch welche, die sagen, sie kommen dann mit beiden Gruppen. Und das finde ich auch sehr spannend.

Johanna (38:20)
Ja,

Tom (38:21)
Weil gerade so bei Jüngeren,

also ich hab jetzt grad eine zweite Klasse, dann irgendwann werd ich sie auch in der dritten Klasse haben. Und ich hab jetzt mit den Zweite Klasse, dann hab ich das Thema auf jeden Fall schon mal besprochen, weil die waren auf jeden Fall schon bereit, die wollten schon so bisschen was Aber würdest du sagen …

Josefine (38:26)
Mhm.

Tom (38:36)
Ab einem bestimmten Alter, das würde ich mich als Lehrkraft irgendwann fragen, oder vielleicht auch andere Gruppen, die zu euch kommen, müssen ja nicht unbedingt immer Schulen sein, ob man ab einem bestimmten Alter sagt, okay, jetzt trennen wir es aber vielleicht doch, oder ist das eigentlich Quatsch? Weil Jungs und Männer ja eigentlich auch Bescheid wissen sollen.

Josefine (38:54)
Es kommt halt so sehr auf die Gruppe drauf an. Ich glaube, wenn es jetzt wirklich ein enger Freundeskreis ist, die sich ganz viel teilen und wo verschiedene Geschlechter drin sind, dann ist es schön, wenn dieser Freundeskreis gemeinsam kommt und die nicht irgendwie künstlich getrennt werden. Gleichzeitig ist es aber natürlich so, dass manche Menstruierenden gerne ihre Gespräche unter sich haben und das auch nicht wollen, dass jemand das weiß über sie und das natürlich

Tom (38:57)
Okay.

Josefine (39:22)
offene Fragen stellen können, wenn jetzt nicht der Schwarm neben ihnen sitzt oder jemand, sie seit der ersten Klasse irgendwie immer hinsetzt, weil warum auch immer. Dass wir halt da manchmal schon einen sichereren Ort kreieren wenn wir das bisschen getrennt. Und es ist schon auch so, dass bisher in den Workshops mit den nicht menstruierenden Teilen, dass es da dann schon schnell Richtung Sexualität abdrifft.

Tom (39:27)
Mhm.

Josefine (39:48)
Und dass dann nicht mehr so stark der Fokus auf Zyklus gehalten werden kann, weil die einfach so viel Neugierd anhaben. Und man muss auch sagen, wenn man dann so viel nur Wolven und Vaginas und was da rein und rauskommt redet, hat man auch wirklich oft dann den sexuellen Fokus ganz schnell da. Und das ist ja das, was wir eigentlich bei Demonstruierenden wirklich vermeiden wollen, dass wir wirklich das als Gesundheitszeichen und nicht als Fruchtbarkeitszeichen unbedingt machen wollen, gerade wenn es noch so dolle Kinder sind.

Tom (40:12)
Mhm.

Josefine (40:17)
Das ist mehr als das größte Anliegen, dass man menstruieren kann, direkt eine Frau zu sein, die jetzt geschwängert werden könnte. So, dass man nicht gleich in die Angst reinkommt oder dass man sofort über Verhütung reden muss, sondern dass man vielleicht erst mal einfach menstruieren darf und trotzdem auch noch Kind bleiben darf.

Johanna (40:24)
Ach Gott, ja. Ja, ja, ja.

Tom (40:25)
Mhm.

Johanna (40:33)
ich kann mich an meine letzte 6. Klasse erinnern, vor zwei Jahren, Durchgang. Und ich habe das Thema Periode sehr, sehr, vielleicht ein bisschen zu ausführlich in meinem Aufklärungsunterricht gehabt.

Also das Feedback war im Endeffekt… Ja, so Frau Zerbe, das war richtig, richtig schön, aber es wäre auch schön gewesen, wenn wir ein bisschen was über den Samen-Eggos gelernt hätten. Da dachtest ⁓ shit, ja, okay, das kam nur mal so nebenbei

Tom (40:59)
Hehehehehe!

Johanna (41:03)
man es dann doch so ausführlich oder zu behandelt im Unterricht, das kann so was ganz toll Positives was ich total schön finde. Und ich glaube gerade auch, wenn man auch Orte wie jetzt euer Laden und dahin geht und wie du schon beschrieben hast, eben nicht auf so einer sexualisierten etwas dazu lernen kann, dann kann das auch was Schönes werden. Und man kann da mit Mut rangehen und man kann auch

irgendwie verstehen, dass ein Zyklus dahinter steckt, der ja auch ganz viele tolle Möglichkeiten mit sich bringt.

Mich würde super was gab es denn vielleicht auch schon für Herausforderungen oder gibt es vielleicht auch aktuelle Herausforderungen mit dem

Habt ihr schon mal irgendwelche, wir wohnen ja in Berlin, habt ihr schon mal irgendwelche Spinis gehabt, die da vorbeigekommen sind und irgendwas Blödes gesagt haben Ja, also bestimmt gibt’s irgendwas

Josefine (41:57)
also natürlich gibt es ein Spenis. gibt auf Fall tatsächlich einen Mensch, der sich sehr, sehr darüber aufgeregt, dass es einen Laden nur fürs Bluten gibt und warum es das nicht für Männer gibt, weil die haben doch auch manchmal nachts feuchte Träume und dann rauchen sie was. Und gibt es…

Tom (42:12)
Wow, ein ganzer Laden zum Samen, Markus?

Josefine (42:16)
Ich

habe dann gedacht, dann geh doch mal bei Orion gucken oder so. Weißt du, es gibt tausend Leben, diese Art, wo man sich den Meier Gays

Tom (42:19)
Ja!

Johanna (42:20)
Mh!

Tom (42:23)
Eben.

Josefine (42:25)
was jetzt aber zugenommen hat tatsächlich in den letzten Monaten, das hatten wir vorher nicht so, ist tatsächlich so Rotze an der Scheibe. Das habe ich mal so von Sex-Shops gehört, also von den

Johanna (42:31)
Ach,

Josefine (42:35)
Unabhängigen Sexshops, mit denen ich auch in Kontakt bin, dass die das wohl oft erleben, dass Leute da so eklig so dagegen spucken. Und das habe ich jetzt das erste Mal so, dass ich das wahrnehme.

Aber genau, sonst Ja, natürlich finanziell ist es einfach der Einzelhandel, die hat die große Krise. Die ganzen Läden hier im Wir probieren, dass wir unsere Kräfte bündeln und gleichzeitig ist es einfach die Weltkrise ist ja auch noch da.

Johanna (42:46)
man.

Josefine (43:02)
auch eine Herausforderung. Und dann habe ich eigentlich damit gerechnet, dass es einfacher ist, die politische, feministische Tragweite dieses Ladens in einen Projektentwurf zu verpacken, der auch förderfähig auch das Nachhaltigkeitsthema, das wir abdecken. Und das ist tatsächlich bisher noch nicht passiert. Also bisher alle Förderungen haben uns abgelehnt wegen

Einzelhandel tatsächlich oder wegen meiner Unternehmensform, weil ich

Johanna (43:32)
Was würdest du denn sagen, wie man euch unterstützen kann? hört ja jetzt die eine oder andere Person zu

Josefine (43:35)
Also ich glaube hauptsächlich weitererzählen generell

gilt, glaube ich jetzt gerade mehr denn je, dass Käufe auch immer politisch sind und dass man sich wirklich überlegt, wo man das Geld und sich überlegt, wie wertvoll es auch sein kann, Sachen von kleinen Läden zu kaufen. Nicht nur, weil man damit was Gutes tut, sondern auch, weil man damit oft bessere Qualität hat.

Wir haben hier so oft Kundinnen, sagen, ich habe es online gekauft und es hat nicht so gut gepasst, aber ich habe es dann behalten, weil zurückschicken war auch wieder nervig. Und das wirkt ja auf den ersten Blick immer alles einfach und easy und dann letztendlich ist es doch nervig und sitzt nicht gut und dann hat man halt weniger Geld bezahlt, aber auch nicht so eine Und das anprobieren und dann wirklich das Produkt zu finden, was einen glücklich macht, ist glaube ich das, was uns ausmacht und viele kleine Läden auch ausmacht, dass man wirklich was hat, was man lange hat.

Johanna (44:27)
Ich habe das Gefühl, wenn man bei euch in den Laden geht,

einer Sache kommt man eigentlich am Ende gar nicht mit dieser einen Sache nur unbedingt raus. Ich glaube, ich habe für meinen Kleiderschrank drei Merch-T-Shirts und einen Pullover und eine Caffe, genau, weil es einfach so schön ist. Es lohnt sich auf jeden Fall.

Josefine (44:37)
Möööö

Tom (44:48)
Aber ich. Ich stelle mir das gerade auch bei den Sachen, die man jetzt bei euch im Laden

kauft, schöner vor, nicht das online zu machen. Also einfach mal raus Leute nach Friedrichsein zu euch in den Laden. Macht das mal. Und ich auf eurer Webseite habe ich noch gelesen, dass es ja auch nicht den Verkaufsdruck geht, sondern ⁓ Austausch und Aufklärung. Das heißt, bei euch bekommt man ja nicht einfach nur die Produkte. Also es ist so wie so ein Rundum Paket. Und dann.

Josefine (45:04)
Mhm.

Tom (45:17)
führt es wahrscheinlich auch dazu, dass man vielleicht noch zwei andere Produkte oder drei andere Produkte nicht so auf dem Schirm hatte, die aber einem vielleicht auch was bringen.

Josefine (45:21)
und tatsächlich haben wir mittlerweile auch noch mehr Kleinscheiß, als ich es eigentlich haben

wollte. Schön, also was heißt Kleinscheiß, aber Sachen, die viele Themen related sind und z.B. ich habe so kleine Schmuckteller, die habe ich einfach gekauft, weil ich sie hübsch fand und es sind kleine Brüste drauf. Und dann hatte ich aber eine eine Kundin, die hat dann vier Stück gekauft, weil sie gerade eine Brustkrebsdiagnose hatte und dachte, sie möchte ihren Freundinnen einfach nahelegen, wie sehr sie ihre Brüste bitte lieben sollen.

Johanna (45:26)
Das Tänzgerät.

Josefine (45:49)
Und ich dachte so, ja, ist einfach in allem, was das Thema angeht, es kann so viel Liebe so drin Aber tatsächlich auch wenn man in kleine Läden geht, so jeder Kauf zählt, wenn es die Postkarte ist. Es hilft uns einfach alles.

Johanna (46:04)
Ich habe was, was ich auch super schön finde, ich weiß gar nicht, ob ihr das noch macht, ich habe es aber schon mal gesehen, dass da jemand saß. Ihr habt ja auch diverse Tensgeräte, also die kleinen Geräte mit diesen Mini-Stromschlägchen. genau, als ich mal da war, hatte das auch jemand mal ausprobiert und saß da auf dem Sessel, gleich links, wenn man reinkommt, hat dazu noch so ein Buch gelesen, was es bei euch da gab. Und das fand ich irgendwie auch total schön, weil das ja auch nochmal so

Josefine (46:11)
Hmm.

Mhm.

Ja.

Johanna (46:34)
ein Gerät ist, was ja jetzt auch nicht oder andersrum was tatsächlich auch bisschen Geld kostet, was vielleicht für manche auch eine Herausforderung sein kann und ich finde es total schön, dass sie auch einen Raum bietet, wo man das auch ausprobieren kann, gerade wenn man die Periode hat und dann kann man erst mal gucken, hilft mir das jetzt, hilft es nicht, hat dann dazu noch ein kleines Buch zum Lesen. Das irgendwie eine richtig schöne Einladung auch.

Josefine (46:42)
Mhm.

Ja, weil auch da gilt, ist für manche, also für mich auch, war es ja totale Gamechanger und das kann so,

so toll sein. Und dann habe ich aber auch Leute hier, die wirklich dann auch kommen, es auszuprobieren und nach einer Sekunde merken, auf gar keinen Fall, das ist überhaupt nichts für mich. Und da kann dann Evidenz noch und nöcher sein, wenn es nicht das Richtige für den eigenen Körper ist, ist es nicht das Richtige. Wir haben aber auch einen Online-Shop, möchte ich noch mal ganz kurz droppen. Wir einiges auch, das man auch deutschlandweit kaufen kann.

Johanna (47:00)
Total für mich auch.

Ja, Ja, ja, interessant.

Tom (47:22)
Ja.

Josefine (47:23)
Hmm?

Johanna (47:25)
auch den Merch übrigens. Die sind wirklich cool, die T-Shirts. Die haben alle so schöne Sprüche und dann so süße kleine Figuren. Also gefällt mir

Tom (47:27)
Hehehehehe

Josefine (47:27)
Danke.

Johanna (47:38)
Genau, eine Zukunftsfrage hätte ich an dich. Was wünschst du dir für deinen Laden in der Zukunft?

Was wünsche ich dir in Zukunft für den Laden?

Josefine (47:45)
also mein Traum von Anfang an war eigentlich, dass es eher in einem größeren Team besteht. Das heißt, mein großer Traum für den Laden ist ein stabiles, breit aufgestelltes mit dem ich das gemeinsam mache und mit dem wir aber auch innerhalb von Deutschland noch mehr Standorte haben. Gar nicht unbedingt vielleicht eigene aber so Store in Stores. Also wenn sich jetzt auch Leute überlegen, ach, das wäre doch total toll, wenn es das bei uns in dem

in dem kleinen Concept Store noch Genau, weil wir haben mittlerweile, glaube ich, einfach eine einzigartige in welche Produkte kommen wirklich gut an den Menschen an, welche sind gut zu verkaufen. das würde ich total schön finden, wenn viele Leute, unseren Online-Shop sehen, wissen, wo sie das anprobieren können, sich dann sicher zu sein, was sie haben Genau, mehr Kooperation und mehr Team.

Tom (48:14)
Mmh.

Johanna (48:36)
Was würdest du Menschen sagen, die jetzt zugehört haben, nicht selbst menstruieren? Was gibt es für einen Grund, trotzdem bei euch für Grunde? Es sind vielleicht mehrere.

Josefine (48:48)
Ja.

Tom (48:52)
in euren Laden auch Männer. Also gibt Männer, die dann kommen und sich beraten lassen, weil sie vielleicht…

für die Freundin, für ihre Schwester, für eine Bekannte oder irgendwie was ein Geschenk holen oder vielleicht sich selbst beraten lassen? Also ist es so weit schon oder?

Josefine (49:06)
Ja, total. es ist auch tatsächlich, also

viele kommen für Kinder, für Freundinnen. Also gerade zu Weihnachten war das, ich, sehr vielverschenkter Gutschein, der bei uns eingekauft wurde. Und dann gibt es aber natürlich auch immer die Neugier, die die Leute reintreibt. Also ich habe wirklich viele Männer, kommen und einfach, ich meine, wo sollen die sonst ihre Fragen stellen?

Tom (49:13)
⁓ cool.

Mhm.

Josefine (49:34)
Oft wollen auch die PartnerInnen das gar nicht so für viele Paare gar nicht so selbstverständlich, darüber zu reden. Und dann sind da wirklich viele Fragen, wo soll man die Und das wird bei uns dann oft gemacht. Und ich habe aber auch tatsächlich, da war ich ziemlich stolz auf ihn, aber auch auf mich, dass er sich das traut, uns zu kommen, hatte ich auch einen Kunden.

der nach Inkontinentwäsche für sich selber gesucht hat. Und die habe ich ihm dann natürlich auch bestellt. Und dann hat er sich die abgeholt.

Tom (50:02)
Ja, schön. Aber weil ihr vielleicht einfach schon so ein Zeichen nach außen setzt, dass man zu euch halt mit Themen kommen kann, die vielleicht nicht ganz so angenehm sind, ist ja schön, dass es direkt auch so gewirkt

Josefine (50:06)
Ja. Ja.

Johanna (50:15)
Danke auf jeden Fall, dass ihr diesen Raum bietet, auch eben für Menschen, die vielleicht noch bisschen unsicher sind und dass ihr das Thema auch versucht, den Mittelpunkt, in den gesellschaftlichen Mittelpunkt zu bringen. Das ist echt wichtig und selten und deswegen umso

Tom (50:33)
Ich komme demnächst auch mal vorbei.

Josefine (50:33)
Mhm.

Tom (50:35)
Ob mit Klasse, aber vielleicht auch alleine oder mit Johanna. Das wäre auch schön. sehen wir auch mal angucken. Und

Johanna (50:38)
Ja.

Josefine (50:40)
Ja,

Tom (50:42)
ich fand es total cool, mal euch beiden …

mehr oder weniger zuzuhören. so ein, zwei Sachen habe ich mich dann auch getraut, zwischendurch zu fragen, aber ich fand es sehr bedanken, dass du unsere erste Gästin warst. Das war sehr schön.

Josefine (50:50)
Ja, sehr gerne. ich freue mich, wenn du noch mehr Fragen hast. Das ist ja

Johanna (50:53)
Vielen, vielen,

Josefine (50:54)
eine Sache, die manchmal auch hinterher ist passiert und dann sind wir trotzdem noch da.

Tom (50:58)
laden wir dich nochmal ein. ⁓ ja, sehr schön.

Johanna (51:00)
oder wir kommen mal vorbei und du zeigst

uns ein paar Sachen. Das finde ich auch gut. Ja, nein, danke auf jeden Fall. Es ist echt schön, dass du dir die Zeit genommen hast lassen

Josefine (51:03)
Danke euch.

Tom (51:07)
Alles klar.

Tom (51:15)
Johanna, jetzt sind wir wieder unter uns. Ich fand das gut. Ich fand das richtig gut.

Johanna (51:22)
Ist auch gut, war mal ein bisschen frischer Wind. Nachdem wir zwei alten Hasen hier mit unserem fünf Monate alten Podcastbaby uns auch langsam nichts mehr zu sagen haben, bei richtig oder falsch, war es ganz gut, jetzt mal den frischen Wind zu Ich bin, ich wollte gerade sagen, ich bin nämlich sehr dafür, Sie das vielleicht ganz zeitnah wiederholen. Vielleicht ganz, ganz zeitnah sogar.

Tom (51:24)
Ja.

Ne. Genau stimmt. Die Luft ist raus. das können wir gerne noch mal machen.

Ja. Ja, vielleicht stehen

schon ein paar Gäste auf unserer Liste. Vielleicht weiß man nicht, werdet ihr sehen, müsst ihr diesen Podcast hören. Und da sind wir eigentlich, da will ich jetzt gar nicht weiter drumrum reden. Also ihr wisst Bescheid, Liken, teilen, kommentieren und die Glocke aktivieren. Das ist tatsächlich sehr, sehr wichtig, weil wir müssen ja ein bisschen mehr gesehen werden. Es werden immer mehr. Das möchte ich auch noch mal kurz hinterher Ich sehe, das wird immer mehr.

Johanna (51:53)
Mhm.

Tom (52:14)
Leute dabei haben, dann die auch die Glocke aktivieren. Das ist sehr schön zu sehen. erzählt es mal eurem Freunden und so. Und dem Verwandten. Die sollen uns mal

Johanna guckt mich an. Der ist immer ganz unangenehm, aber ich mach das trotzdem. Ich möchte, das, ich mache hier die Promo-Arbeit. ist okay. Bitte schön. Genau, einer. So, ich gehe mit einem sehr guten Gefühl hier raus und sage Tschüss.

Johanna (52:33)
Ja, danke dafür. Einer muss es machen. Danke, danke. Okay.